Beiträge von Gag Halfrunt

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    Original geschrieben von lasseredn
    Ist mir neu... ich lasse nach 1min Rufzeit im Festnetz auf das Handy weiterleiten. Dabei wurde bisher immer die Nummer des Anrufenden übertragen (wenn er durchgehalten hat ;) )

    Wenn du die Rufumleitung von deinem Telefonanbieter durchführen lässt, dann wird auch die Rufnummer übertragen. Dann ist aber kein Call-by-Call möglich.


    Bei einer Rufumleitung über eine Telefonanlage wird die Nummer des Anschlusses angezeigt, unter dem die Anlage "raustelefoniert".

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    Original geschrieben von Timba69
    Falsch, das dürfen sie nicht. Das belegen an dieser Stelle unzählige hier geführte Gerichtsverfahren...die Verteidigung ist da auch relativ schwierig, denke ich....:) Identitätsfestellung ist kein umgangssprachliches "Jedermannsrecht". Sie dürfen das Hausrecht ausüben. Und den Einsatz von Handschellen und Pfefferspray würde ich mir als Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes immer zweimal überlegen.

    Genau so ist es. :top:


    Der Unterschied bei einem Angestellten eines Sicherheitsunternehmens ist in der Regel nur, dass der in seiner Ausbildung die Rechtslage beigebracht bekommen hat und weiß, wann er wieviel Gewalt anwenden darf, ohne dass der Schuss für ihn nach hinten losgeht.


    Wie bereits geschrieben: Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben. Das bedeutet in letzter Konsequenz, dass ich auch einen Randalierer, der eine Gefahr für sich und andere darstellt, mit Handschellen fesseln darf, bis die Polizei da ist.


    Das entsprechend geschulte Personal weiß, wann sie wie weit gehen dürfen.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Nein ich frag Dich, warum Du behauptest daß die GDL das nicht will. Davon steht nichts irgendwo.

    Ist doch ganz einfach: Wo bitte kann ich nachlesen, dass die GDL eine leistungsabhängige Vergütung fordert, so wie wir sie oben diskutiert haben?


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    Du bist mit Deinen Ausführungen inzwischen völlig von der Realität abgedriftet. Offensichtlich hast Du keine Ahnung, wie Bahnbetrieb funktioniert, meinst aber die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Auf der Basis ist jede Diskussion überflüssig.

    Es ist einfach, den Diskussionspartner persönlich anzugreifen und ihm pauschal jede Kompetenz abzusprechen. Dann muss man sich nicht sowas lästigem wie Argumenten herumschlagen. :rolleyes:


    Falls du den Sarkasmus nicht verstanden haben solltest: Was genau stört dich an meiner "Weisheit"? Welche Punkte konkret hast du zu kritisieren? Wo liege ich deiner Meinung nach falsch?


    Wie ich schon gegenüber CK-187 schrieb: Ich stelle gerne meine Meinung und meine Ansichten zur Diskussion.

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    Original geschrieben von mumpel
    Doch sie dürfen. Die haben sogar Handschellen und Pfefferspray. Die dürfen auch die Identität feststellen. Das Zugbegleitpersonal darf das nur im Rahmen von Schwarzfahrten, sonst aber nicht.

    Ein Angestellter eines Sicherheitsunternehmens hat nicht mehr Rechte als jeder andere Bürger in diesem Land. Das ist das erste, was man dort in der Ausbildung eingebläut bekommt.


    Und was verstehst du unter "Personalien feststellen"? Er kann dich nach deinen Personalien fragen. Aber du bist auch gegenüber einem Angestellten eines Sicherheitsunternehmens nicht ausweispflichtig. Der wird dann selbstverständlich die Polizei hinzu ziehen, die das dann erledigt.


    Bezüglich der Handschellen und Reizgas: Im Rahmen der vorläufigen Festnahme, der Gefahrenabwehr und der Selbstverteidigung darf ich das genauso benutzen wie du, wobei das Führen von Waffen nochmals speziellen Auflagen unterliegt.


    Jeder Bürger in diesem Land darf jemanden vorläufig festnehmen, um ihn einer Strafverfolgungsbehörde zu übergeben. Es ist ein landläufiger Irrtum, dass dies nur die Polizei dürfe. Siehe §127 StPO, Absatz 1


    Selbstverständlich muss bei jeder dieser Maßnahmen die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben.


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    Aber selbst wenn mehr Personal genehmigt wird. Wo soll es herkommen? Wer geht heute noch freiwillig zur Bahn?

    Und da wären wir dann bei der Marktwirtschaft. Wenn sie nicht ausreichend (qualifizierte) Bewerber finden, dann müssen sie eben materielle oder immaterielle Anreize bieten.


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    Und das mit dem Zaunpfosten habe ich nicht gelesen. Ist das klar? Solche Beleidigungen sind strafbar. Mal davon abgesehen sind das alles hoch ausgebildete Mitarbeiter. Solche Fehler haben nichts mit dem IQ zu tun, sondern mit Menschlichkeit. In der Ausbildung lernt man soetwas nicht.

    Jemand, der ein Schulkind allein auf einem Bahnhof aussetzt, macht sich ebenfalls strafbar. Leute, die so etwas tun, haben in solch einem Beruf nichts verloren.

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    Original geschrieben von mumpel
    Ziemlich realitätsfremd. Für ein Spiel in der Woche gleich 2 neue Leute (je Strecke) einstellen? Oder Leute aus dem Urlaub oder Ruhetagen holen? Oder Strecken, auf den Zugbegleitpersonal festgelegt ist, einfach mal ohne Zugbegleitpersonal fahren lassen?

    Realitätsfremd? Schwankende Personalanforderungen haben unzählige Unternehmen, und die schaffen das auch. Den Supermarkt habe ich ja schon als Beispiel genannt. Da sind nicht immer gleich viel Kassen besetzt, sondern nach dem jeweiligen Bedarf.


    Das ist auch keine Hexerei, sondern einfach nur eine Frage der Dienstpläne. Es wird doch ohnehin im Schichtbetrieb gearbeitet. Zu Stoßzeiten besetzt man die Schichten eben stärker – sprich: Es haben weniger Mitarbeiter Freizeit. Das ist doch ganz normale Praxis. Entscheidend ist doch das Stundenkonto am Ende des Monats.



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    Du hast Vorstellungen wie ein Haus so hoch. Wärst Du auch bereit entsprechend höheres Fahrgeld zu zahlen?

    Warum? Mehr Fahrgäste = Mehr Einnahmen -> Mehr Personal.


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    Und wärst Du bereit den Eisenbahnern beim Kampf um höhere Rechte (teilweise polizeiliche Rechte) zu unterstützen?

    Ich würde eher für eine bessere Ausbildung kämpfen. Angestellte eines Sicherheitsunternehmens haben auch nicht "höhere Rechte".


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    Du kannst noch soviele Zugbegleiter einsetzen, mehr Rechte haben die trotzdem nicht. Und ohne entsprechende Rechte können sie reden soviel sie wollen, taube Ohren bleiben taube Ohren.

    Erstaunlich, wie machen das dann die Sicherheitsunternehmen? Wie kann es sein, dass eine kleine Truppe entsprechend ausgebildeter Personen Großveranstaltungen bewachen? Die dürfen nicht mehr als du und ich.


    Du wärst überrascht, wenn du wüsstest, was man als Nicht-Polizist alles darf.


    Aber so lange dort Personal mit dem IQ eines feuchten Zaunpfostens eingestellt wird, das allein reisende Schulkinder wegen eines ungültigen Fahrscheins irgendwo in der Pampa aussetzt, kann das nichts werden.

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    Original geschrieben von CK-187
    Weil einiges was du sagst Hand und Fuß hat, einiges aber ziemlich Realitätsfremd ist.

    Dann rede doch bitte nicht um den heißen Brei herum. Ich stelle meine Meinung und meine Ansichten ausnahmslos zur Diskussion.

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    Original geschrieben von mumpel
    Dann fahre nach Berlin und sag das Herrn Grube. "Wir" können nur mit dem Personal arbeiten das verfügbar und berechtigt ist.

    Wieso ich? Ich arbeite nicht bei der Bahn. Ich bin Kunde. Ich erwarte, dass es funktioniert. Dafür bezahle ich schließlich.


    Es ist die Aufgabe der jeweils Verantwortlichen, entsprechend zu kommunizieren, dass sie ihre Aufgabe mit dem zur Verfügung gestellten Personal nicht bewältigt bekommen.

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    Original geschrieben von mumpel
    Wie bereits erwähnt funktioniert dass nicht überall. Bei uns fahren immer gleichviel Züge. Da ist nichts mit "Anstrengen", denn das gibt der Fahrplan nicht her. Dafür gibt es ja die unterschiedlichen Eingruppierungen.

    Wir hatten uns doch bereits darauf geeinigt, dass sowas in solchen Bereichen nicht anwendbar ist.


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    Original geschrieben von mumpel
    Der Personaleinsatzplaner hat nicht zu bestimmen wieviel Personal mitfährt, denn dazu ist er nicht berechtigt. Die Anzahl der Zugbegleiter legen andere fest, und nicht die PEP. Noch nicht einmal die Führungskräfte haben das Recht dazu.

    Wer das macht, ist mir herzlich egal. Wichtig ist nur, dass es gemacht wird.


    Wenn solche Ereignisse, die du da beschreibst, den Fahrplan gefährden, dann muss man darauf entsprechend reagieren, statt tatenlos zuzusehen und den Kunden die Schuld dafür zu geben.

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    Original geschrieben von mumpel
    Dann solltest Du mal Zugpersonal machen. Wenn Du da Gewalt anwendest wirst Du sehr schnell vor Gericht stehen. Man wird doch teilweise schon angezeigt wenn man nur etwas laut wird. Ich möchte Dich mal sehen wie Du einen Haufen Fußballfans beibringen willst sich auf die Eingänge zu verteilen. Da könnte es leicht passieren dass Du etwas auf die Mütze bekommts. Es kann doch nicht sein dass man alles auf das Zupersonal schiebt oder abwälzt. Das Zugpersonal kann nur mit den Mitteln arbeiten die der Arbeitgeber und das Gesetz bieten. Ein bisschen fair musst Du schon bleiben.

    Fußballspiele kommen ja auch immer so völlig überraschend. Genauso wie das mit den Fahrrädern. Man kann ja wirklich nicht mit sowas rechnen. :rolleyes:


    Tut mir leid, auch das sind wieder Ausreden. Selbst der kleinste Supermarkt bekommt es hin, den Ansturm vor dem langen Wochenende mit zusätzlichem Kassenpersonal zu bewältigen.


    Natürlich ist hier auch derjenige gefragt, der die Dienstpläne macht. Der hat dafür zu sorgen, dass auf den "problematischen" Strecken dann einfach mehr Zugpersonal mitfährt – und dann eben auch nicht diese Mandys mit den Farbunfallfrisuren und Tussen-Fingernägel, sondern entsprechendes Personal, das auch mit den Fußball-Hohlbirnen umgehen kann.


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    Dennoch bin ich gegen variable Entlohnung als Einzelvergütung. Ein Grundgehalt, welches dem derzeitigen entspricht (oder auch etwas mehr) und dann zusätzlich eine variable leistungsabhängige "Belohnung". Dann würden die die viele Sonderschichten zum Wohle des Betriebes leisten viel bekommen, und die die sich ständig verweigern nur das Grundgehalt.

    Bis auf wenige Ausnahmen kommt der variable Anteil bei solchen Entlohnungsmodellen auf ein Fixgehalt oben drauf. Bei einer Umstellung würde man jedoch das Fixgehalt etwas unter dem bisherigen ansetzen und den Bonus so gestalten, dass man mit "normaler" Anstrengung auf sein ursprüngliches Gehalt kommt. Ist man faul, fällt man zurück, ist man engagiert, bekommt man mehr.