Hast du/habt ihr dann noch eine Empfehlung für den Laptop-Betrieb (bedeutend jünger
)? Da muss ich aber Win... drauflassen. Also Parallelinstall. ....... ist sowas mittlerweile ausgereift?
Dualboot ist schon lange ausgereift...
Für Laptops die jünger sind, im Dualboot laufen sollen, würde ich dir wenn du Anfänger bist Linux Mint empfehlen. Und bevor du loslegst, klären ob jener im msdos oder uefi Mode läuft. Sieht man in Windows unter Systeminformation bzw. im UEFI (also das neuere BIOS). Neuere Rechner sollten besser eine Partitionstabelle in gpt haben.
Eine iso auf Stick gebracht kann man von Windows entweder mit rufus oder auch mit ventoy bewerkstelligen.
Mint hat den Vorteil, dass da schon das wesentlichste was man so brauchen kann drauf ist. Und auch alle Browser im .deb Format installierbar sind, im Gegensatz zu Ubuntu, wo Firefox nur noch als snap (Ubuntu spez. abgeschotteter Paketinstaller) installierbar ist.
Von Bürosoftware über Multimedia bishin zu Anwendungssoftware für verschiedene Zwecke, vieles schon da.
Mint hat eine s.g. Anwendungsverwaltung. Jene ist für Anfänger besser geeignet (man kann damit auch Flatpak - ähnlich snap, nur für alle Distris offen) Sofware installieren, als bspw. mittels Synaptic, welches auch ein grafisches Softwareinstall Programm ist. Vorteil von Flatpaks ist, oft neuere Programme als in den Repos der Distri.
Ich nutze das allerdings nicht.
Darüber hinaus hat Mint eine Treiberverwaltung, jene deckt in der Regel benötigte Treiber ab für den Rechner, insofern nicht all zu exotisch oder "zu modern für Linux". Viele Treiber sind jedoch schon im Kernel vorhanden, auch die für amd gpus bspw. Gilt generell für den Linuxkernel, egal welche Distri.
Mint gibts in drei unterschiedlichen Desktops (Cinnamon, Mate, XFCE), wobei Cinnamon vom Entwickler Clem dessen eigner Desktop darstellt.
Es ist realtiv gut anwender- u. benutzerfreundlich.
Debian ist sehr gut, keine Frage. Der stable Zweig mit "etwas abgehangener Software", dafür stabil und zuverlässig. Die beiden anderen Zweige sind nichts für Anfänger, da man schon wissen sollte wie man dahin kommt oder sich im Fehler behelfen kann (testing, sid). Wobei auch Debian für Server mein Favorit wäre.
Selbst nutze ich Debian stable mit KDE als Desktop auf produktiven Systemen und einiges aus den Backports, aber auch mal mint oder andere Distris auf Zweit-u. Drittlaptops, mit und ohne Dualboot mit Windows.
Solltest du dich für Debian interessieren, schadet es nicht, sich darüber zuvor etwas zu belesen. Um so dann bspw. mittels Liveinstaller (meist nur 600-700 MB groß) zu installieren. Debian gibts natürlich auch als Live Distri mit Installer, ist etwas gewöhnungsbedürfig im Vergleich zu Mint oder auch Clamares als Installer.
Kannst ja mal verschiedene Distris live testen: https://distrosea.com/de/