Hier werden die Begriffe ein wenig durcheinander gewürfelt. Ein RAID-System verknüpft verschiedene Festplatten/Partitionen dadurch, dass es die Datenströme so wandelt, dass die Daten nach vorgegebenen Regeln auf die Laufwerke verteilt werden (spiegeln, striping, Prüfbiterstellung etc.). Dies ist prinzipiell unabhängig vom Dateisystem bzw Betriebssystem
Ein LVM dagegen ist Bestandteil des Betriebssystems und fasst alle vorgegebenen physikalischen Strukturen zusammen, um sie als 'ein Ganzes' anzubieten.
Grundsätzlich kann eine Datei durch LVM dadurch auf verschiedenen physischen Datenträgern untergebracht sein.
Die übergeordnete Dateiverwaltung hat keinen Überblick, wo die einzelnen Teile einer Datei liegen. Hierbei wäre das schwächste Glied der Kette Ausfall-bestimmend. (daher auch meine Empfehlung zur Sicherung auf Dateiebene).
Das kann man aber über entsprechende Einstellungen unterbinden (zumindest unter unix-ähnlichen). Wie häufig unter Windows, hat MS hier jedoch das 'Fahrrad nochmal neu erfunden' (heisst daher auch Dyn.Volume statt LVM)
Damit greifen die bekannten Werkzeuge der Unix-Welt nicht zuverlässig. Mir ist keine Einstellung unter Win bekannt, mit der man die Dateien auf jeweils einem physischen Medium zusammenhalten kann (bei Unix kein Problem).... aber, wie bereits angedeutet: Isch habe keine Windows 
Sollte es so eine Einstellung geben, wäre damit sichergestellt, dass bei Ausfall eines physischen Volumes der Rest lesbar bliebe.
Übrigens ganz im Gegensatz zu raid1 (woraus die unterschiedlichen Aussagen häufig resultieren)
Auf Wikipedia kannst Du das unter Softwarearchitektur nochmal nachlesen 