Man findert auch im O2 Forum Berichte wie diesen:
Da gehts allerdings um DSL
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
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Man findert auch im O2 Forum Berichte wie diesen:
Da gehts allerdings um DSL
Natürlich wäre es am fatalsten wenn man Ende die Pakete verloren gehen würden. Ist aber nicht so. Der Paketverlust bei den einzelnen Hops vor dem Ziel zeigen trotzdem einen Paketverlust an. Ich habe so etwas auch schon bei meinem Glasfaseranbieter gesehen.
Router im Internet sollen Routen und nicht auf dein Ping antworten.
Das Netzweradmins bei ISPs die Router so konfigurieren das Antworten auf Pings die geringste Priorität haben oder sie sogar komplett Ignorieren ist komplett normal.
Mag sein, dass das Peering offen ist. Der Speed ist trotzdem nicht hoch. Mit VPN ist er etliche Male höher. Telekom und Vodafone haben fast immer volles Rohr.
Natürlich ist Telekoms Peering auch nicht perfekt. Aber weitaus besser als O2. Die RTT Zeiten können nicht auf Glasfaserniveau (mein Glasfaseranschluss zun Nicht-Stoßzeiten) vs. O2 zur gleichen Zeit (mit Upload im Eimer, warum auch immer) sein. Aber so um die 30 ms dauerhaft wären wie bei Telekom oder Vodafone schon nice. Empfinde alles über 40 ms schon als Steinzeit. Mit 5G NSA und Telekom habe ich schon knappe 15 ms gesehen.
Und ich hab bei o2 gerade 19ms über LTE ![]()
Ping wird bei LTE/5G, wie sie Geschwindigkeit, sehr durch den Empfang und Auslastung beeinflusst. 40ms sind bei LTE und auch 5G NSA absolut im Ramen, erst bei 5G SA kann man sich verbesserungen im Ping erhoffen.
Das Peering ist, wie dw4817 schon gezeigt hat, bei o2 deutlich besser als bei der Telekom. Das heißt nicht das man bei der Telekom automatisch überall nen schlechten Ping und langsame Verbindungen hat ... wenn der Server den man anspricht antsprechend ans Netz der Telekom angebunden ist.
Ich habe jetzt den ersten Bericht gesehen, dass ein Cellmapper-Nutzer MOCN zwischen Telekom und Telefónica entdeckt hat (Telekom nutzt B20 von TEF)
eNB 77893, erkennbar daran, dass TEF auch spezielle TACs zu nutzen scheint
Interessant ist das in CM die Telekom direkt neben deisem Standort einen eigenen mit B3, B8 und B20 hat. Kann sein das das ein Teststandort ist?
Ob RCS angesichts der (potenteren) Konkurrenz von Internet-Diensten aktuell noch ein Revival erleben kann, wage ich zu bezweifeln. Ich persönlich halte diesen Zug für längst abgefahren.
IMHO scheitert es schon daren dem normalen 0815-Nutzer klar zu machen das bei RCS auch Bilder und Medien kostenlos sind. Eine Möglichkeit die Denke "Messages-App = MMS = Teuer" aus dem Kopf zu bekommen sehe ich bei null.
Ganz zu schweigen davon das Apple-Geräte bis auf weiteres außen vor sind (was nicht unbedingt die schuld von RCS ist).
Meine 1&1 (?) IP gehört zur Domain vodafone-ip.de. Und nun?
Dann hast du wahrscheinlich deinen Anschluss schon etwas länger. Bevor Versatel durch 1&1 übernommen wurde, hat 1&1 kreuz und quer bei jedem der gerade am billigsten war schalten lassen... auch sehr viel bei Vodafone.
Heute schaltet 1&1 soweit ich weiß nur noch Telekom oder das eigene Versatel-Netz.
Doch doch, das geht. Unter Windows 10 die "Windows-Powershell" öffnen, und dann (gemäß deinem Beispiel) "tracert telefon-treff.de" eingeben.
Natürlich hat Windows auch ein Traceroute (was man auch in der alten cmd aufrufen kann, nicht nur in Powershell). tzippy hat aber nach einem Befehl gefragt der ihm gleich die AS-Nummern mit ausspuckt ... und das kann das Windows tracert nicht. ![]()
Und wie prüft man als 1&1 Kunde das oder wo sieht man, ob das der Fall ist?
Edit:
Ich wäre für Erweiterung des Thread-Titels um "Drillisch" (DSL gibt es ja nicht nur bei sim.de).
Wenn du schon Kunde bist: Einfach schauen auf wen die öffentliche IP-Adresse die einem zugeteilt wird zugelassen ist. Telekom oder 1&1 Versatel?
Vorher: gar nicht. Außer da war vorher schon einmal ein 1&1-Anschluss geschaltet oder du kennst einen Anschluss in der Nachbarschaft der auch grantiert am gleichen BNG hängt. Der BNG ist der nächstgrößere Netzknotenpunkt wo sich dein DSL-Router einwählt.
Interessant, danke für die Erklärung!
Kann man irgendwie durch einen trace befehl rausfinden über welches AS man gepeered wird?
Auf Windows soweit ich weiß leider nein (außer du machst manuell einen Whois aus jede IP im Trace). Auf Linux kann mtr das mit der Option -z. Sieht dann von meinem o2-Anschluss zu TT beispielsweise so aus:

Wo ich gerade sehe das TT bei Hetzner gehostet ist, das war z.B. lange zeit einer der sich gegen die Policy der Telekom gewährt hat. Erst haben sie direktes Telekom-Peering als Option für 5€ angeboten, mussten dann aber wahrscheinlich aufgrund von Kundenschwund kapitulieren.
Könntest du das kurz erläutern, was es damit auf sich hat? Wofür steht die Bezeichnung? Danke dir!
Also, das ganze ist etwas komplexer.
Erstmal zum AS3320: AS-Nummern sind Identifikationsnummern für Netze innerhalb des Internets (AS steht hier kurz für Autonomes System). Die meisten Provider haben ein oder mehrere AS-Nummern, die Telekom Beispielsweise nutzt haubtsächlich AS3320, hat aber auch andere Nummern (die allerdings weniger genutzt werden). 1&1 Versatel hat die AS8881, Vodafone Deutschland die AS3209, Telefonica Deutschland die AS6805 usw.
Was jetzt das Problem am Netz der Deutschen Telekom ist ist das die Telekom gerne mal ihre Marktmacht, die sie in Deutschland hat, ausnutzt ... und zwar beim Peering. Peering beschreibt die Verbindungen zw. den verschiedenen autonomen Systemen. Wenn also z.B. die Telekom eine Verbindung irgendwo in einem Rechenzentrum zu Vodafone hat dann Peeren die Miteinander.
Die Telekom nutzt dies dementsprechend aus das sie fürs Peeren gerne bezahlt werden möchte, was erstmal per se nicht ungewöhnliches ist. Nur will die Telekom gerne mal das 3-4 fache des in Europa üblichen preises fürs peering. Und deswegen kommt es bei der Telekom häufiger mal vor das Verbindungen in bestimmte andere Netze überlastet sind, wenn der andere nicht bezahlt. Obwohl du als Kunde ja schon die Telekom (egal ob direkt oder über einen reseller) dafür bezahlt hast.
Die Anderen, wie 1und1, Vodafone oder o2, können sich das nicht leisten. Die gehen zu großen öffentlichen Peering-Punkten wie z.B. der DE-CIX in Frankfurt (aktuell größter Internetknoten der Welt mit aktuell teilweise über 10 Tbit/s traffic) und versuchen dort so viel Netze wie es geht mit entsprechender Kapazität direkt zu erreichen. Was bedeutet das es bei diesen Providern quasi nie zu irgendwelchen vermeidbaren Engpässen an den Peerings kommt.
Was für mich, nachdem ich mich immer wieder mal mit den Peering Eskapaden der Telekom sowohl Privat als auch Geschäftlich rumschlagen drufte, sehr wichtig ist.
Bin gespannt, ob ich dieses Jahr nach Skandinavien komme und nochmal UMTS(900) beim Roamingtelefonieren habe. 😉
Elisa hat immernoch landesweites UMTS im Sortiment: https://elisa.fi/kuuluvuus/
Dieses und Nächstes Jahr noch, sollte also klappen 😊
Danke UMTS konnte (und kann) man endlich auch mit ausländischen Telefonen in Japan SMS empfangen und telefonieren. Für Korea sollte das auch gelten.
In den Städten - ja, dank 2100Mhz wie bei uns
Auf dem Land leider Mal so mal, da je nach Betreiber 800Mhz zum einsatz kam.