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Original geschrieben von bernbayer
Schnelles Internet gehört heute zu den Grundrechten genauso wie ein Strom- und Wasseranschluß.
Volle Zustimmung, auch das ein Ausbau drigend erforderlich ist. Mobiles Internet sehe ich hingegen nicht als die Lösung des Problemes weil das Frequenzspektrum begrenzt ist und man es mit zahlreichen anderen Usern teilen muss. Zudem sind meist nur wenige GB enthalten und danach erfolgt eine Drosselung. Meines erachtens nach hilft nur eine Glasfaserversorgung in jedes Haus, das Kupfer bleibt einfach eine Krücke, vor allem im ländlichen Gebieten wo man mit enormen Leitungslängen und Dämpfungen zu tun hat.
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Es kann deshalb nicht angehen das die Anbieter nur vorwiegend in den Ballungsräumen schnelles Internet ausbauen. Der Gesetzgeber ist da gefordert, er sollte da handeln und nicht nur reden indem er die Anbieter gesetzlich verpflichtet keine Rosinenpickerei zu betreiben.
Da täuscht du dich, auch in Ballungsräumen ist längst nicht überall schnelles Internet verfügbar. Bereits in Mittelstädten mit weniger als 100.000 Einwohnern sieht es dürftig aus was das Breitbandinternet angeht. Hier ist der Stand oft noch auf dem Jahr 2000 (Zentrale Vermittlungsstellen und keine lokalen Standorte)! Ich kann für meine Region sagen dass es hier noch zahlreiche Anschlüsse gibt die nicht einmal das, hier so getaufte "Bauern DSL" (DSL 368 oder 768) bekommen. Zudem sind die meisten Wohnegebiete mit maximal DSL3000 ausgestatattet. Das ist einfach viel zu wenig, besonders der Upstream ist mit 256kbit/s unbrauchbar.
In meiner Stadt ist sogar die Stadtwerketochter eingesprungen um eine Internetversorgung sicher stellen, via Funk gibt es nun immerhin Bandbreiten auf DSL6000 Basis. Daran sieht man welcher Bedarf auch in den Städten besteht.
In den ländlichen Teilen des Landkreies hingegen hat man via Subventionen aus dem Kreistag eingegrifften und Glasfaser spendiert. Diese Gebiete haben nun Bandbreiten wovon man selbst mit VDSL nur träumen kann. Bezahlt haben das, mal wieder die Städte, obwohl die Lage wie oben beschrieben nicht besser ist. Nun sogar schlechter.
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Das die Preise dann steigen muß in Kauf genommen werden. Den Strom- und Wasseranschluß gibt es auch nicht nur in verdichteten Räumen sondern flächendeckend.Derselbe Maßstab muß für schnelles Internet geben. Ein Stadt- Land- Gefälle muß entgültig der Vergangenheit angehören.
Wenn man mal das Geld aus den Ferquenzversteigerungen sinnvoll nutzen würde, also Zweckgebunden, dann könnte es auch ohne Preiserhühung gehen. Aber wie so oft beim Staat, man bekommt den Hals einfach nicht voll und verschwendet lieber das Geld.
Die Städte und Gemeiden und Dörfer vor Ort können hingegen selbst nicht einspringen und für eine bessere Ausgangslage sorgen (Breitbandinternet = mehr Geschäftskunden und mehr Wirtschaft) weil sie selbst Pleite sind und weiterhin unsinniger weise Geld in den Aufbau anderer Regionen stecken müssen. Städte wie Duisburg, Oberhausen und Gelsenkirchen müssen dafür sogar weitere Kredite aufnehmen anstatt an den Aufbau ihrer eigenen Infrastruktur zu denken 
Hier in dem Fall E-Plus einen Aufbau im ländlichen Bereich vorzuschreiben halte ich für falsch, dann wird nämlich lieber überhaupt nicht mehr ausgebaut weil einfach kein Bedarf gesehen wird der in Nutzen zu den Ausgaben steht.