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Original geschrieben von only_the_best
Du ziehst die falschen Schlüsse. Offenbar scheinst du zu glauben, dass "die Hersteller" das auf den Markt bringen, was die Kunden wollen. De facto bringen sie aber das auf den Markt, von dem sie glauben, dass es die Kunden wollen.
Genau. Und woraus beziehen sie ihren GLAUBEN? Aus realen Verkaufszahlen. Und was wird aus GLAUBEN, wenn die darin enthaltenen Annahmen in der realen Welt (=Verkaufszahlen) bestätigt werden? WISSEN.
Umgekehrt machst Du den Fehler anzunehmen, Du würdest zu einer Gruppe nennenswerter Größe gehören und Deine persönliche Vorliebe / Einställung wäre auf einen AUSREICHEND große Käufermenge verallgemeinerbar.
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Original geschrieben von only_the_best
Texteingabe per Touchscreen ist schlicht und ergreifend unpraktischer Murks, aus mehreren Gründen. Was inzwischen auch die Tablet-Hersteller erkannt haben und zusätzliche Tastaturen anbieten. Warum wohl? Und selbstverständlich ist Blackberry auch dabei: Das neue Q10 hat sehr wohl eine Tastatur.
http://www.zdnet.de/88118751/n…-wollen-echte-tastaturen/ ist dazu nur einer von vielen Artikeln.
Erstens gibt es einen Unterschied in den Strategien zwischen Tablets und Smartphones. Tablets konkurrieren mit Netbooks, Notebooks, Ultrabooks sowie dem PC zu hause und Teilweise auch mit dem PC am Arbeitsplatz. Hier werden Briefe geschrieben, im professionellen Umfeld werden ganze Bücher reingehakt und Millionen von Zeilen programmiert. ich glaube nicht, dass das bei Smartphones auch so läuft.
Zweitens: BB bringt zwar ein tastaturmodell, das ganze OS ist aber auf Touch ausgelegt. Außerdem kommt das Touchmodel zuerst und das Touchmodell war das, womit BB10 vorgestellt wurde. Das zeigt ganz klar, dass sicvh auch bei BB der Fokus verschiebt, hin zu Fulltouch.
Drittens sind die geposteten Zahlen völlig wertlos (wie fast alle Zahlen dieser Art), wenn nicht klar ersichtlich ist, wie sie entstanden sind. Stichwort Repräsentativität.
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Original geschrieben von Ex-Nokia
Gaestle
[...]
Vor kurzem im "gute Nachrichten" hattest du allerdings in Bezug auf die m.M.n. zu vielen Geräte einen anderen Tenor.
Da ging es darum, ob drei sehr ähnliche (und in den "Innereien" sogar weitgehend identische) Geräte zu unterschiedlichen Preispunkten sinnvoll sind, wenn sie den Preisunterschied nur durch kleine Änderungen in der Peripherie (Bildschirm, Kamera) rechtfertigen. Die Modell"vielfalt" ist IMHO deshalb richtig, weil man damit mit fast identischen Geräten sowohl das Volumen steigert (520 und 620), als auch Margen (620 und 720). Und man agiert auch mit dem 720 in Preisregionen, wo noch ordentliche Volumen sicher sind, so dass die Zusatzkosten für Entwicklung, Herstellung und Distribution mit Sicherheit gedeckt werden und nach dem Break-Even die Marge besser ist. Die Technik für den Screen ist Schubladenware, der war schon da, der brauch auch keine gravierenden Anpassungen. Die Kamera muss in der Hardware entwickelt werden, aber auch da halten sich Softwarekosten in Grenzen. Außerdem kann die Kamera in zukünftigen Geräten weiter genutzt werden und wird damit zum "Schubladenartikel" den man einfach in Zukunft bei Bedarf rausholen kann. Ein Slidergehäuse hat diese Weiterverwendbarkeit nicht.