Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von mumpel
    Nicht nur dieses. Ein gewisser "Gag Halfrunt" verwechselt "seine kleine Firma" mit einer großen Firma wie den ehemaligen Staatsunternehmen. In einer kleinen Firma mag man mit seinem Chef direkt über die Bezahlung sprechen können. Aber in großen Firmen geht das nicht, die haben ganz andere Interessen. Wie ich schon weiter vorn schrieb=> ohne den Aktienmark wäre der Arbeitsmarkt einfacher.

    *gähn*


    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5414126#post5414126

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    Original geschrieben von archie83
    Und wenn du kurzfristig keinen anderen Job findest, der dir passt? Dann musst du eben doch Klos putzen.

    Klar. Jeder hat seinen Preis.


    Darum geht es doch. Wenn ich mir (aufgrund meiner fachlichen Kompetenz und Eignung) aussuchen kann, welchen Job ich machen möchte, muss mir der Arbeitgeber finanziell etwas bieten, dass ich bei ihm arbeite.


    Stehen jedoch hinter einer Stelle zehn gleichermaßen geeignete Kandidaten, kann sich wiederum der Arbeitgeber aussuchen, wen er nimmt. Und da wird er sich womöglich für den entscheiden, der am wenigsten verlangt.


    So funktioniert Marktwirtschaft.


    Und wenn sich für einen Kloputzjob partout keiner bewirbt, dann muss auch hier der Arbeitgeber finanzielle Anreize schaffen.


    Stecke ich aber in der Bredouille, dass ich unbedingt einen Job brauche, dann muss ich eben selber auch wiederum abwägen. Mache ich den Klojob für wenig Geld oder suche ich weiter?


    Dummerweise wird dieses einfache Prinzip durch allerlei Regularien gestört.


    Zitat

    Als Arbeitgeber würde ich darüber lachen und auf den Zugang deiner Kündigung warten. Einfacher kann man Personalkosten nicht reduzieren.

    Wenn draußen 10 neue Leute stehen, die nur darauf warten, dieselbe Arbeit für weniger Geld zu machen, dann ja. Denn das bedeutet, dass du jetzt schon überbezahlt warst.


    Sollte der Arbeitgeber aber Probleme haben, dich zu ersetzen, wird er auf dein Angebot eingehen.

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    Original geschrieben von lars85
    Hier laufen ja finstere Gestalten rum, grad wie der Freund von der Galgenfront :eek:

    Wenn man keine Argumente hat, wir man persönlich.

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    Wie kann man nur so verbittert und eingefahren ggü den rechten der Arbeitnehmer sein!

    Huch, wer ist das denn?

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    Da wird es einem ja schaurig wie es quasi den Leuten vergönnt wird für mehr Geld und bessere Bedingungen mit legalen Mitteln zu kämpfen!

    Wie wäre es denn, wenn du etwas für dein Geld tust, statt deinen Arbeitgeber zu erpressen?


    Jeder Arbeitgeber wird dir gerne mehr Geld bezahlen, wenn er erkennt, dass du dies wert bist.

    Zitat

    Da lebt wohl jemand auf einem sehr hohen Ross, nur muss man da gewaltig aufpassen das man sich nicht doller weh tut beim runter fallen! Viel Spaß beim Sturz!

    Jepp. Denn spätestens wenn auch die letzten Arbeitsplätze ins Ausland verlegt sind, werden die Gewerkschaften mal erkennen müssen, dass die Globalisierung eine Realität ist, an der sie nicht vorbei kommen.

    Weil du befürchtest, dass dann die vorurteilsbeladene Geschichte vom ausbeuterischen Arbeitgeber und dem geschundenen Arbeitnehmer nicht mehr funktioniert? ;)


    Die Marktmechanismen funktionieren überall gleich. Ob es sich hier nun um Arbeitsplätze, Autos oder Smartphones handelt, ändert nichts daran.


    Doch komischerweise wollen alle bei Autos und Smartphones möglichst viel Geld sparen. Wenn jedoch ein Arbeitgeber (ironischerweise genau deshalb übrigens!) auch Geld sparen will, dann ist das ja "böse". :rolleyes:

    Warum hast du jetzt nicht auf meine Frage geantwortet? Findest du, dass diese Art der Verhandlung tatsächlich "auf Augenhohe" stattfindet?


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    Original geschrieben von Brainstorm
    Also kann ich nur zum Ferrari Händler gehen und sagen: Mir bleibt nix anderes übrig, ich muss das Auto kaufen, ich habe keine andere Wahl. Da wird der Händler mir das Auto natürlich sofort zu einem günstigen Preis verkaufen, weil er ja so nett zu mir ist.

    So. Und nun beantworte mir bitte die Frage, mit welchem Anspruch du dann einen Rabatt auf den Ferrari verlangst, wenn es ihn tatsächlich nirgendwo billiger gibt.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Das Beispiel mit dem Ferrari ist übrigens völlig unsinnig: Der Vergleich geht anders. Ich gehe zum Händler, und sage ihm, daß ich ein Auto will. Er nennt seinen Preis und ich meinen. Entweder wir kommen zusammen, oder es gibt keinen Verkauf. Das weiss der Verkäufer, und ich auch. Biete ich zu wenig, kriege ich das Auto nicht, verlangt der Händler zu viel, kriegt er gar nix. Also bleibt nur die Einigung, irgendwo in der Mitte. Verhandeln auf Augenhöhe.
    Genau daß ist es mit dem Streik: Bietet der AG zu wenig, arbeitet keiner, verlangt die Gewerkschaft zu viel, kriegt sie das nicht durch.

    Tja, leider ist es eben nicht so.


    Es gibt ein Gesetz, dass es dem Ferrari-Händler verbietet, Autos an andere Kunden zu verkaufen, so lange du dich in dem Verkaufsraum befindest.


    Und da kannst du es richtig lange aushalten, weil du Freunde hast, die sich um dich kümmern, dir was zu essen bringen, usw.


    Er hat also nur die Wahl, dir das Auto zu dem von dir diktierten Preis zu verkaufen oder so lange zu warten, bis du irgendwann aufgibst. Aber er läuft dabei in Gefahr, Pleite zu gehen, weil er ja in der Zeit keinen anderen Wagen verkaufen darf.


    Findest du wirklich, dass das "Verhandeln auf Augenhöhe" ist?


    Zitat

    Und die Antwort, wie eine Gewerkschaft ihre Verhandlungsposition stärken kann, ohne Druck aufzubauen, bleibst Du schuldig.

    Die Arbeitnehmer könnten einfach damit drohen, sich einen anderen Arbeitgeber zu suchen.


    Denn so mache ich das bei dem Ferrari-Händler auch. Wenn er mir mit dem Preis nicht entgegen kommt, dann gehe ich eben zu einem anderen Händler.

    Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Was wäre die Alternative gewesen?
    Verhandeln alleine nützt erfahrungsgemäß wenig. Besonders wenn der AG sich stur stellt.

    Aha.


    Ich war gestern in einer Ferrari-Vertretung. Ich habe verlangt, dass sie mir einen 458 für 5.000 Euro verkaufen. Die haben sich dann stur gestellt. Also habe ich die Angestellten als Geiseln genommen und zusätzlich gedroht, in alle Ausstellungsfahrzeuge zu urinieren.


    Zitat

    Und wenn es die Möglichkeit des Streikes nicht gibt, stellen sich so ziemlich alle AG taub. Freiwillig zahlen die nix.

    Zahlst du freiwillig mehr, wenn du dieselbe (!) Leistung oder Ware für weniger bekommst?


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    Gäbe es kein Streikrecht wären wir nach kurzer Zeit wieder da, wo die Arbeitswelt vor etwas über 100 schon mal war. Das "Fußvolk" rackert sich 12 bis 16 Stunden täglich ab, ohne Pause, ohne Recht auf Urlaub, Kündigungsschutz, Krankheit etc.

    Guten Morgen. Wir schreiben das Jahr 2015. All das, was du da aufzählst, ist seit Jahrzehnten gesetzlich geregelt.


    Das ist doch die Farce an der Sache. Die Gewerkschaften haben sich selbst über die Jahre praktisch überflüssig gemacht. Ihre einzige Daseinsberechtigung ist es, neue Gehälter zu verhandeln.


    Zitat

    Die Postings einiger hier, zeigen deutlich, daß es bis heute die Leute in den Chefetagen nicht verstanden haben, daß es das Fußvolk ist, daß das Geld verdient.

    Postings wie dieses zeigen nur, in was für kleingeistigen Schubladen du denkst.


    Selbstverständlich weiß die Geschäftsleitung, wer die Arbeit macht. Nur weiß sie auch, dass das Unternehmen in einem Wettbewerb mit anderen steht – und das in immer mehr Branchen weltweit.

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    Original geschrieben von mayday7
    Inwiefern macht die Kombination aus Startmenu und der startansicht sinn? Was ist jetzt besser beim pc?

    Es gibt wieder das klassische Startmenü. Und dort sind neben der Applikationsliste dann die Kacheln drin.


    Aber im Ernst: Es gibt 1001 Quellen im Internet, wo das im Detail beschrieben ist.

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    Original geschrieben von cyberman
    Falsch, bei den höher dotierten Stellen entscheidet eben nicht mehr der Markt.
    Es geht nur noch nach dem Muster "Eine Hand wäscht die andre."

    Du verstehst es nicht, oder?


    Wir diskutieren hier über das Gehalt, nicht über die Art der Auswahl der Bewerber.


    Das Gehalt wird gerade in solchen Positionen vom Markt bestimmt -- völlig gleich, wie der Bewerber nun an die Stelle gekommen ist.


    Und was interessiert es dich denn überhaupt, was ein leitender Angestellter verdient? Das ist doch Sache des bzw. der Eigentümer des Unternehmens, wieviel sie ihm zahlen.