ZitatOriginal geschrieben von Kinkerlitzchen
also ich studier im 5.Semester Wirtschaftsrecht und ich betrachte einen BWL'er nicht als direkte Konkurrenz... Ich kenne keinen BWL'er der, wie ich, 39 Prüfungen ablegen muss um sein Grundstudium abzuschließen.
Wir sind uns einig, dass dies kein Argument ist, oder? Die Anzahl von Prüfungen zu welchem Zeitpunkt ist kein Hinweis auf eine Berufschance in Abgrenzung zu anderen Studiengängen. Meines Erachtens sagt dies nicht einmal etwas über die Schwierigkeit eines Studium aus.
ZitatOriginal geschrieben von Kinkerlitzchen
Die Ausbildung ist sehr ausgewogen was Jura und BWL betrifft. Ich habe zig Vorlesungen zusammen mit den BWL'ern. Ich schätze die Chancen eines Wirtschaftsjuristen wesentlich höher ein, als die eines Betriebswirts. Du hast ja Kenntnisse in Jura, das bleibt dem BWL'er ja in diesem Umfang verborgen.
Da kann auch dagegen argumentiert werden, dass du nur 3/4 BWLer und 1/4 Jurist bist. Du hast insofern Recht, als es bestimmt Tätigkeitsbereiche gibt, die genau die Kenntnisse voraussetzen, die dein Studium beinhaltet. Ich meine, die Flexibilität leidet etwas. Deutschlandweit genau so eine Stelle zu finden, dürfte schon nicht so leicht werden.
Ob tatsächlich so viel Bedarf besteht, kann ich nicht beurteilen. Mir stellt sich halt die Frage, was du mit deinen (Wirtschafts-)Rechtskenntnissen anfängst, wenn du sie vor Gericht nicht anwenden kannst. Natürlich kannst du sie für Vertragsgestaltung nutzen, aber deshalb auf einen Teil des BWL-Studiums zu verzichten?
ZitatOriginal geschrieben von Kinkerlitzchen
Es haben ja mässig Leute beides studiert. Jura und BWL. Das kannst Du nun in einem Abwasch erledigen.
Es gibt kein besser oder schlechter. Es ist vielschichtiger. Jenachdem was man für Bedürfnisse und Vorstellungen hat, kann man sich im Hauptstudium auch noch spezialisieren.
Für diesen speziellen Anforderungsbereich kann man sich ein Studium sparen, stimmt. Für Frauen eine Zeitargument. ich sehe gerade du bist eine
. Soll nicht chauvinistisch gemeint sein
.
Es ist schwierig, sich über besser oder schlechter zu streiten. Wenn du sagst, es ist vielschichtiger, muss ich dir widersprechen. Ich denke, es ist spezieller. So schließt sich der Bogen zu meinem ursprünglichen Post. Meine Meinung dazu ist, dass diese Studienwahl einen in der späteren Berufswahl einschränken kann. Wenn du jedoch den Job findest, der genau deinem Profil entspricht, warum nicht.:)
Zappi