Beiträge von Gallium

    Das aktuelle Verfassungsgerichtsurteil zur Verwendung von Telekommunikationsdaten verbietet die 'einfache' Herausgabe der Anschlußinhaberdaten zu einer ermittelten IP-Nummer.


    Nun ist es bei sogenannten Rechteinhabern (oder deren selbsternannten Vertretern) gern genutztes Mittel, um vermeintliche illegale FileSharer etc ausfindig zu machen.
    Als Betreiber eines freien Wlan-Hotspots wird man auf diese Weise für die zivilrechtlichen Missetaten seiner Besucher zur Verantwortung gezogen --> Störerhaftung


    Als Betreiber eines offenen, kostenlosen Wlan-Internet-Zugangs wird bei Vergehen meiner Besucher stets meine IP als die schuldige ermittelt. Ich musste also bisher beweisen, dass ich es nicht war, was natürlich nicht möglich ist.
    Bin ich nun sicher vor den Abmahnern?

    'genau so einer' ist nicht zwindend derselbe.
    Auch wenn die Rahmenbedingungen gleich sind, können die Verträge unterschiedlich sein. Dafür haben die Anbieter das Kleingedruckte erfunden ;)
    Ich kann daher keine sichere Aussage machen, obwohl es nahe liegt, dass Du Eigentümer des Handys bist.
    logitel ist ein zuverlässiger Anbieter. Frag sie einfach :)
    Wenn Du eine Rechnung oder Lieferschein mit der Gerätenummer hast, ist das ausreichender Nachweis im Fall der gesetzlichen Gewährleistung.
    Garantie ist eine freiwillige Leistung des Händlers oder Herstellers. Da gelten die Bedingungen, die Du in den Unterlagen zu Deinem Handy bekommen hast. Da freiwillig, kann der Händler/Hersteller die Bedingungen frei festlegen.
    Es ist durchaus üblich, dass dafür eine Registrierung nötig ist. Es gibt auch durchaus Klauseln, die die Weitergabe der Garantie bei Weiterveräußerung ausschließen.
    Der Käufer wäre auf der sicheren Seite, einen Garantiefall in Deinem Namen anzumelden.

    In der Regel wird das Handy aus der Provision, die logitel für den Vertragsabschluss bekommt, bezahlt. Daher sollte es normalerweise Dir gehören (nachlesen in den Vertragsunterlagen empfehlenswert).
    Da somit logitel der Händler ist, der Dir das Handy verkauft hat, ist logitel auch Ansprechpartner bei Garantiefragen (außer es gibt eine erweiterte Werksgarantie)
    Der Lieferschein über das Handy sollte eigentlich für Garantieansprüche reichen. Bei einigen Händlern bekommt man auch eine Rechnung über 0,-Euro.


    Edit:
    Hast Du vllt einen Link zu dem Angebot?

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Immer telefonieren noch mehr als drei Viertel aller mir bekannten Personen (darunter auch ich ;) ) privat mit einem ISDN- bzw. analogen Anschluss der Telekom. Dieser Personenkreis wird das in seinem gegenwärtigen Leben auch nicht ändern, so lange das durch die Telekom angeboten wird.

    Vermutlich bist Du und Dein Bekanntenkreis eher im ländlichen Raum angesiedelt und fortgeschritteneres (bequem-orientiertes) 'Semester' ... nicht böse gemeint; ich zähle auch dazu :D


    Aber, wie Robert Beloe schon meinte, wissen/merken die meisten Nutzer doch gar nicht, dass sie längst einen NGN-Anschluß haben. Wer heute noch einen leitungsvermittelten Neuanschluss haben will, muss ihn explizit bestellen und extra dafür bezahlen. Altbestand ist natürlich mit den alten Preisen noch beständig. Aber wenn Oma/Opa umziehen, werden sie sich fragen, wofür sie da mehr bezahlen sollen, denn telefonieren können sie mit dem NGN mittlerweile genauso gut (in meinem Alter höre ich da keinen Unterschied mehr :D )
    Auf diese Weise verlor die Telekom zeitweise über 100.000 Anschlüsse monatlich und bietet standardmäßig nun auch NGN an.


    Da der Wartungsaufwand für immer weniger Nutzer immer höher wird, wird die Preisdifferenz weiter steigen, was den Vorgang beschleunigt. Zur Zeit kann die Telekom sich noch auf der Masse der DSL-Kupferdrähte ausruhen. Mit der Einführung überlegener Übertragungsmedien wird aber auch DSL langsam aussterben... und damit der notwendige Kupferdraht der Analog-/ISDN-Anschlüsse.


    Wer in meinem Bekanntenkreis einen 100.000er Kabelanschluss bekommen kann, nimmt ihn natürlich wegen der Inet-Geschwindigkeit... aber auch zusammen mit dem angebotenen Telefonpaket.... und schwups, ist wieder ein Kupferdraht weg. Bei Haussanierungen im Einzugbereich der Kabelanbieter werden stellenweise gar keine Telefonkabel mehr verlegt (trotz Baukostenzuschuss für den Hausbesitzer).
    Ein Patchfeld mit Cat7-Hausverdrahtung ist dagegen mittlerweile Standard. Damit ist's wurscht, wer die Daten liefert (was die Telekom natürlich nicht freut)


    Wer in der Pampa wohnt, wird sicher noch lange mit dem Kupferdraht leben müssen. Das mag ein Standortnachteil sein, den man aber durch die niedrigeren Immobilienpreise dort aufgewogen bekommt (hoffentlich ;) )
    Ob das grundsätzlich richtig ist oder eher staatliche Aufsicht, wie bei der 'Breitband-Initiative' nötig wird, lasse ich mal außen vor.


    Edit:
    Wenn man sich solche typischen Diskussionen anschaut, wird die Motivation, zu NGN zu wechseln deutlich. Laut Golem verlor die Telekom sogar zeitweise mehr als 200.000 Festnetz-Anschlüsse monatlich. Da würde ich fast schon behaupten: ISDN ist bereits tot

    Naja, das ist schließlich der Grund, weshalb Firmen wie Slysoft & Co überhaupt ein Geschäftsmodell haben.
    Solange die Entwicklung Richtung ACTA, SOPA & Co läuft kann man sich nur so behelfen.
    Bleibt nur zu hoffen, dass die Urheberrechtslobby irgendwann begreift, dass sie sich der technischen Entwicklung anpassen muss und nicht umgekehrt.
    Aber solange der Quatsch nicht vom Tisch ist, haben wir nur die Wahl zwischen Komforteinbuße oder Grauzone.
    Mit entsprechender PC-Technik kann man natürlich auch verschlüsselte Sendungen beliebig verteilen und aufzeichnen.

    Für viele Leute ist Internet=DSL. Da mag die ehemalige Vermarktungsstrategie der Telekom sicher nicht unschuldig dran sein. Aber auch DSL, das aus den 80er Jahren stammt, wird mit dem Wegfall der einfachen Kupferdrähte aussterben.
    Das gegenwärtige UMTS hat mit der 384kb/s-Version der Anfangszeit nichts mehr zu tun und mit LTE, Wimax & Co stehen bereits Nachfolgetechniken zur Verfügung, die auch deutlich mehr Inklusivvolumen (ungedrosselt) bieten können.
    Auch bei UMTS (HSPA) gibt es bereits erste Tarifmodelle, die den Nachkauf weiteren Volumens gestatten. Das ist gewissermaßen das VoIP-Äquivalent zum Minutenpaket.


    Trotzdem gibt es keinen Grund auf Benutzerseite, bestehende Anlagen auszutauschen, solange sie noch funktionieren. Für die Telkos sieht das schon anders aus: Leitungsvermittelte Telefonie erfordert die Bereitstellung von Hardware. VoIP ist softwarewarebasiert und unabhängig vom Übertragungsmedium.
    Je weniger Kunden den Draht in konventioneller Weise nutzen, umso teurer wird der Unterhalt des einzelnen Anschlusses. Das bedeutet letztlich, dass sich das Aussterben zusehends beschleunigen wird.
    Dem steht nur gegenüber, dass die Anbieter ncoh so viel wie möglich aus den ehemals steuerfinanzierten Kupferdrähten herausholen wollen, bevor sie sterben.


    Wir werden uns aber auch damit abfinden müssen, dass (im Gegesatz zur ehemals staatlichen Post) privatwirtschftliche Unternehmen nicht jedes 'Kuh-Dorf' versorgen können. In weiten Teilen Deutschlands gibt es bereits sterbende Dörfer, die nicht nur von der Daten-Infrastruktur abgeschnitten sind. Das selbe Problem haben auch Energie-, Wasser-, Straßen-Netze etc.
    Es ist eine politische Entscheidung (über Steuergelder), ob man den unwirtschftlichen Erhalt kleiner Dörfer/Ortschaften will. Auch wenn das jetzt brachial klingt, so kann man in einigen Gegenden Ostdeutschlands bereits jetzt sehen, wie ganze Orte von der Landkarte verschwinden und deren Netze zurückgebaut werden.


    BTT:
    Die Zukunft wird wohl eher so aussehen, dass ein Telko-Unternehmen die Administration Deines Anschlusses anbietet und ein anderes Dir das Datenpaket bereit stellt. (eigentlich in weiten Teilen schon keine Zukunft mehr)

    Zitat

    Original geschrieben von heinetz
    ...und ist b) die Hardware "Laptop" natürlich nicht dafür optimiert, zu telefonieren.

    Da muss man nur aufpassen, dass der Abstand Ohr-Mund gleich dem Abstand Laptopdeckel-Trackpad ist... und beim Zuklappen auf die Nase achten... sonst top Ergonomie :D


    Ich selbst nutze allerdings ein Nokia der E-Klasse. Zwar hoffnungslos veraltet aber die Serie hatte schon immer einen VoIP-Client ab Werk onboard. Für aktuelle Smartphones gibt's da natürlich entsprechende Apps. Das funktioniert mit (fast) jeder beliebigen Internetverbindung - natürlich auch mit Mobilfunk-Internetflats. DU bist so weltweit unter Deiner VoIP-Festnetznummer erreichbar.
    Unterschiede zwischen leitungsvermittelten Anschlüssen (echte ISDN- oder Analoganschlüsse) und NGN-Anschlüssen gibt es natürlich nicht nur in der Übertragungsqualität. Wegen mangelnder Zuverlässigkeit werden letztere bei Notrufsystemen oder VdS nicht zugelassen.


    Die Geräteauswahl ist aber nicht nur auf Handys oder Smartphones beschränkt, wie Du beispielsweise hier nachschauen kannst.


    Du bist übrigens nicht der Einzige, der darüber nachdenkt ;)

    Zitat

    Original geschrieben von .me
    Der alsheimer heißt Alzheimer ...

    Da kannst Du mal sehen, wie weit der schon bei mir ist :D
    Yep, Gigaset hatte ich auch noch irgendwo im Kopf rumschwirren. Aber da SGJP77 meinte, dass die einen proprietären Anschluss hätten... :confused: Ist alles schon so lange her. Ich habe selbst nur noch Mobilfunk. Da ist die Reichweite doch erheblich größer :p