suka
Da Du nach gerade einmal zehn Minuten nachdem ich Artikel gepostet habe, die mindestens eine Stunde Lesezeit beanspruchen, versuchst ohne jede Substantiierung meine Erwiderung als Unfug zu diffarmieren, hast Du Dich für jede weitere Diskussion disqualifiziert.
Auch diese reflexhafte Verortung logischer, fundierter Erklärungsversuche in das Reich von Verschwörungstheorien, zeugt von Deiner Unfähigkeit die Nuancen der Geopolitik zu begreifen.
Beiträge von Senfdazugeber
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Re: Re: Re: Russisches Flugzeug über Syrien abgeschossen
ZitatOriginal geschrieben von suka
Um diesen Standpunkt zu vertreten, ist es nicht nötig einen scheiß Blog zu zitierenErstens ist Zerohedge kein Blog, sondern ein Nachrichtenportal, zweitens habe ich Zerohedge nicht zitiert sondern verlinkt und drittens ist Zerohedge durch zahlreiche Links, Fußnoten und Belege im Gegensatz zu den allermeisten Publikationen eben nicht scheiße, sondern fundiert.
ZitatWobei das ganze Geblubber um die Söhne Erdogans natürlich höchstwahrscheinlich Blödsinn ist,
Okay, Du hast also die Quelle, die Du als "scheiße" bezeichnest nicht gelesen, erdreistest Dich aber über die zu urteilen. So disqualifiziert man sich für eine sachliche, intelligente Diskussion.
ZitatPreisfrage: Woher nimmt Assad sein Erdöl? Denn die Regierung hat nur noch Kontrolle über ein einziges Ölfeld in der Nähe der abgeschnittenen Basen rund um Deir ez-Zor.
Preisfrage an Dich: wer sind die beiden großen Verbündeten Syriens und was sind deren wichtigstes Exportgut? Willst Du mit Deiner Preisfrage suggerieren Assad würde seinen Todfeinde ISIS unterstützen indem er von ihnen Öl kauft, wenn Russland und Iran im Ölk ertrinken?
ZitatTja, hoffentlich kommt es für keinen als Überraschung, Assad bezieht sein Öl von der ISIS:
http://www.taz.de/!5049323/
Hast Du wenigstens diesen Artikel gelesen bevor Du ihn postest? Wer ist die Quelle dieser völlig hirnrissigen und hanebüchenden Behauptung, Assad würde Öl von seinem Todfeind kaufen? Laut TAZ die NYT, wobei auch die NYT nur vom WSJ abgeschrieben hat und zwar ohne Belege oder eine logische Erklärung - sowohl NYT als auch WSJ sind unglaubwürdige Propagandaorgane der US-Regierung.
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Zitat
Original geschrieben von msab
Ich habe jetzt die Links nicht auf meinem Handy parat, aber ich habe gelesen dass es am Anfang um eine Pipeline ging und als es dann zu Interessenkonflikten zwischen dem Iran/Russland und Saudis/USA gekommen ist, ist der Assad im Westen in ungnade gefallen und der einfache Bürger ist Opfer.Edit: hier ist der Link: https://medium.com/insurge-int…s-d24db3a24a40#.cvb43tf6f
Ganz genau so ist es. Der ganze Syrienkonflikt dreht sich um Pipelines und Bodenschätze.
Die Europäer wollen sich aus der Gasabhängigkeit Russland lösen und dazu benötigt man neue Pipelines. In Frage kommen:- Nabucco, allerdings läuft die durch Armenien und Azerbaidschan, beides Verbündete der Russen
- Islamic Pipeline, die aus dem "Schurkenstaat" Iran entspringt und daher als unzuverlässig gilt
- Qatar-Turkey-Pipeline, die vom Westen bevorzugte Variante
Damit man die Qatar-Turkey-Pipeline auen kann, muß man aber durch den Irak oder Syrien, wobei aufgrund topografischer Gründe und dem ethnischen Konfliktpotential im Irak nur die syrische Route infrage kommt. Syrien - zumindest solange es Verbündeter Russlands bleibt - wird aber so eine Pipeline nicht zulassen. Also was macht man? Man versucht das Land zu destabilisieren, seine Regierung zu stürzen und seine eigenen Handlanger zu installieren.

Daneben gibt es aber auch noch zahlreiche Partikularinteressen der beteiligten Parteien. Angefangen vom iranisch-irakischen Bestreben ein machtpolitisches Gleichgewicht zwischen Suniten und Schiiten zu erhalten, über Israels Interesse der Hizbolah ihren Nachschubkorridor nach Palästina über Syrien abzuschneiden bis hin zum türkischen Interesse die Kurden in einen Kurdenstaat außerhalb der Türkei zu vertreiben und die Türkei zu einem Hauptumschlagplatz für Gas und Öl aufsteigen zu lassen.
Hier ein paar must-reads, wenn man in diesem Thema mitreden möchte:
http://www.truth-out.org/archi…d-the-pipelineistan-opera (vom Oktober 2009)
http://www.aljazeera.com/indep…8/201285133440424621.html (vom August 2012)
http://www.voltairenet.org/article188340.html (schlechte Übersetzung aus dem Französischen, erklärt aber den Juppé-Wright-Plan)
http://www.zerohedge.com/news/…syrian-war-migrant-crisis
http://www.zerohedge.com/news/…t-shifts-focus-german-linISIS ist eine Kreation der Amerikaner, Türken, Saudis und Qataris und führt einen Stellvertreterkrieg gegen Syrien/Iran/Russland. Wer das für eine unglaubliche Verschwörungstheorie hält, sollte sich mal "Killing Hope" von William Blum zu Gemüte führen - dieses äußerst sachliche Buch zeigt, wie die Amerikaner im Prinzip jeden Krieg nach 1945 durch Verschwörungen angezettelt haben. Genau dasselbe passiert gerade einmal mehr.
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Original geschrieben von altaso
Gut, die Nachricht ist neu und nur zu begrüßen :top: :top: :top:
Geht doch... Man scheint aus der Aktion gelernt zu haben.
Das Problem ist nur, daß die Amerikaner die ihnen im Rahmen der Koordinierung anvertrauten Flugdaten offenbar an die Türken weitergegeben haben, wodurch die türkischen F-16 überhaupt erst im richtigen Moment die russischen SU-24 abfangen konnten:
http://www.zerohedge.com/news/…utin-issues-warning-obama
http://www.zerohedge.com/news/…ed-ambush-downed-warplane -
Zitat
Original geschrieben von rabbe .
Transporteure und Abnehmer gelangen zwangsläufig in den Fokus, wenn man es wirklich ernst meint, mit der Bekämpfung des IS. Dazu gehört es eben auch, dass man Transportwege, also Schmuggelrouten, Rückzugsgebiete ins Visier nimmt.Man sollte sich auch mal fragen, woher die mobilen Raffinerien stammen, die ISIS verwendet. Nämlich allem Anschein nach aus der Türkei: http://www.zerohedge.com/news/…-mobile-refineries-turkey
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Re: Russisches Flugzeug über Syrien abgeschossen
ZitatOriginal geschrieben von Braindead
Was ist das für eine Provokation der Türken ? Was könnte hinter dieser Aktion stecken ?Das war eine Warnung an die Russen, die einerseits die amerikanisch-türkisch-saudische Strategie der Destabilsierung Syriens durch ISIS gefährden und andererseits Erdogans Söhnen das einträgliche Geschäft mit dem Schmuggel von ISIS-Öl über die Türkei kaputt machen.
Hier eine ausführliche Analyse: http://www.zerohedge.com/news/…an-krg-crude-and-israel-c -
Zitat
Original geschrieben von Nokiahandyfan
Kann mir vorstellen, dass es mittlerweile auch ohne neuen Tarif geht. Also einfach Telekom kündigen.Und wie kommt das DSL-Signal ohne TAL und ohne Port dann in seine Wohnung? Mit Verlaub, das ist Blödsinn.
ZitatSehe ich es richtig, dass ich dann nach Umstellung einfach den Splitter von der TAE entferne. Die fritzbox in die TAE stecke. Das analoge Telefon an die fritzbox anschließe.
Ja und ja.
ZitatEventuell die fritzbox noch wegen Rufnummernübernahme nachkonfiguriere und dann fertig bin?
Die neuen VoIP-Accounts und ggf. geänderte Zugangsdaten kannst Du einfach per Startcode automatisch konfigurieren lassen (was jedoch einen vorherigen Reset aus Werkeinstellungen voraussetzut) oder aber Du holst Dir die VoIP-Zugangsdaten aus dem 1&1 Kundenbereich. Soweit ich weiß, gibt es nirgends eine Möglichkeit Passwörter für bestehende VoIP-Accounts auszulesen, jedoch kann an die Passwörter im Kundenbereich ändern bzw. neu setzen und so an diese gelangen.
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Re: Re: Reale Bandbreite vs. angezeigte Bandbreite
ZitatOriginal geschrieben von Anja Terchova
Die Datenrate die im Routermenue angezeigt wird ist immer eine ATM-Datenrate und keine TCP/IP Datenrate.Bei VDSL2 kommt im Aggregationsnetz kein ATM mehr, sondern PTM-TC zum Einsatz, aber overhead entsteht jedenfalls.
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Deine Leitung ist in der Tat perfekt. Die gemessenen Abweichungen sind marginal und höchstwahrscheinlich durch Engpässe in den involvierten IP-Backbones und nicht etwa auf die letzte Meile zurückzuführen.
Wie Du Dir vielleicht denken kannst, hat Dein Provider keine eigenen Leitungen zu jedem Server auf dieser Welt, sondern ist auf die Netze Dritter angewiesen. Als praktisches Beispiel hier mal eine Routenverfolgung von einem VDSL-Anschluß im Telekom-Backbone zum Webserver des CS Breitband GmbH, deren Speedtest-Server Du anscheinend benutzt hast.
Alles anzeigenCodeWie Du siehst läuft die Verbindung über 11 sog. Hops. Davon sind 2-4 im Machtbereich der Telekom, die den Verkehr in Frankfurt an Telia Sonera übergibt. Telia Sonera transportiert den Verkehr dann nach Hamburg (Hops 5-9) und in Hamburg übergibt Telia den Datenverkehr dann an CS, die den Verkehr über mindestens drei weitere Verbindungsstrecken zum Zielserver (12) transportieren.
Sollte auf irgendeiner dieser elf Verbindungsabschnitte ein Engpaß auftreten, erreichst Du Deine 50Mbps schon nicht mehr und die Telekom hat keinen direkten Einfluß darauf, was nach Hop 4 passiert.
Tatsächlich können auf obiger Route übrigens noch mehr Hops liegen, die jedoch aufgrund der Verwendung von MPLS transparent und daher für den Endkunden nicht sichtbar sind.Um alle Flaschenhälse außerhalb des Telekom-Backbones zu umgehen, solltest Du den Speedtest daher über einen Server im Telekom-Backbone durchführen, z.B. über http://speedtest.t-online.de
Ansonsten empfiehlt es sich für Speedtests immer Server in Frankfurt statt solche auf dem Land zu verwenden und zwar möglichst von einem großen Provider mit entsprechend breitandigen Backbone bzw. Cross-Connects. Erstens läuft ein Großteil des Internetverkehrs über Frankfurt, da die meisten ISPs eine zentralistische Netztopologie mit Frankfurt als Zentrum haben und Dein Datenverkehr sowieso erst einmal nach Frankfurt fließt bevor er zurück nach Bad Oldesloe oder sonstwohin geroutet wird (siehe meine Routenverfolgung oben). Zweitens eliminiert man damit Engpässe auf der Strecke Frankfurt-Bad Oldesloe und drittens haben die Carrier in Frankfurt meist viel höhere Bandbreitenreserven als auf einer Fernstrecke, denn innerhalb Frankfurts bekommt man Dark Fibers nachgeschmissen während Kapazität auf Fernstrecken viel teurer ist.
Letztlich sei auch anzumerken, daß die Telekom zwar einen großzügig dimensionierten Backbone besitzt und sich berühmt diesen nicht zu überbuchen, jedoch erübrigt sich dieser Vorteil oft durch ihre selektiven Peering Policy. Die Telekom schaltet ihr Netz grundsätzlich nämlich mit niemandem zusammen, der für den anfallenden Traffic nicht teuer bezahlt, selbst wenn das Datenaufkommen im Up- und Downstream symmetrisch ist. Aufgrund des sehr hohen Preises, den die Telekom für IP-Transit in die magenta Netze aufruft, haben viele andere Anbieter gar keinen direkten Interconnect mit der Telekom (und gehen den Umweg über günstigere IP-Transit Provider, die ihrerseits günstiger bei der Telekom einkaufen) oder wenn doch, dann mit beschränkter Bandbreite um die Kosten unter Kontrolle zu behalten. Dieser Umstand macht den Performancevorsprung, den die Telekom im eigenen Backbone hat, oft wieder zu nichte.
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Was ist denn bitte schön ein passiver Repeater und wie funktioniert der genau?