Original geschrieben von derAL
Sachlichkeit ist aus meiner Sicht auch das Entscheidende gerade bei diesem Thema, da bin ich bei Dir.
Meines Erachtens würde es schon helfen, gerade die grenzwertigen Argumente bzw. Spitzen, bei denen man schon den Eindruck hat, dass diese mit Gewalt gesucht wurden, zu unterlassen.
Wenn ich Begriffe wie Bashing, Seat, Ignorieren, Wohlstandssymbol lese, frag ich mich auch, wann die an und für sich interessante Diskussion wieder auf Spur ist.
Das Thema lautet ja, wie es bei Apple zwischen Kult und Kritik weitergeht, vor allem, weil das Unternehmen in den letzten Jahren etwas erfolgsverwöhnt und sehr selbstbewusst aufgetreten (bzw. ziemlich kritikresistent) war und nun erste Gegentrends wahrnimmt und von Mal zu Mal stärker darauf reagiert, nachdem auch der Höhenflug an den Märkten stottert und der Marktwert wieder deutlich gesunken ist.
Ein Diskussions-Ping-Pong a la 'Apple ist blöd - nein ist nicht blöd - nein du bist blöd - ignorieren' hilft uns da nicht weiter. Es gleicht tatsächlich manchmal einem Kindergarten oder einem aufgescheuchten Hühnerhaufen.
Es gibt bei beiden Positionen Beitragsersteller, die gerne auf Teufel komm raus provozieren wollen und hierfür jeden erdenklichen unreflektierten Quatsch verwenden. Ich persönlich wünsche mir dagegen eine ernste und interessiert offene Diskussionskultur zu beiden Positionen. Und alles, was hier stört, sollte unterlassen oder abgeschaffen werden. Wenn das selbst nicht funktioniert, müssen die Mods mal aufräumen. Manchmal hat man auch den Eindruck, dass bewusst provoziert wird, um Argumente dafür zu liefern, den (gerade bei einigen Apple-Fundamentalisten unliebsamen) Thread schließen zu können. Das ist den tatsächlich Interessierten aber auch den Mods gegenüber nicht fair, weil sie immer wieder für Balance sorgen müssen. Sie haben eh schon viel zu viel zu tun. Dennoch ist dieser Thread weiter offen, weil der eigentliche rote Faden ja existiert. Manchmal wird er phasenweise mit Bullshit vernebelt. Und das nervt viele wirklich interessierten Diskussionsteilnehmer. Hier hoffe ich nach wie vor auf Selbsterkenntnis von denen, welche sich von beiden Positionen durchaus angesprochen fühlen dürfen.