Zunächst möchte ich Samsungracer unbedingt beipflichten: Raid oder LVM sind keine Datensicherung.
Auch Raid1 schützt nur gegen Plattenausfall - nicht gegen Feuer, Wasser, DAUs und andere 'Katastrophen' ![]()
Für die Zusammenführung Deiner verteilten Datenbestände ist LVM aber durchaus sinnvoll.
Unter 'dyn.Datenträgern' versteht Fa.MiniWeich ursprünglich eigentlich die Erweiterung mit online Space. Davon würde ich dann allerdings eher abraten, da dessen Backup ungleich schwerer abzusichern ist.
Das System stammt aus der Unix-Welt und ist entsprechend gut entwickelt. NTFS ist ein Abkömmling des HPFS, das für das gemeinsame OS/2 von IBM und MiniWeich aus den damaligen defacto-Unix-Standards entwickelt wurde.
Da auch das Journaling über alle Platten (theoretische auch über mehrere Hosts, wie bei online Erweiterung) mitgeschrieben wird, ist ein LVM-Laufwerk auch ähnlich absturzsicher, wie ein Einzellaufwerk.
Bei der Datensicherung sollte man logische Volumes hier auf Dateiebene sichern. Damit umgeht man den Aufwand, die logische Struktur des LVM mitsichern zu müssen und ist dementsprechend hardwareunabhängig.
Prinzipiell könnte man das logische Volume auch mit Raid1 spiegeln. (die gespiegelte Platte muss ja nicht am gleichen Ort sein) ...und auch für das Spiegellaufwerk könnte ein LVM eingesetzt werden, um mit der wachsenden Größe Schritt zu halten...
aber wie Samsungracer schon schrieb, werden die meisten 'Daten-Unfälle' damit nicht vermieden.
Ein sequentielles Backup auf Dateiebene wäre außerdem mit deutlich weniger Traffic verbunden als eine ständige doppelte Schreib-Tätigkeit, die das System entsprechend ausbremst.
So wie ich das sehe, teilt sich Dein Thread hier in 1. Datenzusammenführung und 2. Backup-Strategie ![]()