Beiträge von surfmobile

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    Original geschrieben von Bastelino
    das heisst, du hast nun also eine Festnetznummer aus Kehl, und wohnst irgendwo anders in Deutschland - richtig?


    :top:


    Nein, er hat eine richtige Grossstadtfestnetznummer - aus Mannheim. Im Gegensatz zu BASE juckt O2 ein Umzug des Kunden nicht etwas an der Festnetznummer zu aendern. Bei BASE wurde binnen Minuten nach Aenderung der Kundenadresse auch die Festnetznummer geaendert. Bei O2 dagegen passiert da automatisch rein gar nichts. Und ich habe aus Nostalgie die Mannheimer Festnetznummer behalten gehabt, wenn es schon ermoeglicht wurde.

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    Original geschrieben von Hans_Vader
    Es ist nicht man es sind die deutschen Betreiber. Sie müssen sich halt mehr absprechen oder halt 800 und 2600 bauen. Andere Länder kriegen das auch hin. An Grenzen ist die Priorität halt gering.


    Das hat nichts mit geringer Priorität zu tun. Außerhalb Kehls auf den Feldern ringsum gibt es ja LTE und zwar von allen 3 Netzbetreibern, sogar von O2. Nur in der Stadt selbst, die nun einmal, direkt am Rhein und damit unmittelbar an der Grenze liegt, gibt es kein LTE. Und das liegt an den Vorgaben der Bundesnetzagentur, die vorschreibt, dass die deutschen Netzbetreiber jaaa nicht die ausländischen LTE-Netze stören dürfen.


    Die Franzosen stört das aber nicht daran ihr LTE bis in den Ortskern von Kehl reinzupusten. Zugleich verweigern sie mir als Kehler/Deutscher bei ihnen einen Datenvertrag abzuschließen, da ich kein französisches Bankkonto habe. Ein französisches Bankkonto bekomme ich wiederum nicht, weil ich nicht in Frankreich wohne oder arbeite. Ich habe also kein deutsches LTE wegen der strengen Vorgaben der BNetzA und kann auch das vorhandene französische LTE nicht zu den vorteilhaften Postpaid-Konditionen nutzen. (Ohne Mindestlaufzeit sogar!) SFR LTE geht hier nämlich sogar indoor mit 3 Balken, obwohl ich keineswegs in der ersten Reihe am Rhein wohne, sondern 1 km im Hinterland.
    Also wenn das mal KEINE Diskriminierung von EU-Bürgern ist, dann weiß ich auch nicht. Deutsche Netzbetreiber dürfen ihr LTE hier nicht ausbauen und französisches LTE darf ich nur zu horrenden Prepaid-Preisen nutzen. (35 € für 4 GB Prepaid statt € 10 für 10 GB Postpaid bei SFR)

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    Original geschrieben von flensi
    Ja,kann ja jeder mit seinem Eigentum machen was er will ohne gleich "in der Betreuung" zu landen. :D:D:D


    So war das jetzt auch nicht gemeint gewesen.
    Ich habe einfach nur daran zurückgedacht wieviele PN-Anfragen ich bekommen habe, als ich meine 100-GB-Flat von O2 aufgeben wollte. Das konnten einige zwar nicht nachvollziehen (wie DARKHALF), aber wenigstens habe ich da den Tarif nicht geschrottet und ein anderer TT'ler kann den nun weiternutzen. Übrigens ganz ohne monetäre Interessen.
    Insofern tut es einem schon etwas weh für die Community, wenn man liest, dass jemand bewusst den Bestand der BASE GOs dezimieren will. Da gebe es so viele andere da draußen, die sich nach so einer Karte die Finger lecken würden...


    Insofern ist mein Appell es sich nochmal zu überlegen, ob denn eine neue Rufnummer sooo schlimm wäre. Eine BASE GO in der Schublade liegen zu haben ist immer gut, selbst man sie nicht nutzt. Die Gewissheit zu haben jederzeit für einen 10er satte 50 GB aktivieren zu können, ist echt toll!

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    Original geschrieben von FTTH
    Ich kann mir auch noch 2030 2G vorstellen. 3G ist das, was wirklich keiner braucht. Ich sehe das ähnlich, wie bei ISDN im Festnetz, wer hohe Qualität von ISDN (UMTS) will, muss zu VoIP (VoLTE) wechseln, wer auch mit weniger zurechtkommt, kann auch in Zukunft noch einen Analog-Anschluss (GSM) erhalten, der technisch noch älter und minderwertiger ist. Als Sprachnetz muss zwar VoLTE etabliert werden, aber es wird immer 4G-Geräte geben, die damit nicht funktionieren, die brauchen 2G.


    Diese Diskussion ist solange müßig, wie man das Problem mit LTE an den Grenzen nicht hinbekommt.
    Auch die sonst so perfekte Telekom bietet in Kehl kein LTE an. Ohne das sehr gut funktionierende 3G, welches 22 Mbit/s down und 2,6 Mbit/s up liefert und durchaus ein DSL-ähnliches Surffeeling liefert (das bekommen Vodafone und O2 mit ihrem 3G-Netz nicht so gut hin) wäre man hier also aufgeschmissen.


    Nun ja, ich finde es schon traurig, dass man in einer 30.000 Einwohner-Großen Kreisstadt selbst bei der Telekom auf LTE verzichten muss und bin insofern sehr froh, dass es noch diese vermeintlich veraltete 3G-Technik gibt und die Telekom sie hier offensichtlich am besten von allen in Schuss hält.

    Weiß du schon, ob o2 selbst die 75%-Aktion bei der VVL fortführen wird?
    So ein O2 Free S mit 75% Rabatt wäre schon cool. Auf meinen All-In-M mit 75% Rabatt werde ich die Free-Flat jedenfalls nicht draufbuchen. Ist mir zu teuer dann für € 10, weil mit 24-Monatsbindung. Das muss doch billiger gehen. Wenn schon 24-Monatsbindung, dann nur eine ganz kleine GG. Da kann dann nicht viel anbrennen.

    Leuten, die eine BASE GO 50GB-Karte wegen einer Rufnummernmitnahme schrotten ist nicht mehr zu helfen!


    Wetten, dass derjenige sich schon in einigen Jahren dafür in den Arsch beißen wird?


    BASE GO ist nach wie vor die beste/günstigste und zugleich flexibelste Vielsurfer-Lösung.
    Besseres ist mir noch immer nicht untergekommen. Nicht mal die 100GB-Flats von O2 konnten da mithalten, da sie unflexibel sind, also nicht pausiert werden können.


    Und wenn O2 irgendwann in naher Zukunft auch die 2-Klassen-Behandung von O2- und E-Plus-Kunden beendet, wird auch dieser letzte Makel ausgebügelt sein.


    Aber gut, das ist in etwa vergleichbar mit den Leuten, die ihre BASE GOs anfangs für popelige 100 € aus der Hand gegeben haben. Es gibt immer Leute, die seltsame Sachen machen.

    Die neue volumenmäßig unbegrenzte O2-Free-Flat wird sowieso alles auf den Kopf stellen!
    Damit gehen sich Telefonica und Telekom noch mehr aus dem Weg. Telekom setzt auf Highspeed mit winzigen Datenvolumina und Telefonica setzt auf solide Basisabdeckung mit unbegrenztem Volumen!


    Damit sind wir nun endgültig beim Äpfel-Birnen-Vergleich angelangt. Diese beiden Leistungen sind überhaupt nicht mehr vergleichbar, ergänzen sich eigentlich vielmehr.


    Ich sehe da den Trend zum DualSIM-Handy. Billigen Mobilcom-Debitel-Vertrag im Telekom-Netz für die gute Flächenabdeckung mit LTE und EDGE und noch billigeren O2-Flat-unlimited-Vertrag für ALLES andere.


    Die Telekom ist dann quasi der Cabrio für die Sommermonate und O2 eben das schmucklose Arbeitspferd für den harten Alltag.

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    Original geschrieben von Hans_Vader
    iPhone 5, S3 LTE 4 Jahre, OnePlus One gerade mal 2 Jahre.


    Jo, also schon alt, vor allem das S3 LTE. Wir sind schon beim S7 angelangt.


    Netzplanung wird für die Zukunft gemacht. Da ist es relativ egal, was die aktuellen Geräte so können.


    Als UMTS und LTE eingeführt wurden gab es anfangs kaum Geräte dafür. Aber dann haben die Hersteller die Lücke gesehen und nachgeliefert.
    Das wird bei exotischen LTE-Frequenzen nicht anders sein. Irgendein Hersteller wird die Lücke als erstes sehen und die Marktnische besetzen wollen. Die anderen ziehen dann zügig nach, um das Feld nicht kampflos zu überlassen. Solange das Land, welches diese Frequenzen nutzen will, nicht zu klein ist, funktioniert das. Und Deutschland, als größte Volkswirtschaft der EU ist groß genug, dass die Hersteller schon darauf achten werden, was hier in Deutschland für Frequenzen benötigt werden.


    Also von irgendwelchen aktuellen Geräten braucht man die Netzplanung nun wirklich nicht abhängig machen. Was zählt ist, ist einzig eine gute breitbandige Flächenabdeckung zu vertretbaren Kosten. Nach diesem Kriterium müssen die Investitionsentscheinungen fallen. Und man ist natürlich immer im Korsett dies bisherigen Netzes eingespannt. Für UMTS-900 ist z.B. der Zug schon abgefahren für Deutschland.