ZitatOriginal geschrieben von pithein
Kannst du die "Geschichte" für mich kurz wiederholen.
'Kurz' ist bei diesem polnischen Science-Fiction-Autor wohl eher ein Antagonismus
...ich versuchs mal mit dem Klappentext (Kernaussage in italic):
ZitatIn ihrem immerwährenden Wettlauf um Marktanteile haben die zwei Waschmaschinen-Hersteller Snodgrass und Nudlegg ihre Geräte mit immer mehr Intelligenz ausgestattet, die sie zu einer wachsenden Zahl von Fertigkeiten befähigen. Bald gibt es Maschinen, die eine Ehefrau ersetzen, bald eine, die einen Ehemann ersetzt. Leider wird die Einstein-Ersatzmaschine ein Flop, doch der Waschomat für Junggesellen ist ein absoluter Hit, denn er kommt mit der Figur von Mayne Jansfield oder anderen Sexbomben einher. Allerdings hat so viel Intelligenz in Maschinen auch ihre Kehrseiten: Waschmaschinen haben sich zu Gangsterbanden zusammengeschlossen und überfallen harmlose Passanten! Daher wird ein Gesetz nach dem anderen erlassen, um der Auswüchse Herr zu werden. Es ist ein Wettlauf wie zwischen Panzerung und Geschoss. Waschmaschinen sehen inzwischen aus wie Menschen, sprechen auch so und bekommen schließlich sogar den Status einer juristischen Person. Das ist ein Wendepunkt, denn nun können Waschmaschinen auch Senatoren sein und Gesetze beeinflussen. Auch das versuchen die Menschen zu verhindern. Die Krise erreicht diese Entwicklung, als der Bordcomputer eines Raumschiffs einen Staat nur für Roboter ausruft. Auch dieses Problem wird bewältigt. Bis schließlich ein gewisser (nomen est omen!) Kathodius Mattrass auftritt, die Sekte der "Kybernophilen" gründet und draußen im Krebsnebel ein eigenes Staatswesen für Maschinen errichtet: Es besteht aus einem körperlichen Zusammenschluss einzelner Roboter. Damit hat das State Department (Außenministerium) der Erde ein Problem. Doch wie kann man einen Planeten verhaften? Der gewitzte Anwalt von Mattrass hält ständig neue Gegenargumente bereit.
Eines Tages erhält auch Ijon Tichy (Anmrk.: der Protagonist der Handlung) Gelegenheit, mit diesem jahrelangen Rechtsstreit näher bekannt zu werden. Man lädt ihn zu einer Anhörung der Anwaltskammer ein. Die vorgebrachten Argumente erstaunen ihn weniger als die Tatsache, dass mit Hilfe eines magnetischen Kompasses einer der Redner nach dem anderen als Roboter entlarvt wird. Nachdem sich Ijon aller Metallgegenstände entledigt hat und als Mensch bestätigt ist, richtet er den Kompass auf den einzigen Übriggebliebenen im Saal: den Vorsitzenden selbst... Merke: Die Dinge gehen ihren Gang, und von einem Prozess profitieren nur die Anwälte.
beesdo77 folgt mit seiner Metapher meinem Verdacht, dass unsere C&P-Protagonisten eine weitere 'Waschmaschine' ist.
...und mein Kompass sagt: Er hat Recht ![]()
Ok, beesdo77 war schneller...