Beiträge von surfmobile

    OK, aber es geht die Nummer erst hinterher umziehen zu lassen?
    Ich habe nämlich winSIM einem guten Freund empfohlen, der gerade auf der Suche nach einem günstigen Tarif ist. Da er aber bezüglich der E-Netze immer noch skeptisch ist, würde er gern erstmal den Vertrag "so" abschließen und ein paar Wochen testen, bevor er seine Rufnummer dorthin portiert.


    Da spricht doch nichts dagegen, oder?

    Und wie ist es dann, wenn man die EU-Reiseflat von BASE hat? Da kosten SMS derzeit 9 Cent. Das wird wohl auch ab Mitte 2016 so bleiben, weil das ein alternativer Roaming-Tarif ist, richtig? In Deutschland habe ich ja eine Allnet-SMS-Flat bei BASE. Die EU-Reiseflat bewirkt aber "nur", dass ich die Allnet-Sprachflat nach Deutschland und das nationale Datenvolumen ins EU-Ausland mitnehmen kann. Die SMS bleiben da außen vor und werden mit 9 Cent berechnet.


    Wäre zwar schade, ist aber für mich trotzdem die bessere Lösung, weil es mir hauptsächlich um die Datennutzung geht. Und da würden mich die 2000 MB sonst 100 € extra kosten bei 5 Cent Aufpreis pro MB. Da sind € 3 pro Monat deutlich billiger, auch wenn die SMS dadurch etwas teurer sind, als nach neuem EU-Tarif notwendig wäre.

    Zitat

    Original geschrieben von mario.meininger
    Nein, das geht (nicht mehr). Soll vereinzelt geklappt haben, aber lange her.


    Es ist auf jeden Fall nicht ganz banal, weil es kein "Zurücksetzen" im eigentlichen Sinne ist, wie das z.B. bei dem 1-GB-Pack bei Aldi Talk für € 3 möglich ist.
    Sondern es wird die IP+ Option vorzeitig rausgenommen (=gekündigt) und dann neu bestellt, sodass die 50 GB dann sofort zur Verfügung stehen, für frische € 10, anstatt dass man bis zum Ablauf des Monats noch gedrosselt, aber ohne Zusatzkosten, hätte weitersurfen können.


    Mir persönlich wäre das zu heikel, dass die Hotline etwas an der IP+ Option rumfummelt. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Schon, aber vor der Buchung über "Optionen buchen" kommt in der App als nächstes die Auswahl zwischen "Pakete" und "Optionen" und das Internet Paket Plus findet sich unter "Pakete", genauso wie das Telefon Paket für 5 Euro mit 100 Minuten, das sich mit dem Internet Paket Plus kombinieren lässt, z.B. wenn man die SIM als Haupt-SIM und damit auch zum telefonieren nutzen will.
    Die EU-Roaming-Pakete ("EU-Internet Paket 100" und "EU-Sprach-Paket 100") finden sich dagegen unter dem Reiter Optionen. Faktisch sind das aber alles Optionen, denn unter "Mein Paket" bleibt stets das Urlaubspaket stehen.
    Deswegen kann man eine Telefon-Paket-SIM ja auch nicht zu einem Urlaubspaket machen, indem man einfach einmalig das "Urlaubspaket" einmalig unter "Pakete" zubucht.

    Genau so ein Konzept habe ich mir schon immer gewünscht anstatt der starren Drosselungsgrenzen.
    Es leuchtet mir durchaus ein, dass man die Trafficlast irgendwie fair verteilen muss, sodass jeder mal ran kann und alle einigermaßen etwas davon haben und dass nicht ein Dauersauger die ganze Zelle verstopft. Andererseits: warum soll jemand nicht z.B. nachts dauersaugen dürfen, wenn die Zelle doch eh grad nichts zu tun hat. Auf der Autobahn wird auf den neuen elektronischen Anzeigetafeln doch auch die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben, wenn wenig Verkehr ist und bei viel Verkehr auf 100 km/h geschaltet.


    Ich halte dieses System für viel natürlicher. Es wird eben nur dann gedrosselt, bzw. in dem Fall runterpriorisiert, wenn die Zelle überlastet ist. Und wenn wieder Kapazitäten frei sind, darf wieder schneller geladen werden.
    Meine Wunschvorstellung ist ein System der kontinuierlich absinkenden Priorisierung bzw. Reihenfolge. Das heißt: es gibt keine starren MB-Grenzen mehr. Mit jedem geladenen MB rutscht man aber in der Rangfolge ein bisschen weiter runter. D.h. wer nur 30 MB geladen hat, hat deutlich Vorrang vor einem der schon 3000 MB geladen hat. Und wer 30000 MB geladen hat, wird einer der ersten sein, der bei Überlast Speedeinbußen hat. Dafür kann der aber auch ungehindert weitere 30000 MB laden, wenn die Zelle gerade genug "Luft" hat. Das ist doch nur fair.


    Und damit man dennoch weiterhin Preisunterschiede in den Tarifen haben kann, spricht ja nichts dagegen, wie 3, Tarife mit doppelter oder dreifacher Priorisierung zu verkaufen - für den entsprechenden Aufpreis. So beteiligen sich diese User dann kostenmäßig stärker am Netzausbau.

    Ich möchte mich dieser Frage anschließen. Geht das nun oder nicht? Habe noch eine alte FONIC SIM-Karte. Muss zwingend per Lastschrift bezahlt werden oder geht es auch vom Guthaben aus?
    Und wenn man per Lastschrift zahlt, wird dann wirklich alles andere vom Prepaid Guthaben abgezogen?
    Hintergrund: in der Verwandtschaft wird eine attraktive rein zum telefonieren genutzte Allnetflat gesucht, aber mit wirksamen Schutz vor versehentlichen Anrufen INS Ausland. Das ist bei den meisten Laufzeitverträgen aber nicht möglich oder nur gegen monatlichen Aufpreis.

    Ja, es reicht. Denn nur bei O2 und E-Plus ist der APN egal, zumindest im Inland. Bei Vodafone und Telekom kommt mit einem falschen APN keine Datenverbindung zustande.


    Aber natürlich lassen sich mobile Datendienste auch einfach ausschalten in Android AIF Knopfdruck. Allerdings lassen sie sich auch genauso einfach auf Knopfdruck wieder aktivieren. Da ist ein falscher APN noch ein zusätzlicher Schutz vor ungewollten Datenverbindungen.

    Das Ganze war zunächst einmal eine schlaue Marketingaktion, um den Kunden und Interessenten zu zeigen: Sehr her, wir haben unser 3G-Netz modernisiert und können nun (mit DC-HSPA+) sogar bis zu 42 Mbit/s schaffen.
    Davor hatte E-Plus das älteste und langsamste 3G-Netz aller Netzbetreiber. Ja es war sogar so, dass Datendienste und E-Plus sich quasi ausschlossen. Es ist zu einem reinen Telefoniernetz verkommen. Und um von diesem Image wegzukommen, war nach dem Netzausbau auch eine wirkungsvolle Werbekampagne notwendig und da Mundpropaganda immer noch die beste Werbung ist, war das eine gute Idee bei den Kunden den Saft voll aufzudrehen, damit sie das neue Netz auch selbst spüren. Das war im Herbst 2013.
    Ab März 2014 hat E-Plus dann, mit erheblicher Verzögerung gegenüber den anderen 3 Netzbetreibern mit dem LTE-Ausbau begonnen. Und dieses wenige LTE wurde im Rahmen der schon im Herbst 2013 gestarteten "Highspeed für jedermann"-Aktion ebenfalls diskriminierungsfrei allen Kunden im E-Plus-Netz, damit auch den Prepaid-Kunden, freigeschaltet.
    Auch das durchaus schlaue Werbung: Seht her: Bei uns bekommen auch Prepaid-Kunden LTE!
    Bei den Großstädten war man ja auch schnell fertig mit dem LTE-Ausbau in den Kernbereichen.


    Aber nun ist das Ganze wie eine Droge, von der man nicht mehr loskommt. Nachdem man die "Highspeed für jedermann"-Aktion schon 3 mal verlängert hat und LTE noch nie an bestimmte Tarife oder Bezahlformen gekoppelt war, würde das durchaus einen Medienaufschrei und zahlreiche Kundenbeschwerden geben, wenn man jetzt den Prepaid-Kunden LTE wegnehmen oder die BASE-Kunden auf die vertraglichen 7,2 Mbit/s drosseln würde.


    Und auf der anderen Seite hat O2, die vorher eine ganz andere LTE-Strategie gefahren haben, mittlerweile in allen aktuell vermarkteten Postpaid-Verträgen LTE freigegeben, auch in den kleinsten. Dort wird allerdings auf 3,6 Mbit/s gedrosselt - auch im LTE-Netz! Und Prepaid-LTE gibt es bei O2 nach wie vor nicht.


    Und nächstes Jahr sollen die beiden LTE-Netze zusammengelegt werden. So wird man wohl auch Dauer nicht diese unterschiedliche Behandlung von E-Plus-SIMs und O2-SIMs fortführen können.


    Ich kann nur hoffen, dass Telefonica eine für alle Kunden akzeptable Lösung findet, wie man aus dieser Aktionsgefangenschaft in eine gute dauerhafte Lösung zurück findet.