Beiträge von Gag Halfrunt

    Stimmt.


    Dadurch wird ja letztlich die effektive Sensorfläche vergrößert (um jetzt gaaaanz kleinlich zu sein: Das habe ich in Punkt 2 abgehandelt :D).


    Mich würde schon mal interessieren, wieviel das ausmacht. Also wie groß müsste ein FSI-Chip sein, um dieselbe effektive Fläche wie ein BSI-Chip zu haben?

    Zitat

    Original geschrieben von Aristide
    Seine eigene potentielle Kundschaft derart dilettantisch betrügen zu wollen ist ja wohl das Allerletzte.. :flop:

    Schon mal Waschmittelwerbung oder die von Fertiggerichten gesehen? Selbst bei Würgerking oder McRonalds sehen die Burger nie so aus, wie auf den Fotos.


    Und die blonden, langbeinigen Beifahrerinnen in der Autowerbung sind in 99% der Fälle auch weit von dem entfernt, wass Ottonormalverbraucher auf dem Beifahrersitz kutschiert.


    Also komm mal wieder herunter. In dem Video wurde nicht behauptet, dass es mit dem 920 gedreht wurde. Während der Präsentation wurde zudem ein echtes Video gezeigt, bei dem die zwei Handys nebeneinander auf einem "professionellen" ;) Halter geklemmt waren.

    Tala: Noch eine kleine Anmerkung dazu: Die Blende ist Teil des Objektivs. Sie kann nicht größer sein, als das Objektiv selbst. Die Blende ist nur dazu da, die Lichmenge zu begrenzen, wenn zu viel Licht auf den Sensor kommen könnte.
    Das 808 verzichtet auf eine variable Blende, sondern setzt statt dessen einen Graufilter ein, der die Lichtmenge in heller Umgebung reduziert.


    Das Linsensystem des Objektivs spielt auch noch eine Rolle. Je hochwertiger und präziser die Linsen sind, desto weniger Licht geht durch Streuung und Absorption "verloren".


    Und was den Sensor selbst angeht: Klar, es spielt selbstverständlich eine Rolle, wie der Sensor das umsetzt, was da auf ihn drauf scheint. Auch kann man am Ende per Software noch einiges rausholen. DXO zeigt z.B., was bei scheinbar verunglückten Fotos noch alles geht.

    Du hast drei Möglichkeiten, das Rauschen in Fotos zu reduzieren, um auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse zu erzielen:


    1. Größeres Objektiv


    Dadurch wird gleichzeitig eine größere Lichtmenge eingefangen.


    2. Größerer Bildsensor


    Je größer die Fläche für die Erzeugung eines Bildpunkts ist, desto geringer ist das Rauschen, da die Streuung der Messwerte sinkt. Dabei ist es letztlich egal, ob der Bildpunkt durch einen großen Messpunkt oder mehrere kleine Messpunkte mittels Interpolation erzeugt wird.


    3. Längere Belichtungszeit


    Hierbei wird die eingefangene "Lichtmenge" durch einfach dadurch erhöht, dass zeitlich mehr Licht einfallen kann. Je größer die Belichtungszeit ist, desto größer ist jedoch die Gefahr des Verwackelns. Früher galt mal, dass man bei 1/125s bis 1/80s noch problemlos freihändig knipsen kann. Alles was länger ist, wird durch das natürliche Zittern der Hände verwackelt.


    Das lässt sich durch einen optischen (!) Bildstabilisator in einem gewissen Maße kompensieren.


    Problem dabei ist jedoch: Der Bildstabilisator kann nur Kamerabewegungen kompensieren – und dabei auch nur Kippbewegungen um die horizontale und vertikale Achse. Wird die Kamera gedreht oder verschoben, ist der Stabilisator machtlos. Und wenn sich das Motiv bewegt, sowieso.


    Insofern ist zumindest für Fotoaufnahmen die PureView-Technik des 808, das auf einen größeren Sensor setzt, der Theorie nach der Stabilisator-Lösung des 920 überlegen.


    Soweit alles klar?


    Beim Video sieht es hingegen wieder etwas anders aus. Ein digitaler Stabilisator kann hier zwar auch sehr gute Ergebnisse liefern, jedoch kommt bei den kleinen Handy-Sensoren das Problem "Rolling Shutter" ins Spiel. Diesen Effekt kennt man: Bei horizontalen Schwenks wird das Bild leicht verzerrt, so dass vertikale Linien leicht nach links oder rechts kippen. Das Problem liegt daran, dass der Bildsensor "zu langsam" von oben nach unten zeilenweise ausgelesen wird. Bei leichten Zitterbewegungen der Kamera wird aus den vertikalen Linien eine Schlangenlinie. Damit ist der Stabilisator überfordert. Beim alten N95 war das besonders stark ausgeprägt, die neueren Geräte sind da insofern besser, da sie den Sensor schneller abfragen können.

    Also... Wird immer verrückter -- und ich tippe mal darauf, dass irgendwas mit der Akkukalibrierung nicht stimmte.


    Während des Ladens erreichte der BatteryMonitor irgendwann die 100%. Aber das Handy hat weiter geladen! Nach zwei Stunden hab ich es nicht weiter beobachtet. Jetzt ist es wohl wirklich voll. BatteryMonitor zeigt immer noch 100% an (obwohl es eigentlich gefühlt 250% sein müssten, hihi), die Akkustandsanzeige oben ist auch "voll" und der EnergyProfiler meldet 4,22 V.


    Ich habe auch so langsam einen Verdacht: Ich hatte das Gerät neulich bei schwachem Akku benutzt und ein wenig gefilmt. Während des Filmens hat es sich dann abgeschaltet. Okay. Ich weiß nicht, ob ich es dann sofort ans Ladegerät gehängt hab oder überhaupt wieder voll geladen habe. Möglich, dass sich dabei die Kalibrierung "verstellt" hat. Den Akkustand zuverlässig zu ermitteln, hat wohl mit 'ner Menge Voodoo zu tun...


    Ich beobachte das jetzt mal weiter.

    Zitat

    Original geschrieben von djmuzi
    http://www.youtube.com/watch?v=tT0m86-IcLI


    Rasender Zug zoom-in-and-out :)

    Danke. Leider sieht man hier nur allzu deutlich, wie das Bild beim Zoom stockt. Das wird allenfalls durch die schnelle Bewegung des Zugs ein wenig kaschiert.


    Ich hab am Wochenende auch viel herumgespielt. Ein Problem ist der Bildstabilisator, der auch bei Schwenks zu ungewollten Rucklern führt. Irgendwie nahm ich in meiner grenzenlosen Naivität an, dass dieses Problem rund 20 Jahre nach Einführung des elektronischen Bildstabilisators doch endlich gelöst sein sollte.


    Bevor jetzt wieder von unserem User mit dem gekränkten Ego das Geschwafel von "ist nur ein Handy" kommt: Ein Gerät, dass sich mit derart herausragenden Leistungen rühmt, sollte wenigstens bei den Grundfunktionen nicht patzen.


    Was nützt mir FullHD und (nahezu) verlustfreier Zoom, wenn die Videos am Ende immer noch aussehen, wie mit 'ner Wackel-Kamera von Pearl geschossen?


    Denn gerade bei gezoomten Bild ist der Bildstabilisator das wichtigste.

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das Problem der Handykameras ist doch der konstruktionsbedingte kleine optische Chip.

    Das hat Nokia aber irgendwie nicht davon abhalten können, in das 808 einen Chip einzubauen, der größer als der vieler Kompaktkameras ist.

    Mann... Was waren das für schöne Zeiten, wo man 'nem Nokia irgendwas zwischen 5 und 12V auf die Buchse geben konnte und es hat den Akku anstandslos geladen.


    Aber seit dem N8 hab ich da echt nur noch Probleme. :mad:


    PS: Hab das 808 unterdessen komplett "leer" gefahren, bis es sich ausgeschaltet hat. Jetzt hängt es seit einer halben Stunde am mitgelieferten USB-Ladegerät. Der BatteryMonitor zeigt jetzt aber schon wieder 84% an. Das geht mir ein bisserl zu schnell.