Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von Bandit137
    Anfangs war Nokia Maps aber nicht kostenlos. Beim N95 kostete eine Jahreslizenz 10€ oder so. Zu dieser Zeit war die App auch nicht besser. Das Problem war von Anfang an, dass Nokia Smart2Go als Basis genommen hat.

    Das war die Lizenz für die Sprachnavigation. Damals gab es noch keine Navis für Smartphones. Es gab mal eine Symbian-Version von Garmin, aber die haben auch Geld dafür verlangt. Und Navigon für den Pocket PC hast du auch nicht geschenkt bekommen.

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    Trotzdem gibt es viele Dinge, die auch in einer kostenlosen App keine Hexerei gewesen wäre.

    Selbstverständlich wäre das alles keine Hexerei gewesen. Aber irgendwo muss man sich ja auch abgrenzen. Die Funktionen entwickeln sich nicht von allein.

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    Parallel nutzen ist relativ. Ich lasse z.B. gerne das Navi, Musik oder Webradio und manchmal auch den Blitzerdienst parallel laufen. Hier wäre z.B. eine schnelle Umschaltung praktisch.

    Musik ist da eine Ausnahme, weil das eben tatsächlich im Hintergrund läuft.


    Aber wo wird sonst das gleichzeitige Nutzen gebraucht? Du kannst nicht gleichzeitig eine Whatsapp-Nachricht schreiben und im Web-Surfen, sondern immer nur das eine oder das andere.


    Und in Windows Phone funktioniert Multitasking, ist aber eben von der App abhängig. Ich habe z.B. wenn ich mit dem Auto auf längeren Strecken unterwegs bin im Hintergrund Spotify laufen, im Hintergrund läuft dann noch Glympse und im Vordergrund die Navi-App.


    Hier sieht man dann auch deutlich, dass eben von der App abhängt. Navigon z.B. läuft im Hintergrund nicht weiter, Copilot schon.


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    Dazu kommt das Einschalten von BT oder FM-Transmitter.

    Das hat nichts mit Multitaskin zu tun, sondern ist ein Fall für einen Status-Schalter, z.B. im Benachrichtigungscenter.


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    Wenn ich z.B. in Bus und Bahn die anderen Leute beobachte, dann wird häufig nacheinander verschiedene Apps abgefragt, Twitter, Whattsapp, Skype, Web, usw.
    Es gibt also genug Leute die für ein neues Bedienkonzept empfänglich wären, für einen fließenden Übergang der aktuell genutzten Apps, usw.

    Du hast es eben selbst geschrieben: Nacheinander. Gestern schriebst du noch etwas von "parallel".


    Und wo liegt das Problem? Bei Symbian konnte man schnell zwischen den Apps wechseln, bei Windows Phone geht das auch ratzfatz, bei Android auch, iOS kenne ich nicht.

    Um die Frage nochmal etwas detaillierter zu beantworten:


    Es gibt keine Schalter vom System her, über die man einer App gewisse Zugriffe erlauben oder verbieten kann. Die App fragt bei der Installation nach, ob sie bestimmte Rechte haben darf. Räumt man diese ein, dann darf sie darauf zugreifen. Nachträglich entziehen geht nicht.


    Wie die App dann damit umgeht, ist dem Entwickler überlassen. Ich habe auch schon eine App mal gehabt, die optional die Ortungsdienste angefordert hat.

    Zum ersteren Problem kenne ich auch keine Lösung.


    Zu deiner Frage bzgl. des Speichers, muss man ein klein wenig verstehen, wie das Speichermanagement insgesamt funktioniert. Eine App benötigt eine bestimmte Menge an Arbeitsspeicher. Hast du eine App gestartet und öffnest eine neue, dann verbleibt die alte so lange im Speicher, wie dort noch Platz übrig ist. Beansprucht die neu gestartete App mehr Speicher, dann wird die alte aus dem Speicher entfernt – also beendet.


    Apps müssen so gestaltet sein, dass sie bei einem Neustart dort wieder aufsetzen, wo sie beendet wurden.


    Sprich: Wenn du mehr Hauptspeicher hast, dann kannst du schnell zwischen zwei Apps wechseln. Hast du weniger Hauptspeicher, dann wird bei dem Wechsel quasi die eine immer beendet und die andere neu gestartet.


    Das ist diese "Laden..."-Anzeige, die dann immer kommt.


    Durch diesen Trick bist du von der Notwendigkeit entlassen, Apps selber beenden zu müssen. Wenn du sie im Hintergrund "vergisst", dann fliegen sie von alleine irgendwann raus.

    Die Frage war wirklich ernst gemeint. All diese Erklärungen kenne ich auch. Auch ich habe mir damals für mein N95 einen Ersatzakku zugelegt, damit ich für alle Fälle einen zum Tauschen habe.


    Gemacht habe ich es exakt kein einziges Mal.


    Auch diesen angeblich so eklatanten Verlust an Kapazität habe ich bei meinen älteren Geräten nie bemerkt, so dass ich es für nötig ansah, den Akku zu tauschen.


    Was ich damit letztlich sagen möchte: Ich kann all diese Argumentation gut verstehen. Aber letztlich spielt es in der Praxis eine deutlich geringere Rolle, als man annehmen mag.

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    Original geschrieben von derAL
    Du meinst doch nicht etwa die kreativen Köpfe, die dafür sorgten, dass die Kamera aus dem Gehäuse herausragt?
    Und das bei mickrigen 8 Mpix. Früher ragte bei Nokia auch die Kamera raus, da waren es aber 41 Mpix. :p

    Aber du weißt schon, dass das 830, auf das du wohl anspielst, nur 8,5 mm dünn ist? Und mit Kamera ist es immer noch dünner als das reine Gehäuse ohne "Buckel" des 1020.


    Die kreativen Köpfe in Cupertino haben es übrigens auch nicht geschafft, ins iPhone 6 Plus eine Kamera mit OIS so zu integrieren, dass sie nicht heraus ragt.

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    Original geschrieben von imagomundi
    Das geht doch wohl spätestens seit CYAN ohne App - und sollte deshalb auf dem 830 ebenfalls ohne App gehen.

    Nein. Das wird es erst ab Denim geben, ist aber schon seit einigen Wochen in der Developer Preview drin.

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    Original geschrieben von CV990i
      Gag Halfrunt:


    Anscheinend hattest du nie ein N9. Ich hatte es zwei Jahre ohne Schutzhülle im täglichen Einsatz. Runtergefallen ist es nicht nur einmal. Das Plastikgehäuse hat gelitten - das Display nicht.

    Das Lumia 1020, das ja dieses tolle N9-Design geerbt hat, ist mir einmal runtergefallen – auf weichen PVC-Fußboden, aber genau auf eine der Ecken. Das Display ist genau dort ausgebrochen, der Kunststoff "ausgeleiert".


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    Und es stimmt nicht, dass die Wischgesten ins Display hinein von Apple kamen. Und es stimmt auch nicht, dass es vor Harmattan ein Multitasking mit so hoher Ergonomie gab.

    Habe ich auch beides nicht behauptet.


    Mehrere Wischgesten ins Display "hinein" sind übrigens ein Usability-GAU, da sich diese Art der Bedienung dem Benutzer nicht intuitiv erschließt. Wenn ich mich recht entsinne, war dies auch das, was von den meisten kritisiert wurde.


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    Andererseits: Habe gerade mein E72 noch mal angeschmissen. Ich bin völlig überfordert. Ich wollte es eigentlich mal ans W-Lan hängen und ein neues Exchange-Postfach einrichten, aber dann erinnerte ich mich wieder an irgendsoein Gehampel mit Zugangspunkten, Verbindungsmanagern (welchen hatte ich da zuletzt noch mal benutzt?) und weiterem Gefummel, ich glaub, ich machs wieder aus. :)

    Eigentlich war die Verwaltung der Zugangspunkt bei Symbian schon genial. Darüber konnte ich z.B. ziemlich einfach realisieren, dass bestimmte Apps außerhalb meines (W)LANs für den Netzzugriff die VPN-Verbindung nutzen müssen, andere nicht, usw.


    Aber es war eben einfach viel zu kompliziert.