Beiträge von surfmobile

    Zitat

    Original geschrieben von xpop
    Je nach dem wie hier der Wind steht, führt der Weg von LTE abwärts ins 3G mit irgendwas um die 200kbit oder gleich zum GPRS. Edge und HSPA gibt es seit Wochen nicht mehr. Laut Hotline aber alles Bestens.


    Also kein LTE bedeutet in 50% der Fälle: Offline.


    Hast du dafür Beweise? Das ist schon eine sehr sehr waghalsige Behauptung!
    Gerade so dürftig, wie das LTE-Netz der Telefonica ausgebaut ist, haben die noch etliche Gemeinden, die kein LTE, durchaus aber 3G haben.
    Ich selbst wohne in so einer Stadt. In Kehl-Mitte gibt es keinerlei deutsches LTE, somit auch kein O2-LTE. Auf meinem Handy sehe ich LTE immer erst, wenn ich über'n Rhein nach Straßburg fahre oder raus auf's Land. (Die Käffer ringsum haben LTE), nicht aber in der Stadt, wo ich mich die meiste Zeit aufhalte an der Hochschule und zu Hause. Da kann O2 von mir aus auch gleich von vornherein LTE sperren - das wirkt sich auf mich überhaupt nicht aus. Ob ich aber nur 2 GB habe oder unlimitiert streamen kann: das ist ein großer Unterschied!

    Re: Offtopic: Dietaillierte Sender-Standortdaten in Frankreich für Jedermann


    Zitat

    Original geschrieben von telcafe
    Hallo surfmobile,


    die wirklich tolle und sehr detaillierte Karte, die Du meinen wirst, gibt es hier:
    http://www.cartoradio.fr/carto…175733/51.280956814661764.


    Cool, vielen Dank! Diesmal hab ich mir den Link gleich als Favorit abgespeichert, um die Karte bei Bedarf schnell wiederzufinden.

    Zitat

    Original geschrieben von telcafe
    Vielleicht sollte man bei Bedarf auf der passenderen Seite: http://www.telefon-treff.de/sh…6&perpage=15&pagenumber=1 weiter diskutieren.


    Ja, du hast Recht. Da passt diese Diskussion besser hin. Ich sehe auch, dass du dort schon im Januar diese frz. Karte erstmals gepostet hast.
    Ich frage mich immer noch, warum das in F möglich ist und in D nicht gehen soll. Die Daten, die dort veröffentlich werden, sind exakt die, welche man auch aus einer entschlüsselten STOB der BNetzA rauslesen könnte. Und wenn sie immerhin auf Nachfrage verschickt werden, warum nicht gleich ganz normal veröffentlichen, wie in F. Ich denke auch in F wird diese Datenbank nur Insidern bekannt sein, sodass die Netzbetreiber weiterhin auf ihren Abdeckungskarten ungeniert Schönfärberei betreiben können.

    Zitat

    Original geschrieben von mario.meininger
    Interessanterweise drehen sich alle Diskussionen rund ums mobile Daten. Haben denn alle verlernt, wie man mit dem Smartphone telefoniert? Mein Gedanke ist alle Verwandten im Ausland mit deutschen SIM-Karten und Dual-Sim Handys auszustatten, um keine ausserirdischen Preisen jenseits von 30 Cent/min zahlen zu müssen, um sie mobil zu erreichen.


    Das liegt daran, dass du für dein Vorhaben nicht erst die EU-Regulierung brauchst. Das geht schon jetzt! Vodafone bietet mit CallYa und LidlConnect in der EU die kostenlose Gesprächsannahme auf der deutschen Handynummer. Wenn auch die Schweiz dabei sein soll, greift man eben zu AldiTalk und diversen anderen E-Plus-basierenden Prepaids. Es gibt auch noch zahlreiche andere Anbieter, die ich nicht im Einzelnen auswendig weiß. Allein gemein ist, dass die Annahme von Gesprächen im EU-Roaming nichts kostet.


    Aber auch wenn man aktiv selbst aus dem EU-Ausland nach Deutschland telefonieren will, gibt es sehr billige Lösungen. Z.B. kann man derzeit an einen O2 Blue All-In-M inkl. EU-Roaming-Flat schon ab € 5 monatlich ran kommen. Mit diesem Tarif ist dann nicht nur die Gesprächsannahme im EU-Ausland und der Schweiz kostenlos, sondern auch Anrufe vom EU-Ausland+Schweiz nach Deutschland und innerhalb des Aufenthaltslandes.


    Ergo: Wenn es um Sprachtelefonie geht besteht gar kein Defizit. FUP ist da gar nicht notwendig, da auf dem Markt von diversen Anbietern Tarife angeboten werden, die gänzlich ohne FUP auskommen.


    Die Kruks sind die mobilen Daten. Tarife, wie in Frankreich, wo man bei Bouygues Telecom Allnetflats inkl. 20 GB, die EU-weit gelten, aber nur € 45 kosten, findet man in Deutschland nicht. Meist bewegt man sich da im Bereich von 1 bis 5 GB und zahlt dafür € 30 bis € 60. Und danach kommt nur noch die Unlimited-Flat der Deutschen Telekom für € 200. Die gilt dann zwar auch in der gesamten EU, aber wegen des Preises kommt das allenfalls für vielreisende Spritzenverdiener in Frage, also Manager von DAX-Unternehmen, etc.

    Zitat

    Original geschrieben von marcometer
    Trotzdem bin ich der Meinung, dass das alles Mist ist und man die ruhig alle öffentlich machen könnte.
    Für mich als Endkunden hätte das nur Vorteile.


    Die ARCEP (die BNetzA von Frankreich) hat das früher auch genauso gemacht. Da gab es eine Karte, wo man die einzelnen Senderstandorte anklicken konnte und dann öffnete sich ein Tabelle, die sehr stark an die entschlüsselten STOB's der BNetzA erinnerte, denn dort standen die am Standort sendenden Netzbetreiber in Klartext (bzw. sogar mit deren Logo-Bildchen) und der exakten verwendeten Technologie. Das war wirklich Transparenz pur, viel besser als die Karten der Netzbetreiber.


    Nur leider finde ich diese Karte auf der Website der ARCEP nicht mehr, statt dessen eine neue Karte, die aber nur die prozentuale Abdeckung der 4 Netzbetreiber pro Kommune angibt. Außerdem gibt es eine Übersicht über die Netzabdeckung auf Autobahnen und TGV-Bahnstrecken. Für kommendes Jahr ist sind auch Abdeckungskarten pro Netzbetreiber geplant.


    http://www.arcep.fr/index.php?id=13274


    Was ich auch interessant finde: In Frankreich testet die "BNetzA", also die ARCEP selbst alljährlich die Mobilfunknetze auf Herz und Nieren und veröffentlicht dann einen Bericht darüber auf ihrer Website. In Deutschland überlässt man das einer kommerziellen Mobilfunkzeitschrift, von der man nicht immer weiß, wie unabhängig sie von einzelnen Netzbetreibern agieren kann.

    Zitat

    Original geschrieben von wolfbln
    Ich denke trotzdem, dass wir in Zukunft viel darüber sprechen werden, wann unter welchen Bedingungen z.B. Free Mobile FR, Three UK, polnische, rumänische, baltischen oder skandinavische Betreiber Roaming abschalten. Aber das dann ab Juli 2017.


    Oh, hast du etwa meine Gedanken gelesen? Genau DAS war mein Plan. 50-GB-Flat von Free-Mobile holen und die dann beidseits des Rhein in F und in D nutzen, wie es mir gerade passt. (Aktuell nur 3 GB pro Monat und nur maximal 35 Tage pro Jahr im Roaming nutzbar)


    Oder umgekehrt: O2's 1-Mbit/s-unlimited Flat auch in F beim Webradio-Hören auf der A35 im Elsass zum Glühen bringen. :)


    Aber warum soll das nicht endlich mal möglich werden? Ich finde hier am Oberrhein diese Kleinstaaterei im Mobilfunkbereich wirklich abartig. De facto ist Kehl ein Stadtteil von Straßburg, nur 6,5 km vom Stadtzentrum entfernt. Man fährt da nicht einmal über Land, da die gesamte Entfernung durch Wohn- oder Industriegebiete bebaut ist. Es fühlt sich daher wie ein Fahrt durch EINE Stadt an. Und dennoch gibt es kaum einen hochvoluminösen Tarif, den ich beidseits des Rheins nutzen kann.
    Jedenfalls keinen den ich als Deutscher abschließen kann. Bei Bouygues Telecom gäbe es zwar für ca. 45 € mtl. Tarife mit 20 GB, die auch im EU-Roaming gelten würde, aber dafür brauche ich ein frz. Bankkonto - ohne das geht nichts.
    In D gibt es aber außer dem €200-Tarif der Telekom nichts, was mir ermöglichen würde 20 oder 50 GB auch in F zu nutzen. O2 spendiert mir da gerade mal 1 GB. Damit kann ich natürlich Streaming vergessen.


    Also muss ich zur old fashioned Lösung der 2 Verträge greifen: 1x BASE GO für Deutschland und 1 x Free Mobile für Frankreich = je 50 GB in jedem der 2 Länder für insgesamt 30 €. Und dann noch € 5 für den O2-Vertrag, um telefonisch auf einer Nummer in beiden Ländern erreichbar zu sein und jeweils auch dort telefonieren zu können.


    Da bin ich dann schon bei 3 SIM-Karten. Das ist erbärmlich, wenn man bedenkt, dass ich in beiden Staaten sogar mit derselben Währung bezahlen kann.

    Ich wurde im O2-Shop in Offenburg mit den Worten abgewiesen: Wenn Sie online den Vertrag abgeschlossen haben (dazu zählt auch die VVL-Hotline) haben Sie damit keinen Service mehr in den O2-Shops. (Und das nach 15 min Warten, weil vor mir ein syrischer Flüchtling einen DSL-Anschluss bestellt hat, was ohne Deutschkenntnisse und der Bürokratie aufwendiger war als sonst.)


    Na super, also sind die Shops nur die Buden, die überteuerte O2-Tarife an ahnungslose Passenden an den Mann bringen, oder wie? Hat mich nur darin bestärkt, dass ich Mobilfunkshops schon seit Jahren meide.

    Also in meinem Anwendungsfall geht es da schon um mehr als nur € 3,50 Ersparnis.


    Ich wollte einfach nur eine Allnet-Sprachflat, die in der gesamten EU und der Schweiz gilt und etwas mobiles Datenvolumen, mindestens 1 GB, das ich ebenfalls in der gesamten EU und Schweiz nutzen kann - und das so billig wie möglich. O2 hat es geschafft mit 75%-Rabatt und Kündigungsrücknahmerabatt die magische € 5-Schwelle zu erreichen. Ich finde es einfach cool, wenn von meinem Konto künftig so ein kleiner Kleckerlesbetrag abgebucht wird und nicht eine saftige zweistellige Summe. So bleibt von meinem monatlichen Budget mehr Geld für andere schöne Sachen anstatt dass es für unveränderliche Fixkosten verbrennt.


    Ein Stück weit entfliehe ich damit der nervigen 24-Monatbindung, denn eine 24-Monatsbindung tut natürlich viel weniger weh, wenn es um gerade mal € 5 geht, als wenn es um € 20, € 30 oder gar € 40 geht...

    Ja, ich habe auch zunehmend den Eindruck, dass das Ganze eine absolut geniale Marketing-Idee von O2 war, denn damit nimmt man sogar den Druck zu großen Volumentarifen. DSL für daheim wird wieder interessanter, da man es nicht zu ersetzen braucht, nur damit man auch unterwegs streamen und Webradio hören kann. Ergo laufen dann die großen Datenvolumina wieder über DSL und mobil hat der Nutzer endlich nicht mehr die Angst vor der Datendrossel. Durch die 1-Mbit/s-Begrenzung wird aber zugleich ein Schutz vor Überlastungen des Netzes gewährleistet und die Geschwindigkeit ist wirklich nur auf einem mobilen Endgerät attraktiv genug, nicht aber als DSL-Ersatz.


    Und damit wiederholt man denselben Effekt, den man seinerzeit mit den Allnet-Sprachflats hatte. Inzwischen bucht sie fast jeder, ob er sie nun wirklich bräuchte, weil er viel telefoniert, oder eher nicht. Es ist einfach so billig geworden, dass jeder sie hat, weil es ein gutes Gefühl ist soviel telefonieren zu können, wie man will - ob man das nun ausnutzt oder trotzdem ein Wenigtelefonierer bleibt.


    Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich selbst mit einem 100-GB-Tarif in keinem Monat mehr als 30 GB verbraucht habe, einschließlich der Nutzung als DSL-Ersatz. Rechnete man das raus, bliebe ein Verbrauch von unter 5 GB übrig.

    Naja, angesichts der Tatsache, dass derzeit jedermann die O2-Tarife mit 75% Rabatt auf den offiziellen Listenpreis bekommen kann mit dem kleinen Umweg über den O2 Blue Basic flex, sofortige Kündigung und VVL in einen beliebigen O2-Tarif über die Kundenrückgewinnungshotline, finde ich Tarifhaus nur für diejenigen interessant, die sich unbedingt nicht binden wollen.


    Ich finde aber ein All-In-M für € 5 mtl. - da kann man nicht viel falsch machen und sind auch 24 Monate Laufzeit voll ok. Wenn man dann noch bedenkt, dass man den ab 5.10 auf eine unlimited Flat upgraden kann und dann insgesamt nur € 10 mtl. zahlt. Wozu dann noch Tarifhaus?

    Man bekommt eine Art Bestätigung auch schon vor der schriftlichen Kündigungsbestätigung, die wirklich sehr lange auf sich warten lässt. Und zwar ist dieser Art Bestätigung, die ich meine ein kleiner Hinweis in MeinO2. Dort steht dann nämlich, sobald eine Kündigung im O2-System hinterlegt ist, unter MeinVertrag nicht nur Vertragsbeginn, Termin der frühestmöglichen Vertragsverlängerung sondern zusätzlich auch eine Zeile "Vertragsende", was beim Blue Basic Flex 30 Tage nach Aktivierungsdatum ist. An dieses Vertragsende-Darum wird dann später auch die neue 24-monatige Laufzeit deines Blue All-In-L drangehängt, der 75%-Rabatt jedoch läuft direkt ab dem Tag, wo du die VVL telefonisch beauftragst, denn am Folgetag beginnt ja auch schon der neue Tarif zu wirken.
    Insofern hast du am Ende des Gesamtvertrags dann circa 3 Wochen unrabattierte GG für den Blue All-In-L zu zahlen.


    Das wird aber nur dann relevant, wenn du nach 2 Jahren O2 wirklich verlässt. Aber sehr wahrscheinlich bekommst du dann wieder ein gutes Angebot, sodass diese 3 Wochen dann schon ein neuer rabattierter Tarif gilt. Aber verschweigen wollte ich diese kleine Unannehmlichkeit nun auch nicht.


    Die EU-Roaming-Flat ist derzeit übrigens aktionsbedingt auch schon im kleineren Blue All-In-M-Tarif inklusive.