Beiträge von Gallium

    Auf Grund der gewöhnlich sehr kleinen optischen Öffnungsweite von Handy-Cams sind da physikalische Grenzen gesetzt. Trotzdem gibt es Modelle, wie das Nokia 808, die einen gewissen Spielraum ermöglichen.
    Grundsätzlich ist für eine bewusste Beeinflussung der Tiefenschärfe die Einstellung der Entfernung und Blende wichtig.


    Bei der (Handy-) Kamera Deiner Wahl sollte man also die Entfernung sowohl fest vorgeben (z.B. makro, hyperfokal, unendlich) als auch mittels Spotmessung durch Touch auf das gewünschte Motiv eine individuelle Entfernung einstellen können. Wichtig ist dabei, dass diese Auswahl auch bei Neuausrichtung des Bildmotivs erhalten bleibt, so dass man ggf über das Motiv hinaus oder davor fokussieren kann. So lässt sich der Beginn des Unschärfebereichs direkt hinter oder vor das Motiv legen.


    Bei meinem N808 ist dies alles so möglich. Die Blende ist mit 2,4 recht groß aber nicht verstellbar (bei 26mm Brennweite auf eine Netto-Chipfläche von fast 1cm^2 (1/1,2") projezierend) Diese große Öffnungsweite und Sensorfläche ermöglichen überhaupt erst Unschärfe außerhalb der Motiventfernung. Bei den in Handys weit verbreiteten Kameraöffnungen von 5.6 hat man quasi eine Tiefenschärfe von 1 - unendlich.


    Dass bei einem so großen Brennweite-Öffnungswinkel-Verhältnis das Gerät natürlich dicker sein muss als die üblichen 'Knips-Flundern', bedarf sicher keiner weiteren Erklärung.... 26mm Brennweite müssen nun einmal untergebracht werden, solange man die Physik nicht überlisten kann :D


    Eine wünschenswerte manuelle Blende ist mir bei Handys derzeit nicht bekannt... und ein anderes Handy mit vergleichbar großem Chip auch nicht ;)

    Zitat

    Original geschrieben von klausN80X
    Achso stimmt, ein neuer Bug meines 808 ist mir zuletzt auch aufgefallen.
    Und so langsam Nervt es. Aber vielleicht liegt auch an mir und ihr könnt mir weiterhelfen.


    Also da ich zu Hause keinen Empfang habe, schalte ich den Offlinemodus ein.
    Und prompt kommt die Meldung "Nach Netzbetreiber suchen" oder so....

    Unabhängig davon, ob sich das Problem unter der OFW beheben lässt, konnte ich den Fehler mit meiner CFW in keiner Variante nachvollziehen (defacto = nicht existent). Die einfachste Lösung dürfte daher sein, Dein N808 mit einer ordentlichen Firmware zu flashen, die die Bezeichnung 'final' auch wirklich verdient (was man von Hersteller-FWs zumeist nicht behaupten kann ;) ). Damit dürftest Du auch diverse andere Bugs en passant beseitigen :apaul:
    Ich nutze übrigens die von Testi100 umfangreich gepflegte und ergänzte Delight-FW :top: Hierbei hat man zudem auch die Möglichkeit über einen ROM-Patcher bestimmte Komponenten des originalen Systems hinzu- oder abzuschalten... je nach persönlicher Vorliebe.

    Es ist irgendwie eine zweischneidige Sache:
    Einerseits denke ich, dass Leute, die wirklich glauben, dass ein Handy 1,- kostet, es nicht besser verdient haben.
    Andererseits sind aber gerade diese Menschen eher schutzbedürftig, da sie mangels eigener Urteilskraft auf jeden Bauernfänger-Trick hereinfallen.


    Wenn ich mir die massiv wachsende Verschuldung bei Jugendlichen betrachte, dann sehe ich dort in erster Linie ein Bildungsdefizit, das zu nachhaltiger Armut führt. Irgendwann mag vllt später die Erkenntnis noch kommen - aber dann ist es einfach zu spät.


    Wenn man schaut, wieviel Mobilfunkshops in gängigen Einkaufstempeln vorhanden sind, frage ich mich auch, wie die alle noch exisieren können... die ganzen Händler bei MediaMarkt und Co gar nicht mitgezählt. Da findet wohl derzeit ein knallharter Verdrängungswettbewerb statt, der auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen wird :flop:


    In einer Hinsicht muss ich Senfdazugeber beipflichten: Künftige Vertragsabschlüsse werden sich wohl in das InApp-Marketing verlagern. Den Tarif von Facebook gib's doch schon. Da ist es nur logisch, wenn man diesen demnächst auch direkt über FB abschließen kann - zumal FB mittlerweile ein eigenes Schufa-System entwickelt.
    Ich sehe da ebenfalls künftig eine Menge leer stehender Ladengeschäfte eines überholten Geschäftsmodells. :apaul:

    Da die Schweizer dies nicht mehr beabsichtigen, wird's das leider auch nicht geben können. Daran wird auch die Community nichts ändern können, da Threema ein geschlossenes System ist - auch wenn es gerade ein Audit bezüglich der Sicherheit des Systems gab (ohne API kann man da nix machen).


    Das bedaure ich auch sehr, da das 'manisch neugierige' WhatsApp natürlich bei mir unbedingtes Hausverbot hat :cool:

    Zitat

    Original geschrieben von scaleon
    Aber Hallo!


    Warum sollte ich mir als Verein eine Tel.Nummer holen, die wohlmöglich früher die Kontakadresse eines Autogebrauchthändlers war oder noch prekärer -die Nummer eines Puffs?

    Mit Besitzerwechsel geht natürlich ein Nummernwechsel einher ...und damit meine ich die Tel-Nr. - nicht was Ihr vllt denkt :D :D
    Die Festnetznummer muss schon allein deshalb gewechselt werden, weil es Vorschrift in DE ist, nur Vorwahlen aus dem Wohnort des Eigentümers zu vergeben. (auch wenn BWHZ o.ä. das umgehen kann) Die Nummer wechselt sogar dann, wenn der Eigentümer den Wohn-/Meldeort wechselt.

    Zitat

    Also entschuldigt mal, aber ihr konstruiert hier Fälle um eine Nachfrage und entsprechende Preise zu rechtfertigen.

    Nein, ich habe nur geschildert, wofür wir/ich diese Verträge nutze

    Zitat

    Ich wüßte auch nicht warum ein Verein 100€ und mehr für einen monatlich künbaren Vertrag investieren sollte?

    Weil es keinen Grund für O2 gibt diese Verträge zu kündigen (wie oben beschrieben) und weil sie das außer bei wenigen Sonderformen bisher auch nicht getan haben und weil ein Verein auf diese Art jährlich min 120,- spart.
    Persönlich nutze ich seit Jahren ständig wechselnde Verträge, die durch die kostenfreie RUL immer diesselbe Erreichbarkeit haben. Im Verein wird bei uns übrigens immer auf den 'Diensthabenden' umgeleitet - kostenfrei ;)

    Zitat

    Alles in allem also Wunschvorstellungen des TE wie man die Leute abzocken -könnte. :cool:

    Ich glaube, Du verwechselst mich mit dem TE :confused: Ich würde mich hüten, einen meiner Genions zu verkaufen :apaul:
    ...und der TE wird das jetzt vllt auch nicht mehr :p


    PS: Die Genions werden übrigens nicht in der Schufa gelistet - keine Ahnung warum.

    Sehr geehrter Herr Simon,


    auch wenn Frank_aus_Wedau Sie auf die Blacklist gesetzt hat und Ihre Beleidigung nicht sehen kann, möchte ich doch inständig um Einhalt der gebotenen Nettiquette bitten. Auch wenn in diesem Thread die Duldungs-Schwelle höher liegt als sonst, kommt man nicht umhin feststellen zu müssen, dass Ihr voran gegangener Beitrag keinerlei sachlichen Vortrag zum Inhalt hat, jedoch einen anderen Teilnehmer in unzulässiger Weise herabwürdigt und verächtlich macht.


    Betrachten Sie dies bitte als Verwarnung.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Privatkundentarife bekommt doch afaik jeder

    Richtig :top:
    Zudem wird O2 mit einem Verein auch glücklicher sein als bei einem Privat-Menschen, der nur alle Jubel-Jahre mal einen Anruf bekommt. Dieser Tarif rechnet sich für O2 vor allem durch die Interconnection-Gebühr, so dass die O2-Manager umso glücklicher im Kreis hüpfen werden, je mehr Leute dort anrufen...
    und auch von den 3Ct/min abgehend werden sie schließlich nicht unbedingt ärmer ;)
    Einziger Nachteil ist, dass die online-Telefonrechnung nicht vom Finanzamt anerkannt wird - bei 0,-GG aber gerade noch zu verschmerzen :p :D
    Dubios ist daran nichts :cool:


    BTW:
    Wozu braucht der Vereins-Treff bspw eines Freizeit-Tanzvereins einen Internet-Anschluss, wenn nciht mal ein PC dort steht :confused: Die Webpräsenz wird bei vielen Vereinen von einigen Mitgliedern von zuhause gepflegt. Dagegen bedarf es aber immer einer Vereins-Telefonnummer für Anfragen an den Verein oder Absprachen vor Ort oder....
    Für die WhatsApp-Generation kaum zu glauben aber die meisten Interessierten rufen immer noch an, um sich ein persönliches Bild zu verschaffen....und das Fax ist trotz email-Zeitalter auch immer noch nicht tot :cool:
    Außerdem darf man getrost davon ausgehen, dass mindestens eines der Mitglieder ein Smartphone dabei hat :p :D


    Dass man bei ebay oder seiner Bank sehr schnell als Profi 'umgestuft' wird, hängt mit dem deutschen Steuerrecht zusammen (wiederholte Tätigkeit).

    Danke für Deinen interessanten Link und gleichzeitig ein herzliches 'Willkommen' hier im Forum :top:
    Über die speziellen TLDs, die mich interessieren, kann Dein favorisiertes Vergleichsportal allerdings auch keine Auskunft liefern - wie all die anderen auch...
    Das bestätigt mir damit die Annahme, dass diese TLDs noch zu neu sind um bereits im Markt mit entsprechendem Engagement berücksichtigt zu werden.
    Zumindest hat dies aber auch den Vorteil, dass auch die üblichen Verdächtigen noch nicht alle gängigen Domains auf Vorrat reserviert haben, um durch Weiterverkauf die 'schnelle Mark' machen zu können. Selbst http://www.0815.cafe ist noch zu haben :cool: :D

    Zwar ist mir jetzt die Besonderheit des Einsatzes an CamCordern nicht so recht bewusst, aber ich will mal einige grundsätzliche Punkte zusammentragen, die ich aus dem Einsatz von Mikros für verschiedene Aufnahmesituationen kenne:


    Welcher Mikro-Typ für welche Anwendung?
    Um aus Schallwellen Stromimpulse zu machen, finden zumeist zwei physikalische Prinzipien Anwendung:


    1. Dynamische Mikros besitzen eine Spule die sich in einem Magnetfeld bewegt und damit das Nutzsignal selbstständig und unabhängig erzeugt - man kann so ein Mikro also direkt an einen Verstärker oder Mikro-Eingang anschließen.
    Nachteil: Auf Grund der Masse der schweren Bauteile (Spule, Dauermagnet) ist das System recht groß und träge und hat daher keine lineare Kennlinie (je höher die Frequenz, umso schlechter). Zudem sind sie sie bei schwachen Schallquellen unzureichend, da diese Massen überhaupt erst einmal bewegt werden müssen.


    2. Kondensatormikros bestehen, wie der Name schon verrät, aus einem Kondensator, dessen einer Pol die Schallmembran ist (der Schall ändert dessen Kapazität). Sie können daher extrem klein gebaut werden und besitzen eine nahzu lineare Kennlinie und einen erheblich weiteren Frequenzbereich. Ihre Empfindlichkeit reicht auch für die Aufnahme leisester Schallquellen, weshalb sie vielfach auch als Aufnehmer für rein akustische Musikinstrumente genutzt werden (z.B.Harfe o.ä.)
    Nachteil: Da ein Kondensator von sich aus keinen Strom erzeugen kann, braucht man eine Hilfsspannung (sogen. Phantomspannung) und entsprechende Vorverstärker, die häufig bereits im Mikro integriert sind und natürlich ebenfalls mit Strom versorgt werden wollen.


    Weiterhin ist bei Aufnahmen wichtig, aus welcher Richtung der Schall kommt. Stellt man Mikros nur in der Nähe der Sprecher auf, ist Empfangscharakteristik in Form einer Niere sinnvoll. Hierbei wird am besten der Schall rings um das Mikro aufgenommen, während der direkt davor sitzende Sprecher etwas gedämpft ist (er sitzt aber auch am dichtesten dran ;) )


    Wie kommen nun die Signale verschiedener Mikros zusammen?
    So ganz ohne Mschpult wird man imho nicht wirklich glücklich, da sich die Aufnahmesituationen an unterschiedlichen Stellen eines Raumes doch erheblich unterscheiden kann. Die Ansprüche hier lassen sich an zwei Punkten fest machen:
    1. Das Pult muss ggf die Phantomspannung liefern können.
    2. Ein- und Ausgänge müssen eine symetrische Übertragung besitzen, um Störungen auszuschließen (erkennbar an den 3pol. XLR-Buchsen/Steckern; für alles was länger als 0,5m ist, verbieten sich Klinke und Cinch wegen Störanfällgkeit und Signal-Verlusten)


    Zur Frage von Funkverbindungen:
    Mit der sogen. 'digitalen Dividende' ist vieles, von heute auf morgen nicht mehr nutzbar. Die zahlreichen 'Abverkaufsversuche' bei ebay & Co zeigen dies drastisch. Für professionelle Einsätze gibt es Frequenzen, für die man sich kostenpflichtig anmelden muss. Die verbliebenen freien Frequenzbereiche sind dagegen so dünn gesät, dass man zukünftig wohl damit rechnen muss, ähnliche Schwierigkeiten, wie beim 2,4GHz-Wlan zu bekommen :rolleyes:
    Auch wenn viele Hersteller der Audio-Industrie energisch dagegen kämpfen sorgt der frequenz-fressende Mobilfunk derzeit dafür, dass es für uns 'Kleinanwender' keine zukunftssicheren Investitionsentscheidungen gibt - alle Anschaffungen in Funk sind derzeit ein Va-Banque-Spiel :gpaul:


    Persönlich nutze ich überwiegend das Rode M3 KondensatorMikro, das ein australischer Nachbau eines deutschen Hersteller ist. Das sehr robuste Vollmetall-Gerät kann statt Phantomspannung auch mit einer 9V-Batterie betrieben werden und erlaubt über einen eingebauten Schalter die Einstellung der Empfindlichkeit in drei Stufen.


    Derselbe Hersteller hat auch eine Funk-Kombi im Freifrequenzbereich im Angebot, die allerdings im 2,4GHz-Bereich den Störungen anderer Sender ausgesetzt ist (Wlan, DECT, Funkschalter usw. usf.)


    PS: Der Aufstellort 'Tisch' birgt die Gefahr, dass jedes Ruckeln, Klopfen o.ä. mit voller Körperschallstärke vom Mikro aufgenommen wird. Ich nutze daher immer entsprechende Mikrostative, die sicher vor gestikulierenden Rednern sind ;)
    Auch eine 'Über-Kopf-Aufhängung' wie vielfach bei Chören zu sehen kann man in Erwägung ziehen, wenn man die Mikros aus dem Bild verbannen möchte :top:

    Privacy Budger als Alternative


    Warum unbedingt Adblock, wenn man Scherereien oder Datenlecks befürchten muss :confused:
    [URL=https://www.eff.org/de/node/73969#faq-How-is-Privacy-Badger-different-to-Disconnect,-Adblock-Plus,-Ghostery,-and-other-blocking-extensions?]Privacy Budger[/URL] ist garantiert frei von Beifang- und Abschöpf-Gefahren, da die Elektronic Frontier Foundation sicher nicht im Verdacht steht, Gewinne erwirtschften zu müssen :p ;)