Beiträge von Gallium

    Was Murmelchen anspricht, empfinde ich auch als befremdlich in unserer Gesellschaft:
    Je spektakulärer ein 'Unglücksfall' ist, umso wilder wird die 'Betroffenheitsmaschinerie' betrieben.


    Es gibt so viele vermeidbare Todesfälle in DE, die zahlenmäßig um Potenzen höher ausfallen als alle Flugzeugabstürze zusammen. Murmelchens Beispiel der Toten im Straßenverkehr ist auch immer noch spektakulär genug, dass sich gelegentlich journalistische Aasgeier darauf stürzen.


    Es gibt aber den alltäglichen, stillen Tod, der jeden von uns treffen kann:
    Ein Beispiel wären vermeidbare Infektionen in deutschen Krankenhäusern, an denen jeden Tag (!) so viele Menschen sterben, wie deutsche Opfer in der abgestürzten Maschine waren... und die wären sogar vermeidbar !
    Nur ein Bruchteil der Mittel, die für 'Terrorismus-Bekämpfung' eingesetzt werden und wir könnten jedes Jahr tausende Menschenleben bewahren. :apaul:


    Ich verstehe diesen Hype um spektakuläre Unfälle echt nicht. Bei aller Anteilnahme für die Opfer im vorliegenden Fall: Wo ist die Anteilnahme für die unzähligen 'stillen' Todesfälle, die vielfach vermeidbar wären.
    Wem nutzt dieser Betroffenheitsjournalismus und das mediale Ausschlachten der Toten eigentlich? Den Betroffenen sicher am aller wenigsten :rolleyes:

    Wie Deifie gerade schrieb, ist tief-entladen und prallvoll-laden schädlich - genauso, wie auch das Schnell-Laden mit hohen Strömen oder die Entnahme hoher Ströme, da die Zellen sich hierbei punktuell stark erwärmen.


    Bei der Auswahl der Ladetechnik Deines 'Unversalladegerätes' solltest Du daher zwar auf Impulsladung orientieren, diese aber möglichst regelbar. Damit wäre u.U. auch eine Erhaltungsladung mit wenigen kleinen Impulsen sinnvoll.


    Das Problem bei Li-Zellen ist allerdings, dass sie immer eine eingebaute Lade-Elektronik besitzen, die mit der jeweiligen Ladetechnik harmonieren sollte. Da die Technik sich im Laufe der Zeit änderte, ist das nicht unversell möglich. Optimal wäre ein Ladegerät, bei dem sich das Taktverhältnis der Ladeimpulse für jeden Akku einzeln ändern lässt.


    Grundsätzlich muss man allerdings davon ausgehen, dass die Alterung den Tod der Zellen herbeiführen wird - egal, wie gut die Pflege auch sein mag. Durch obige Maßnahmen verhindert man nur, dass dies unnötig früh provoziert wird.
    Die c't hatte da mal einen Langzeit-Test durchgeführt und kaum einen Unterschied zwischen normal-streßfrei genutzten und extrem 'gepamperten' Akkus ausmachen können.

    Eine Festnetznummer kann man für knapp 5,- pro Monat hinzubuchen.
    Preiswerter geht's, wenn man eine kostenlose Rufumleitung der Festnetznummer hat (Stichwort BWHZ)
    Leider sind die Verträge mit kostenloser Festnetznummer immer seltener.


    Tipp:
    Manchmal werden alte Genion-Verträge ohne Grundgebühr noch bei ebay angeboten, auf die man dann seine Festnetznummer portieren kann. Aber aufgepasst: Nicht jeder Genion hat auch kostenfreie RUL.


    Die Portierung einer Festnetznummer auf einen O2-Laufeitvertrag ist auch nachträglich kein Problem. (anders als bei debitel & Co). Allerdings wird bei Anrufen immer nur die Mobilnummer angezeigt. Die Übermittlung der Festnetznummer, wie bei simquadrat gibt's bei O2 leider (noch) nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    Xenia Sobtschak hat inzwischen Russland verlassen, nachdem ihr ein Unbekannter während des Begräbnisses von Nemzow gesagt hatte, sie wäre auch auf der Liste.

    Dann muss wohl ein böser Putin-Troll ihren Twitter-Account 'infiltiert' haben, denn dort schreibt sie am 16.3. dass ihre Reise nichts mit einer Bedrohung zu tun hat :apaul:
    Es soll ja Leute geben, die auch einfach mal aus beruflichen Gründen ins Ausland wollen ...aber das ist einfach zu unspektakulär ;)

    In meiner Kindheit haben wir einfach ein Glas in einer Kerzen-Flamme mit Ruß geschwärzt. Morgen schaue ich mal bei unseren Mechanikern vorbei: Die haben zum Elektro-Schweißen Schirme mit ausreichender Schwärzung. (nicht die autogen-Schirme) :cool:
    Meinen Feldstecher habe ich aber auch eingesteckt... natürlich nur, um das Bild auf ein Blatt Papier zu projezieren :apaul:


    Edit:
    heise baut eine Camera Obscura aus einer Chipsdose Das wäre mal was für den Nachwuchs - nicht immer alles fertig kaufen :top:

    Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Ohje, du scheinst von deinem "Putler" wahn so vernebelt zu sein das du weder Sarkasmus noch den wirklich Angesprochenen im Posting erkennst :D

    Ja, unsere beiden Hass-Protagonisten demaskieren sich immer wieder selbst. Daher finde ich es auch richtig, sie hier in vollem Umfang gewähren zu lassen, auch wenn sie mal wieder ausfallend werden oder persönlich diffamieren oder beleidigen.
    Die beiden merken meist gar nicht, wie sie sich durch ihre Ausfälle im gleichen Moment wieder unglaubwürdig machen.
    Fairerweise muss man Herrn Simon allerdings zu Gute halten, dass Deutsch nicht seine erste Muttersprache ist. Ich würde in einer Fremdsprache vermutlich auch nicht jede sarkastische Nuance erkennen.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    In einem Fall meiner Installation, wo Netz und Antennenkabel wahrscheinlich über ein Teilstück zu dicht beieinander liegen, reicht ein kleiner im Stecker eingelöteter (natürlich passend dimensionierter) Kondensator, um ein Netzbrummen im Radio, welches über die Schirmung kommt, wieder herauszufiltern.

    Das ist bei Cat6 nicht anders. In den Dosen sind ebenfalls Kondensatoren verbaut. Das Schlimme daran ist, dass augrund verschiedener Geometrie häufig Dosen und Stecker verschiedener Hersteller nicht mehr (elektrisch) zueinander passen. Da wundert sich dann der Techniker, warum er trotz spezifizierter CAT6-Hardware zu hohe Fehlerraten hat.


    Zudem muss mit höherer Frequenz der Signalpegel immer niedriger werden, weil die Flankensteilheit höher sein muss, um ins Zeitfenster zu passen. Den Effekt kennt man auch von CPUs, die mit steigender Taktfrequenz immer kleinere Betriebsspannungen haben.
    Die verfügbare Zeit reicht einfach nicht mehr, um auf eine höhere Spannung umzuschalten
    ...hat was mit Dynamik zu tun (Änderungsfähigkeit der Spannung je Zeiteinheit)
    Vllt erinnerst Du Dich, dass wir die (Differenzial-) Ableitungen nach der Zeit in einem anderen Post schon mal hatten :apaul: Ist mathematisch gesehen hier genau das Gleiche :cool:


    Je höher also die Übertragungsrate (Frequenz) umso niedriger der Signalpegel des Nutzsignals.... bei leider unverändertem Störsignalpegel.
    --> Daher die immer aufwändigeren Schirme und Leitungs-Kompensationsmethoden.


    Eine Cat6-Verdrahtung ist auch für einen ambitionierten Hobby-Netzwerker eher eine Glückssache.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Wenn an einem Stecker die Abschirmung bricht dann merkt man es aber schon am prasseln im Radio

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    ...oder eine fehlerhafte Masseverbindung, die Störsignale überhaupt erst in die Geräte einschleift.

    Brich die Schirmung an der anderen Seite auch durch und es ist wieder Ruhe ;)


    Was viele für die Abstrahlung elektrischer Felder halten, 'kriecht' meist über unzureichende Masseverbindungen und daraus folgender Potentialdifferenz in den Geräten.


    In der 'Luft' verringert sich das elektrische Feld mit dem Quadrat der Entfernung. Da brauchst Du schon in einem Meter Entfernung hochsensible Messtechnik um das Signal überhaupt noch erkennen zu können.
    Auf Schirmen und parallelen Kabeln hast Du es dagegen nur mit der Frequenz-abhängigen Impedanz von wenigen Ohm zu tun.... und diese 'Masseverbindung' geht über alles Metallische bis in die entferntesten Winkel Deiner Wohnung :cool:
    Was die NF-Techniker als Brummschleifen kennen, ist im HF-Bereich noch viel 'ausbreitungsfreudiger'.


    Um es nochmals deutlich hervorzuheben:
    Der Schirm dient in erster Linie dem Schutz des Nutzsignals, da dieses im Verhältnis zu äußeren Störungen sehr leistungsschwach ist. Deshalb gibt es in den Datenblättern der Kabel Angaben zum Stör-Nutzsignal-Abstand. Der wird durch Schirmung erheblich verbessert (bei größeren Distanzen von existenzieller Bedeutung).
    EMV-Angaben - also die Störung nach außen durch das Signal im Kabel habe ich da noch nicht gesehen.
    Umgekehrt jedoch macht die zunehmende Schirmung immer mehr Probleme, vor allem wenn sie unvollständig ist.

    Stimmt... war mir bei Drückers Verschachtelungstiefe beim Re-Posten nicht aufgefallen, zumal ihr eine identische Ansicht vertratet.
    Ich bemühe mich diesbezüglich um mehr Sorgfalt :apaul:

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Geht doch nicht um die Leistung. Stromleitungen sind ja nur 50 Hz und das kann nichts stoeren.


    Aber LAN geht bis 63 MHz und das stoert dann oft Rundfunkt. Auch noch die doppelte Frequenz, also bis 126 MHz und das trifft dann auch noch FM-Radio. :(

    Bei einer HF-Abstrahlung geht es schon um Leistung.
    Ethernet-Signale werden im Manchester-Code als symetrisches Signal auf einem Leitungspaar mit einer Spannung von +/-2,5V und weniger als 100mA übertragen. Es stünde also max. 0,25W zur Abstrahlung zur Verfügung, falls am Ende des Kabels überhaupt nichts mehr ankäme, was man sicher bemerken würde ;)
    Da gibt's zahlreiche, wesentlich stärkere Strahlungsquellen im Haushalt :p
    ...vor allem im 230V-Netz mit seinen zahlreichen rückwirkenden induktiven Komponenten :eek:


    Ein Signalimpuls liegt zudem immer gleichzeitig in positiver und negativer Polarität vor, was überwiegend zur Auslöschung im elektrischen Feld führt. Zudem werden magnetische Felder durch den Schirm ohnehin kaum gedämpft. Dass ein langes Kabel bei kurzwelligen Sendern die schlechteste nur denkbare Antenne darstellt, sei nur am Rande bemerkt (Stichwort Lambda/2)


    Hauptursache von Störungen sind meist parallel liegende Kabel, die induktiv koppeln...und da ist auch 50Hz wegen der weit höheren Leistung relevant.
    ...oder eine fehlerhafte Masseverbindung, die Störsignale überhaupt erst in die Geräte einschleift.


    Die Schirmung dient bei solchen geringen Leistungen vor allem dem Schutz des Signals (S/N-Ratio STP=90db UTP=40db)


    Die Strahlungsempfindlichen hier im Thread mögen doch mal eines ihrer Patchkabel betrachten, bevor sie hier weiter in die Kerbe hauen ;)