Beiträge von Gallium

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    Original geschrieben von Braindead
    Ich glaube den Redaktionen scheint es ziemlich egal zu sein solange sie halt für diesen bestellten Journalismus bezahlt werden. Egal wie Unglaubwürdig sie wirken.
    Traurig aber wahr !

    In diesem Zusammenhang muss ich an eine Strophe aus Reinhard Meys Lied 'Sei wachsam!' denken:



    Das Lied ist von 1996! Es lohnt sich, ruhig mal wieder rein zu hören - aktueller denn je :eek:
    https://www.youtube.com/watch?v=CdBo34ycvkw

    Ich glaube, Dir ist die eigentliche Brisanz dahinter noch nicht bewusst:
    Der Punkt ist nicht dass vllt die Übersetzerin da ggf patzte (kann ich ohnehin nicht beurteilen).


    Dafür, dass im deutschen Staatsfernsehen jemand unwidersprochen so einen Rechten Sülz von sich geben kann, ist die Redaktion verantwortlich - egal wer es aus welchem Grund sagt.
    Zumal es sich um eine bearbeitete Aufzeichnung handelte - es war also Absicht, das so stehen zu lassen - unfassbar :(


    Edit:
    Von einem Übersetzungsfehler ist nichts erkennbar. Ich hab's mir jetzt angehört.
    Hier die Übersetzung von Leuten, die die Sprache mit Sicherheit perfekt sprechen

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    Original geschrieben von john-vogel
    Es handelte sich dabei um einen Fehler der Simultan-Übersetzerin


    Da spricht übrigens ein Übersetzer (Mann) und keine ÜbersetzerIN. Sprechen wir vom selben Interview? Hast Du es Dir wirklich angesehen?

    Manchmal bedaure ich, dass ich nicht mehr heute-Journal oder Tagesthemen schaue:
    Gestern hätte ich bspw von dem untadeligen Herrn Jazenjuk endlich lernen können, wie die Russen Deutschland überfallen haben


    Das Unternehmen Barbarossa konnte somit endlich als Verschwörungstheorie entlarvt werden ;)
    Wehe, hier unterstellt noch mal jemand der Kiewer Regierung rechtsradikales Gedankengut :gpaul:


    Wenn ich mir dagegen überlege, wieviel Aufwand betrieben wurde, um das Putin-Interwiev bis auf's einzelne Wort auf den besten Goldwaagen Deutschlands zu analysieren :rolleyes:
    Gut, dass wir so ausgewogene Berichterstattung haben :apaul:
    Merken die Redaktionen eigentlich nicht langsam selbst, wie unglaubwürdig sie sich immer wieder machen?! :(

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    Original geschrieben von Timba69
    Die "Lügenpresse" spielt doch hier eher eine Nebenrolle, oder? Das kann und sollte man(n) doch eher mit PEGIDA (in den entsprechenden Threads) in Verbindung bringen...

    Eben im TV bei 'KulturZeit' (3sat) war es gerade wieder Thema im Zusammenhang mit dem Mord an den Karikaturisten. Das angekündigte Thema möglicher 'Blutrünstigkeit' etc kam in dem Interview nur am Rande zur Sprache. Danach geht's um die, vom interviewten Medienwissenschaftler eingeräumte Unglaubwürdigkeit der Medien :eek:
    Ernüchternd finde ich aber seine Schlussfolgerung (sinngemäß): Glaubwürdigkeitsverlust ist eine Modeerscheinung und wird von selbst auch wieder verschwinden. :apaul: Für mich hat das eher den Anschein von Aussitzen, Ignorieren, sich der Diskussion entziehen...
    ...wie es auch hier bereits einigen vorgehalten wurde.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Zudem habe ich meine Position oft genug erläutert, und das Muster der Vorwürfe gegen die 'Systemmedien' ist auch nicht neu und wurde wirklich bereits exzellent von Berthold Kohler in der FAZ erläutert. Da reicht für mich der Verweis (und die eigene Berufserfahrung für die eigene Einschätzung).

    Der von Dir verlinkte Artikel ist ein Kommentar (!) zu Pegida, der als Erklärung mit dem Stigma der 'Verschwörungstheorien' agiert - jedoch nicht mit Argumenten oder Fakten:

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    Berthold Kohler (FAZ):
    Zeitgenossen, die nicht erkennen wollen, dass eigentlich hinter allem – 11. September, Krim, Euro-Krise, Ölpreis, Abschaffung des Abendlandes – der amerikanische Jahrtausendplan zur Beherrschung der Welt steckt, werden zu Idioten oder willigen Helfern der CIA deklariert. Die Verschwörungstheorie ist in den unendlichen Tiefen des Internets zur alles erklärenden Weltformel geworden.

    über Verschwörungstheorien schreibt Wikipedia aber auch

    Zitat

    Tatsächlich gibt es Verschwörungen und sie sind in der Geschichte oft durchaus wirkungsmächtig. ...
    ...oder die weltweiten Machenschaften der CIA und anderer amerikanischer Geheimdienste.... Aussagen über diese und andere reale Verschwörungen können nicht ohne weiteres als Verschwörungsideologien bzw. Verschwörungsmythen abgetan werden.

    Es geht mir allerdings hier auch gar nicht darum, zu ergründen ob oder wer da manipuliert. Es geht darum, dass den Medien Manipulationen nachgewiesen wurden und werden. Man verspielt also mit Vorsatz, das was den bisherigen Wert des Journalismus ausmachte.

    Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Gallium, Du hast m.E. ein absolut verzerrtes Bild der Presse in Deutschland, nach meinem Eindruck geprägt durch merkwürdige Verschwörungs- und Lenkungsvorstellungen.

    Es sind bedauerlicherweise weder Vorstellungen noch virtuelle Bilder. Das oben Gesagte lässt sich bedauerlicherweise mit Fakten nachweisen, wogegen Du bisher nicht begründet hast, wie Du zu Deinem 'extrem positiven' Konfidenzniveau gegenüber unseren Medien kommst :apaul:
    Aber die Diskussion verweigern ist natürlich auch ein Haltung für menschliches Miteinander - war das nicht, was Du den anderen zum Vorwurf machtest :p ;)


    Edit: Danke Timba, genau den meinte ich in meinem obigen Posting. Ich hatte da irrtümlich von einen 'Zeitungsreporter' geschrieben. Bei der steigenden Zahl der medialen Fakes verliert man langsam die Übersicht :rolleyes:

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    Die Presseberichterstattung über Pegida war im Ganzen m.E. okay.

    Worin begründest Du diese Einschätzung, warst Du dort? Ich maße mir kein Urteil darüber an, weil ich (bisher) nur eine Seite kenne (die öffentlich-rechtliche)


    Sich für 'einseitige und tendenziöse Berichterstattung' nur zu entschuldigen ist unglaubwürdig, wenn man gleichzeitig in den Mediatheken Beiträge löscht (wegen nachgewiesener Falschmeldungen)
    Neuerdings befassen sich mehrere Blogs damit, die 'gewollten Irrtümer' öffentlich-rechtlicher Medien publik zu machen. :apaul:


    Wenn sich Journalisten versehentlich gegenseitig interviewen, ohne zu merken, dass der Interview-Partner ein gefakter Demonstrant (sprich Provokateur) einer anderen Zeitung ist, zeigt das, mit welchen Mitteln dort gearbeitet wird. Bei 15.000 Demonstranten ausgerechnet auf diesen Kollegen zu treffen, könnte vllt ein extremer Zufall sein :gpaul: Ich bin aber eher geneigt, die Zahl der Provokateure aus Medien und Verfassungsschutz bei diesen Demos für größer zu halten, als bisher sichtbar wurde.


    Auf der Friedensdemo 'Kriegswinter' wurde ich von meinen Begleitern auf Einzel-Personen aufmerksam gemacht, die keiner Gruppe angehörten aber mit jedem das Gespräch suchten, und um Bestätigung ihres vorgetragenen aggressiven Gedankenguts suchten - quasi 'Aggressions-Animateure' :mad:
    Bisher fehlte mir der Sinn für solche Subtilität. Ich lebte in einer Welt, in der nicht sein kann, was nicht sein darf... aber in dieser Beziehung haben die Ostdeutschen offensichtlich deutlich mehr Praxiserfahrung sammeln können.


    Ich habe früher auch mein 'Wissen' aus Tagesschau & Co bezogen. Es entsetzt mich, dass man dort für die plumpe Verbreitung von Propaganda die Glaubwürdigkeit verspielt hat. Gerade ein ÖR ist seinen Beitragszahlern gegenüber verpflichtet. Statt dessen bedient man eine Lobby, indem man Meinungen und 'Wuschweltbilder' als Fakten verkauft :flop:

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    Original geschrieben von rajenske
    ... Gerade etwa in den östlichen Bundesländern hat es keine lange Geschichte mit z.B. "Gastarbeitern" oder gelerntem Zusammenleben mit Menschen verschiedener Kulturen...

    Die Gastarbeiter in der DDR hießen Vertragsarbeiter, waren aber wohl überwiegend an Standorten der Großindustrie und im Hochschul-Umfeld angesiedelt. In Industrie-Großstädten der DDR musste man sie wohl durchaus zum präsenten Straßenbild zählen.

    Zitat

    Dazu geht es den Leuten immer noch wirtschaftlich schlechter als im Westen.


    Das dürfte wohl der entscheidende Grund sein :apaul:
    Dresden war wohl eher kein Standort der Großindustrie der DDR, oder?

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    Original geschrieben von Uelmuek
    Es ist erschreckend wie nationalistisch und rechts-denkend doch ein nicht unerheblicher Teil von TT-Mitgliedern zu sein scheint.

    Ich denke, das spiegelt auch den Schnitt unserer Gesellschaft gut wieder. Rechtes Denken zu dulden oder zu fördern erscheint imho auch einigen staatlichen Institutionen opportun, da der Westen Krieg gegen zahlreiche Länder um das Mittelmeer herum führt oder schürt. Krieg funktioniert nur, wenn alle mitmachen und dazu braucht es den Hass auf die Anderen.

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    Original geschrieben von Robert Beloe
    ...und der NSU konnte ja nun lange genug Terror (übrigens oft gegen Muslime) in Deutschland betreiben, ohne dass er belangt wurde.

    weil er vom Verfassungsschutz gedeckt wurde :mad: Auch sonst hat sich diese Institution stets gern mit 'Rechtem Ruhm' bekleckert, wie wir seit dem gescheiterten NPD-Verbotsverfahren wissen. Wessen Verfassung schützen die eigentlich :confused:
    Durch deren Tun durch schützende Hand o.ä. werden manche Straftäter 'gleicher' als andere :flop:


    Offensichtlich gibt es staatliche Institutionen bei uns, die darauf zielen, Hass und Vorbehalte anderen gegenüber zu schüren. Ich bin mir auch sicher, dass da neben den gefakten Journalisten-Protestierern auch informelle Mitarbeiter des Verfassungsschutzes bei Pegida und Co mitlaufen um 'anzuheizen' :apaul:

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    Original geschrieben von IGGY
    Für mich liegt die Lösung bei dem Muslimen selber, diese müssen die extremistischen Elemente aus Ihren Reihen entfernen, verachten und die kranke Ideologie entziehen und in die Wüste schicken.


    Selbst wenn von den 2 Milliarden Muslimen nur 10% Radikale sind, können 1,8 Milliarden Muslime ein Zeichen dafür setzen das diese Religion wirklich friedlich ist Ghandi lässt grüssen und bietet Vorlagen wie sowas aussehen kann.

    Dann erzähl uns mal, wie Du persönlich gegen Gewaltttäter vorgehst :p Wie bitte soll denn die Otto-Normal-Familie muslimischen Glaubens gegen Mörder vorgehen :confused: Dafür gibt es eigentlich die Polizei - auch in muslimisch geprägten Gesellschaften.

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    Original geschrieben von Daniel_23
    Auch wie dessen Anführer Mohammed alles niedergemetzelt hat was nicht seiner Meinung war.
    Wie kann man sich da noch Muslime nennen?

    Mit der gleichen Argumentation könnte man auch die christliche Religion diffamieren. Zur damaligen Zeit (zu Mohammeds Zeiten) waren auch die Christen nicht eben zimperlich...
    ...und das Gebot, keinen anderen Glauben neben dem 'einzig wahren' zu dulden, ist älter als der Islam.
    Der Islam ist eine junge Religion, die naturgemäß viel 'Erfahrungswerte' von anderen älteren übernommen hat ...so auch von der christlichen :eek: