Beiträge von gts

    Vielleicht muss mal der Gesetzgeber eine Mindestgeschwindigkeit vorschreiben, z.B. 128 Kbits.

    Wäre ne nette Sache, aber ich vermute das wird der Gesetzgeber nicht dürfen.


    Denke in diesem Fall wäre der Eingriff des Staates auch nicht verhältnismäßig, gerechtfertigt.

    Das mit der höheren Drossel müsste von den Anbietern kommen, aber es wurde ja zusätzlich schon oft gesagt das viele Leute das Prinzip der höheren Drossel auch gar nicht verstehen,warum auch immer.


    Hatte irgendwann auch mal beim gemeinsamen Netzausbau der Anbieter geschrieben : da müsste der Staat mehr vermitteln und sich einbringen, da habn einigige sehr allergisch reagiert: Unternehmerische Freiheit, weniger Staat als mehr Staat bli bla plub.


    Finde schon das der Staat alias Bundesnetzagentur (wir alle sind der Staat) gewisse Entwicklungen in eine gezielte Richtung lenken sollte, wenn dies der Allgemeinheit dient.

    Folgedessen sollte der Staat schon ein starker Staat sein, der von Unternehmen nicht an die Wand gedrückt werden kann.

    Er sollte auf Augenhöhe mit den Unternehmen stehen, aber diese nicht dominieren. Zurückhaltend das Geschehen beobachtend, stets im Bilde sein, aber nach reiflicher Prüfung eingreifend, wenn es für die Allgemeinheit von Vorteil ist. Würde es mal mit einem Schiedsrichter beim Sport vergleichen.

    Ich bin gerade jung im Berufsleben (Gen Z) und stelle fest, dass man eigentlich laufend Bewerbungsgespräche führen muss. Dann kann ich das nächstbeste Angebot annehmen, wenn mir mein AG blöd kommt.


    Dann gibt es kein Geheule, weil heute kein Job in der Privatwirtschaft sicher ist. Keiner.

    schrecklich, schrecklich. Der Mensch is nur noch ne austauschbare Nummer.

    Aber perfekte Strategie fürs Haifischbecken;):thumbup:

    Um die Situation bei der Telekom mal einzuordnen, empfehle ich hier zu stöbern:

    merci für die Links, interessant.

    Verluste macht man direkt wohl nicht,aber es drückt immer noch ein "Schuldenberg" von 142 Milliarden Euro und den will man vermutlich auch mal verkleinern.

    Wenn man grosse Gewinne macht kann man das ja prima dafür verwenden.

    Völliges Unverständnis. =O


    Für die Leute die gehen müssen bricht meistens ne Welt zusammen. Wie gesagt, es geht ja auch um die Familien die an dem Arbeitsplatz dranhängen.....

    Das andere ist die Unternehmensführung und ja, selbstverständlich muss ein Unternehmen in der Gewinnzone bleiben, damit es langfristig Bestand hat.

    Dazu gehören auch Kostensenkungsmaßnahmen wie z.B. Arbeitsplatzabbau.

    Wenn es Verluste geben würde, wäre der Arbeitsplatzabbau gerechtfertigt.


    Dies ist aber auf breiter Front nicht gegeben.

    Der Abbau der Arbeitsplätze erfolgt um noch mehr Gewinn zu machen, auf Kosten der Leute die gehen müssen.

    Wenigstens erfolgt der Wechsel sozialverträglich, aber vielleicht steht dahinter ein langjähriger Mitarbeiter mit Familie. Ist das fair das er gehen muss, damit Aktionäre noch mehr Gewinn einstreichen? Gier frisst Verstand.

    Verstehe schon das der Betriebsrat da schockiert sein soll und auf die Palme geht.

    mhh, die Telekom ist ja ein nicht rein privatwirtschaftlich betriebenes Unternehmen, sondern der Staat hat ja noch erhebliche Aktienanteile.


    Es wurde gesagt der Staat würde weiterhin Aktionär bei der Telekom bleiben, damit hier Arbeitsplätze gesichert bleiben. Das sollte auch eingehalten werden.

    Denn welchen Sinn würden denn sonst die Aktien des Staates noch haben, dann hätte man es ja auch gleich völlig privatisieren können?


    Zum Teil sollen Arbeitsplätze abgebaut werden, auf der anderen Seite aber wieder welche entstehen....

    Nicht ganz eindeutig, ob es insgesamt als postiv oder eher negativ im Hinblick auf Arbeitsplätze zu verstehen ist.

    Drillisch scheint nicht mehr Fan davon zu sein bestimmten Marken eine gewisse Eigenständigkeit zu geben. Bei simplytel hat man kürzlich die „Grow“-Tarife wieder entfernt und bietet jetzt typische Tarife aus dem Drillisch Tarifkarusell dort an. Smartmobil hat mit der 64 kbits Drossel nach aufbrauch noch etwas Eigenständigkeit ebenso wie Deutschlandsim.

    Finde ich ein bisschen schade, wenn die Identität einer Marke verloren geht.

    Aber ist für den Anbieter bestimmt einfacher zu händeln. Für den Nutzer wirds aber uninteressanter.


    Warum bietet eigentlich Drillisch bei seinen Marken nicht auch Freudschaftswerbung an?

    Gerade bei derem Konzept würde sich sowas ja lohnen.

    Nachdem Aldi vorgeprescht ist und Lidl genug Druck machen konnte um mitzuziehen, hat vodafone jetzt endlich gecheckt, dass sich bei Simon nie mehr eine kostenpflichtige 5G Option oder Preiserhöhung wird realisieren lassen. Dass jetzt 5G freigeschaltet wird, um wenigstens Betriebskosten zu sparen, war einfach nur überfällig.

    Ne 2 Euro, 5 G Option wär bestimmt auch noch als gut durchgegangen, da bin ich anderer Meinung.


    Aber es hat so ne extrem positivere Strahlkraft,wie Du es ja auch geschrieben hast. Die Leute merken sich sowas.

    Gibt viele Pluspunkte.


    Ja, es ist absolut logisch und gut es so zu machen.

    Ist es selbstverständlich das im Mobilfunk logische und gute Entscheidungen getroffen werden?


    Mhh.... wohl eher nicht, folgedessen kann man auch dankbar darüber sein und sagen, herzlichen Glückwunsch zu der guten Entscheidung.

    Man könnte es auch als Verzweiflungstat ansehen, weil SIMon doch nicht so gut läuft.

    habe aber gelesen das es bei Simon mobile ganz gut laufen soll, dann würde das nicht passen

    Zielgruppe könnten Drillisch Kunden / Interessenten sein, die sich nun vom 5G dazu verleiten lassen, eher zu SIMon zu gehen.

    glaube das könnte eher der Punkt sein.

    Telefonica hat ja diese Strategie mit Aldi Talk auch verfolgt. Jetzt haben quasi Telefonica und Vodafone die Rollen getauscht und Vodafone fährt die Strategie fort, die Telefonica eigentlich vor hatte.

    Nachdem VF die letzte Quartale nur Kunden verloren hat,musste man sich da halt was einfallen lassen.

    Dann ist das doch nen ziemlich cleverer Einfall, der wohl überraschend ist.


    Vodafone hat ja in der Verhangenheit manchma unglücklich agiert und mehr auf andere reagiert.

    Das man jetzt voranschreitet und selbst mal die Initiative übernimmt sehe ich sehr postiv.

    Nötig wäre die 5G Freischaltung und auch noch kostenlos ohne Option noch nicht gewesen.

    Konkurrenzdruck von Telefonica oder der Telekom bestand nämlich nicht.


    Damit ein sehr nettes entgegenkommen für die Kunden.

    Ne Innovation ist 5 G jetzt nicht, die Freischaltung wäre auch so erfolgt, aber jetzt schon ohne kostenpflichtige Option ist super entgegenkommend und überhaupt nicht selbstverständlich.

    Vodafone ist bei Simon ziemlich kundenfreundlich unterwegs. 5G ohne Zusatzkosten ist mal sehr gut.

    Das stimmt, ne echt positive Überraschung. ;)

    Hab ich absolut noch nicht damit gerechnet. Weil Vodafone sich eher bisher nach anderen orientiert hat: ganz neue, sehr positive Töne.

    Da wird Congstar wohl bald mitziehen müssen

    Vermute ich eher nicht, da die schon für 5 Euro ne 5G Option haben und der Vodafonediscounter Otelo genau dasselbe hat. Also besteht das deren Sicht wohl eher kein Handlungsbedarf. Höchstens bei der von Congstar betriebenen Marke fraenk.

    Sie hätten ruhig 1,99€ Aufpreis nehmen können.

    Ja, denke das hätten auch bestimmt einige für 2 Euro gebucht. Sehe das eigentlich auch so. Aber als Option! Preiserhöhung en wärn bestimmt eher nicht so gut gekommen.

    Wenn Otelo und Congstar 5 Euro nehmen wär es ja so ungefähr die Hälfte.

    Das wäre auch Okk gewesen.


    Aber: die frühe Freischaltung und ohne Aufpreis gibt bestimmt sehr, sehr viele Pluspunkte bei den Kunden.