Die Hotline würde ich generell nicht bemühen - wird von der Hotline auch nicht durchgeführt. Da das ein ziemlich automatisierter Vorgang ist, sehe ich eigentlich auch kein Problem, wenn Du die Portierung einfach nochmal von E+ durchziehen lässt. Im schlimmsten Fall könnte sich bei O2 jemand einfallen lassen, dass man dafür irgendwann auch mal Gebühren kassieren könnte.
Beiträge von Gallium
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Ok, ich muss den Begriff 'qualitativ' relativieren. Ob der von Telefonklempner beschriebene Mehraufwand zu Lasten des Kunden den Qualitätsgewinn auf 7kHz Sprachbandbreite rechtfertigt, sei dahin gestellt. Wer das braucht, könnte das auch auf anderem Wege realisieren.
Ein schlauer Mensch hat mal gesagt: Immer so gut wie nötig, nicht so gut wie möglich
Tatsache ist, dass der Installations- und Wartungsaufwand zur Kundenseite verlagert wird... für den Kunden eine geringere Nutzungsqualität, da sein Leistungsanteil gegenüber dem des Netzbetreibers überproporional steigt.
Mit höherer Effizenz (also dem Ziel des evolutionären Fortschritts) hat das nichts zu tun.... viele Einzelgeräte, viele Netzteile/ höherer Stromverbrauch, höherer Bandbreitenverbrauch, höherer Wartungsaufwand usw.Mehr Leistung mit gleichem Resourceneinsatz wäre das Ziel - erreicht wird aber nur:
weniger Resourceneinsatz beim Anbieter durch überproportional mehr Resourceneinsatz beim Kunden. Der Preisabschlag des VoIP-Anschlusses wiegt das sicher nicht auf und ist sicher geringer als der Gewinnzuwachs des Anbieters.Zudem braucht der Kunde ein deutlich höheres Leistungsspektrum seines Anschlusses, das es nicht überall gibt. Kupferkabel wurden (staatlich verordnet) in den letzten Winkel des Landes gelegt, Breitbandkabel nur dahin, wo's sich lohnt. In der Marktwirtschaft fallen die 'Kleinen' eben immer durch's Raster

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Ich glaube es wird hier kaum jemand bestreiten, dass VoIP ein qualitativer Rückschritt für den Kunden ist. Da es für den Anbieter aber preiswerter ist, wird es durchgesetzt. Genauso gut könnte man die wachsende Zahl der Discount-Supermärkte und den schwindenden Fachhandel bejammern oder, oder....
Marktwirtschaft darf man eben nicht mit Fortschritt gleichsetzen. Ich darf mich da noch mal selbst zitieren:
ZitatOriginal geschrieben von Gallium
Ob das grundsätzlich richtig ist oder eher staatliche Aufsicht, wie bei der 'Breitband-Initiative' nötig wird, lasse ich mal außen vor.Tatsache ist nun mal leider, dass die leitungsvermittelten Anschlüsse in atemberaubendem Tempo schwinden.
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Das 'GSM-Geräusch' wird definitiv auf der Antennenseite der RL-Box abgestrahlt und von einem der Geräte auf der analogen NF-Seite eingefangen. Da es sich um magnetische Wellenausbreitung handelt, nutzt die Alufolie idR nix. (Du müsstest den Schirm erden) Die unterschiedlichen 'Stör-Stärken' bei den verschiedenen Netzen resultieren aus den verschiedenen Frequenzen. Soviel mit Sicherheit zum Entstehungsweg.
Jetzt kommen die Wahrscheinlichkeiten --> *Ursachen-Glaskugel*

Das 10m-Kabel zur DECT-Station ist eine supi Antenne zum Empfang der Störungen - so wie alle anderen analogen Übertragungswege (TAE-Kabel/Verlängerung)
... ISDN könnte Abhilfe schaffen
DECT ist auch immun dagegen; jedoch der analoge TAE-Eingang der DECT-Basis hat einen eingebauten Verstärker, der die Störungen noch verstärkt.Kannst Du die GSM-Abstrahlrichtung nicht aus der Wohnung raus ausrichten (Fensteraußenseite, Hauswand) ?
Aber aufgepasst, eine externe GSM-Antenne mit Antennenkabel verstärkt die Sendeleistung. -
Zitat
Original geschrieben von t-tommy1
Warum? Vertragspartner ist einzig und allein Vodafone.Das ist bei den bisherigen Angaben noch gar nicht so klar.
Wenn die Firma 'Buddelflink' den Hausanschluss lahm gelegt hat, kann Vodafone nix dafür. So'ne AGB-Klausel war AFAIR früher in meinem Vertrag drin (sinngemäß: Eigentümer ist selbst verantwortlich für Kabel auf seinem Gelände).
Auf jeden Fall ist Vodafone bisher noch nicht in Verzug (Mahnung/Frist), so dass sie noch nicht handeln müssten. Eine 24/7-Versorgung garantiert ohnehin kein Anbieter und Kundenfreundlichkeit ist schließlich eine freiwillige Leistung. -
Du solltest Deine persönlichen Daten besser nicht veröffentlichen. Ansonsten kannst Du Dich bald nicht mehr vor 'Schnäppchen-Anrufen' retten :eek:
Schreib lieber, was Du für einen Vertrag hast und was Deine Vorstellungen sind. -
Das hängt davon ab, wer den Schaden verursacht hat. Wenn Du einen Vollanschluss bei Vodafone hast und die auch gebuddelt haben, dann sind sie Dir gegenüber natürlich schadenersatzpflichtig.
Wenn es dagegen eine gemietete 'Leitung' ist, dann werden sie Dir natürlich 'zur Seite stehen' aber haben ihren Teil der Leistung erfüllt - also kein Kündigungsrecht/ keine Schadenersatz-Pflicht.Auf jeden Fall solltest Du mal prophylaktisch mit Fristsetzung abmahnen. So'was macht man eigentlich immer sofort, damit die Schlafmützen erst mal geweckt werden. Es könnte nämlich durchaus sein, dass sie noch gar nix von dem Malheur mitbekommen haben.
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Na, hier liegt wohl ein grundsätzliches Verständnisproblem vor

Sliders meinte, dass Deine EasyBox am Tage Deines DSL-Wechsels mit den alten Zugangsdaten keinen Zugang mehr zum Internet hat. Genauso wenig kannst Du schon vorher die neuen Daten eintragen, da auch dann kein Internetzugang mehr da ist.Der Vorschlag von stanglewirt dürfte Deine Freundin sicher nicht überfordern:
Wenn ihr PC eine Verbindung zur Easybox hat (egal ob Kabel oder Wlan), kann sie sich dort mit einem Web-Browser einloggen und die neuen Zugangsdaten einfach darüber eingeben. Das kann man doch auch schon mal vorher (ohne Speicher-Button) üben :cool:...um Deine Frage zu beantworten:
ZitatOriginal geschrieben von philie
klappt das ganze fernsteuern auch mit ichat? müsste es ja eigentlich oder?Nö, weil Deine Freundin und die EasyBox dann keine Verbindung mehr zum Internet/zur Außenwelt hat.
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Wie leicht es möglich ist, auch den Besuch anderer Webseiten 'mitzulesen', zeigt doch das bekannte Beispiel des embedded 'fb-like' in Web-Seiten. Bist Du gleichzeitig bei fb eingeloggt, wird jeder Aufruf einer beliebigen anderen Seite, die das fb-applet enthält, von fb mitgeloggt.
Das Problem ist doch, dass Du beim Aufruf einer Seite noch gar nicht weißt, was alles enthalten sein wird und ob nicht Verbindungen zu Dritt- oder Viertseiten hergestellt werden (iframes etc.).Bei google <--> youtube muss die Verbindung auch nicht über Deinen PC (cookie o.ä.) hergestellt werden, da beide Angebote einem Unternehmen gehören. Sobald Du als youtube-Nutzer identifiziert bist, kennt die google-db natürlich auch den zugehörigen google-Account und umgekehrt.
Selbst die Angaben, die Dein Browser beim Besuch einer google-Seite liefert, reichen aus, um eine Zuordnung mit statistischen Mitteln treffen zu können, wenn schon genügend Daten über Dich vorhanden sind.
Das alles hat nichts mit Zauberrei zu tun, sondern ist die konsequente Weiterentwicklung des Prinzips, Eins und Eins zusammen zu zählenLittleBoy
Mach doch einfach mal einen Selbstversuch:
Frag mal LittleGirl (oder einen anderen weiblichen User :p ), ob Du mal mit dem Mädchen-PC surfen darfst.
Such Dir eine Seite mit bunter google-Werbung und schau Dir an, was Dir geboten wird (vermutlich Schuhe, Kosmetik usw.;) ). Nun logge Dich einfach mit einem Deiner google Accounts ein (gern auch in einem neuen Browserfenster) und lade die Seite neu.... schwups, dürfte Dir die Werbung so bekannt vorkommen, wie auf Deinem eigenen PC.
...und neuerdings verändern sich dadurch auch die Such-Treffer :flop:PS: ...und jetzt komme mir bitte keiner mit der naiven Floskel, das sei doch nur für Werbung und man hätte doch nichts zu verbergen :mad:
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BTT
ZitatOriginal geschrieben von HP-owner
Wie soll denn jemand jetzt da aufräumen, wenn er gar keinen Goggle-Account hat? Wofür sollte ich den überhaupt haben?
Was habe ich nun schon wieder falsch verstanden ?Es geht nicht um einen Account bei der Suchmaschine sondern bei einem der vielen google-Ableger wie youtube, picasa, maps, mail, chrome, android usw. usf.
Bist Du nur bei einem der Dienste eingeloggt, kann google Deine Suchanfragen, Deine Web-Seiten-Aufrufe und Deine Hardware Deiner Person zuordnen.
Dieses Datenprofil kannst Du nicht löschen.Übrigens ist die Werbung auf vielen Webseiten, so wie hier, auch von google. Achte mal drauf, wie sich die Werbe-Banner in Abhängigkeit der von Dir aufgerufenen Seiten ändern. Bei Werbung ist das nicht weiter schlimm. Mittlerweile werden aber auch die Such-Treffer auf Dein Profil angepasst (man könnte auch sagen 'zensiert') :flop: