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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Ähm, eher dies sollte die absolute Ausnahme darstellen.
Ich finde es ziemlich befremdlich, dass man ab sofort jeden Piloten unter den Generalverdacht stellt, das Flugzeug zum Absturz zu bringen, sobald er alleine ist.
Dann kann man sich die Diskussion doch gleich sparen!
Oder wozu wird die strikte 2 Personenregel woanders schon angewendet?
Zudem:
-jedes öffnen der Tür erhöht die Terrorgefahr!
-die Piloten sind zu Zweit im Cockpit,um auch unmittelbar im Ernstfall zusammen reagieren zu können
etc.
Hast du das Video vergessen,indem sich der Pilot selbst ausgesperrt hat und der andere alleine eine Notlandung machen musste.
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Woher hast du das mit den "enormen Standzeiten"? Gerade in der Kurzstrecke ist die Aufenthaltsdauer am Zielflughafen minimal.
Aus den Pilotenforen dazu und der Überlegung einige Seiten davor:
Der Copilot hatte 630 Flugstunden in 18 Monaten erflogen (=420/Jahr).
Folgerichtig bei knapp über 200 Arbeitstagen/Jahr (richtiger 220) knapp 2 Stunden pro Arbeitstag.
Bei (theoretischen) 100 Arbeitstagen wären es 4 Flugstunden pro Arbeitstag.
Die Standzeiten bei der Kurzstrecke sind enorm;etwas abgeschwächt bei der Mittelstrecke,aber bei weitem nicht mit der Langstrecke zu vergleichen.
So ergeben sich durchschnittliche Werte von 500-600 Flugstunden im Jahr für diese Piloten.
Von "minimal" kann also keine Rede sein. 
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Original geschrieben von mws55
Werden sie denn durchsucht?
Stell dir mal vor,sie würden nicht gründlich durchsucht werden:
Wären das nicht z.B. die perfekten Drogenkuriere? 
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Nochmal zur (bevorstehenden) 2 Personenregel:
Bei den Fernstrecken sind sowieso immer 3 Piloten mit an Board,die sich abwechseln und denen unmittelbar nach Beendigung der vorgesehenen Dienstzeit eine Pause von 3 Stunden zusteht.
Bei den Kurz- und Mittelstrecken scheinen die bisherigen Vorschriften eher lasch ausgelegt bzl. des Verlassens des Führerstandes zu sein:
http://www.focus.de/panorama/w…m-cockpit_id_4576144.html
Wieso muss ein Captain aufgrund von enormen Standzeiten am Boden bei der Kurz- und Mittelstrecke so oft (mehrmals lt. Bericht) das Cockpit verlassen wegen eines Toilettengangs und den hier benannten Copiloten L. alleine lassen und das 10 Km vom Boden entfernt?
(Zumal die Crews immer nach einer kurzen Zeit neu zusammengestellt werden).
Dies sollte doch die absolute Ausnahme darstellen,zudem bei jedem öffnen der Cockpittür die Gefahr eines Terroranschlags zunimmt und natürlich die der hier bekannten Tragödie.
Hier gibt es anscheinend für die europäischen Fluggesellschaften noch viel zu überdenken,denn die Amerikaner sind schon etwas weiter.
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Original geschrieben von TMausHB
Und gleich über die Hotline ein S55 bestellt! 
Nehmen die auch iPhones in Zahlung? 
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Original geschrieben von Anja Terchova
Das macht sowas nur minimal schwieriger - weil ein zweiter Pilot oder ein Flight Attend in Vertretung ist nicht so schwer auszuschalten - vorallem weil ein Taeter ja immer den Ueberraschungsmoment auf seiner Seite hat.
Schon etwas Pfefferspray in die Augen duerfte reichen um soviel Zeit zu haben das Flugzeug abstuerzen zu lassen
Klar,weil ja die Crews,die an Board gehen nicht dursucht werden oder das Pfefferspray zum Handwerkszeug von Piloten gehört.

Die zweite Person im Cockpit schaltet den Plan desjenigen zuerst mal psychisch aus und das schon im Vorfeld,dass es höchstwahrscheinlich gar nicht zu diesem Plan kommt.
Für den Notfall muss das Personal eben geschult werden und sicher bekommt ein Flugbegleiter das Entriegeln der Tür hin und auch das Ausschalten des Autopiloten bzw. die Korrigierung der Flughöhe.
Das Augenmerk wird aber trotzdem wahrscheinlich nur darauf gelegt den Zugang zum Cockpit zu sichern,damit der andere Pilot im Notfall übernehmen kann.
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Original geschrieben von Anja Terchova
Daran denkt ein Mensch der bereit ist sich selber und ueber 100 andere Menschen zu toeten wohl kaum
Ein Mensch,der einen ernsthaften Suizid begehen möchte und keinen bloßen Hilferuf entsenden möchte,plant seinen Freitod so,dass dieser auch 100% gelingen soll.
Die Schmach sich ggf. vor einem weltlichen Gericht verantworten zu müssen und nicht unmittelbar vor dem Göttlichen ist hier nicht eingeplant.
Das gilt vor allem bei dem Mitnahmesuizid.
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Original geschrieben von mumpel
Hallo!
Glaubt hier wirklich einer dass die "Zweipersonenregel" 100%-ige Sicherheit bietet? Ich jedenfalls nicht. Denn wenn sich zwei einig sind...
Gruß, René
Nö,natürlich nicht!
In den USA scheint dies aber erfolgreich umgesetzt worden zu sein.
Und dass sich 2 einig sind einen Mitnahmesuizid zu vollziehen scheint doch sehr abwegig.
Dann müsste man sich zudem vor dem Flug absprechen.
Oder wie meinst du das?
Die Unsicherheit liegt darin,dass der verbliebene Pilot immer noch einen Sturzflug einleiten kann,wie in Zeiten bevor die Cockpittüren gepanzert waren,und selbst der andere Pilot nicht mehr rechtzeitig eingreifen kann,wenn die Tür geöffnet wird.
Unter der "Aufsicht" eines anderen Besatzungsmitglieds ist das sicher ungemein psychisch schwieriger als alleine im Führerstand.
Der Suizidgefährdete muss zudem davon ausgehen,dass sein Plan doch nicht aufgeht,anders als im Alleingang im Cockpit und dann heißt es jahrelange Psychatrie und noch mehr Verachtung,auch (und besonders) von der Familie.
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Original geschrieben von Braindead
Die Bild schreibt es wurde ein Video eines Passagieres aus dem Flieger gefunden. Da bin ich ja mal gespannt was uns präsentiert wird.
Bestimmt nur für BILD+ Abonnenten vorbehalten. :p
P.S:
So ein Video,in denen man die letzten Minuten/Sekunden von Menschen sieht,muss man sich auch nicht unbedingt anschauen. 
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Original geschrieben von CK-187
Irgendwelche Möglichkeiten wird es da schon geben.
Werden halt irgendwelche Regelungen für bestimmte Berufe gelockert und fertig.
Das Problem sind die fehlenden internen psychologischen (Folge-)Tests.
Hier hatten einige (TV-)Experten von einer 6 Monatsspanne gesprochen,was aber sich als falsch herausgestellt hat.
Dass ein Pilot,vor allem auf der Langstrecke,mal erkrankt bedingt durch die ständigen Klimawechsel und Jetlags ist wohl nichts außergewöhnliches.
Allerdings wenn jemand viele gelbe Scheine zu Hause hortet,sie zerreißt und als Altpapier aufhebt,dann allerdings schon.
So krank kann er doch gar nicht gewesen sein (Augenprobleme etc),dass er von Arzt zu Arzt rennen musste,wenn er den regelmäßigen internen Medizincheck bestanden hat. :confused:
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Original geschrieben von Gag Halfrunt
Was wäre damit erreicht? Dann würde derjenige einfach gar nicht zum Arzt gehen und komplett unbehandelt weiter an seinem Arbeitsplatz aufkreuzen.
Aber genau das hatte Frank oben schon einmal geschrieben.
Kein Arzt schreibt jemanden krank,wenn er nicht krankgeschrieben werden möchte.
Dieser Kontrollmechanismus und Bürokratie würden somit ad absurdum geführt!
Änders wäre es natürlich,wenn der Arzt zusätzlich ersehen könnte wechen Beruf derjenige ausübt.
Werden oder müssen Medikamente eingenommen werden um die Heilung zu gewährleisten,bei denen man keine Maschinen bedienen oder Auto fahren darf,dann würde dies bei einem Kranführer,Berufskraftfahrer oder auch Piloten ganz anders aussehen.
Nur diese Forderung ist eben surreal!