ZitatOriginal geschrieben von archie83
Apples TimeMachine sichert jede Dateiversion als separate Datei. Da muss keine Backup-Kette rekonstruiert werden. Hat natürlich Nachteile, wenn die zu sichernden Dateien extrem groß sind und sich nur wenig geändert hat.
Diese Backup-Strategie setzt auf Hardlinks auf, sodass Dateien, die sich nicht geändert haben, auch nur einmal auf dem Backup-Medium Platz belegen.
Das ist im Prinzip ja nichts anderes. Der Unterschied ist nur, dass die "Time Machine" eben eine große Datenbank ist (die Versionierung im NTFS funktioniert übrigens genauso).
Möchtest du aber ein Backup auf ein beliebiges Medium auslagern, dann muss jeder Stand in einen Container verpackt werden. Genau das sind die inkrementellen Backups. Hast du das initiale Backup und alle inkrementellen, dann kannst du daraus wieder eine Datenbank erzeugen, wie du es aus der Time Machine kennst.
Nur so nebenbei: Wem das mit der "Kette" der inkrementellen Backups zu heikel ist, kann auch differenzielle verwenden. Dabei werden nicht die Änderungen gegenüber dem vorherigen, sondern gegenüber dem ersten (vollständigen) Backup gespeichert. Man benötigt zum Restore also die einzelnen Schritte dazwischen nicht mehr, dafür belegt jedes neue differenzielle Backup mehr Speicher.