Beiträge von surfmobile

    Das wäre dann schon logisch, denn die o2 LOOP Community Flat greift ja auch nicht zu FONIC oder Tchibo. Aber zu migrierten BASE-Kunden sollte sie dann eigentlich schon greifen, denn die haben dann ja ein O2-Logo auf dem Vertrag und werden auf O2-CRM-Software verwaltet. Da wird es bestimmt Chaos geben.


    Am besten doch lieber eine günstige Allnetflat nehmen, dann hat man diese Sorgen nicht.

    Also in meinem konkreten Fall - wohne seit März in Kehl direkt an der Grenze zu Strasbourg (Frankreich) - am besten jetzt schon auf 5 GB upgraden, um nicht irgendwann auf die aktuellen 2 GB festgenagelt zu sein? Würde mich überschaubare 4,50 Euro mtl. Aufpreis kosten und der Vertrag läuft im August 2017 auch bereits wieder aus. Außerdem habe ich auch in Kehl selbst etwas davon: E-Plus bietet hier, anders als o2, auch LTE an mit 26 Mbit/s down und 19,9 Mbit/s up. Aktuell komme ich allerdings mit den 2 GB aus, jedoch zum Teil nur, weil ich noch 3 GB bei der Telekom habe. Die nützen mir aber in Straßburg nichts und Kehl ist nur eine kleine Stadt, die nicht "für den Ausgang" geeignet ist, wie man in der Schweiz sagen würde.
    Insofern bin ich etwas am rätseln, was ich tun soll. Bin außerdem gelegentlich in der Schweiz. Also die EU Reiseflat wird bei mir definitiv überdurchschnittlich genutzt - nicht nur für einen Urlaub.

    Sollte man seinen BASE All-In Vertrag jetzt schon mal von 2 auf 5 GB upgraden, damit man die komplett im EU-Ausland nutzen kann? Oder wird das auch nach der Migration zu O2 noch möglich sein? Oder wird gar ein Upgrade danach eh wirkungslos, weil O2 dann vertragswidrig ab 1 GB trotzdem drosseln wird?


    Da ich nun in Kehl wohne und bestimmt viel in Straßburg unterwegs sein werde, ist für mich eine üppig ausgestattete EU-Reiseflat sehr wichtig, um beidseits der Grenze ohne Einschränkungen mobil surfen zu können. 2 GB könnten auf Dauer ja doch knapp werden.

    Vielleicht hat es jaetwas damit zu tun, dass inzwischen die Aussicht groß ist, dass auch in der zweiten Jahreshälfte LTE weitergenutzt werden kann. Telefonica hat inzwischen ja auch bei O2 Prepaid das LTE-Netz freigegeben und Mitte des Jahres werden die LTE-Netze von E-Plus und O2 zusammengelegt. Somit ist es ziemlich sicher, dass BASE GO SIM-Karten dauerhaft LTE nutzen können werden und zwar ab der zweiten Jahreshälfte auch das wesentlich flächiger ausgebaute O2-LTE-Netz. Das ist eindeutig eine Wertsteigerung und die zeigt sich in der von dir beschriebenen Preissteigerung.


    Aber ich bleibe dabei: Ich kann Menschen nicht verstehen, warum sie überhaupt ihre BASE GO Urlaubspakete verkaufen. Für mich kommt das auch weiterhin nicht infrage.

    Zitat

    Original geschrieben von StevenWort
    Nunja, genauso krank ist, das bei einem Tarifwechsel auch die Anschlussgebühr wieder fällig wird.
    Ich habe gerade mal geschaut wenn ich einen Tarifwechsel in meinen aktuellen Tarif mache, seht selbst :D


    Du hast doch den Vertrag mit nur 1 Monat MVLZ. Also müsstest du eh ganz anders wechseln, wenn du es kostengünstig willst. Geht auch alles per Mausklick.


    1. online kündigen
    2. ggf. ein paar Minuten oder einen Werktag warten
    3. automatisiertes Rückgewinnungsangebot nutzen und für € 9,99 einmalig in einem beliebigen Tarif des aktuellen Tarifportfolios wechseln


    So war das jedenfalls bei mir bei winSIM. Ich meine bei mir kam die Kündigungsbestätigung sogar direkt nach dem Mausklick auf den Button "kündigen" und sofort waren auch die Rückgewinnungsangebote freigeschaltet, die ich damals schwach fand, weil es die ganz normalen Tarife von der Website waren. Allerdings wenn ich sehe wie teuer ein Tarifwechseln über den normalen Weg ist, sind die € 9,99 Gebühren über den Umweg Kündigung + automatisches Rückgewinnungsangebot doch ein guter Deal. :D

    Das Geld solltest du definitiv mindestens beiseite legen!


    Mein O2-DSL-Anschluss wurde Mitte Oktober 2015 geschaltet und aufgrund ihrer Software konnte O2 erst im Januar mir erstmals eine Rechnung erstellen. Da sie obendrein auch noch vergessen haben den Anschlusspreis und die 3x15€ GG statt € 30 zu berücksichtigen ist die Rechnung auf über 200 € aufgelaufen! Zu allem Übel konnte ich die Rechnung online nicht abrufen. Habe nur die Rechnungsbenachrichtigung per E-Mail bekommen und dadrin stand wieviel Geld wann von meinem KOnto abgebucht wird.


    Die gute Nachricht: Nach meiner (schriftlichen!!!) Reklamation (mündlich an der Hotline nicht möglich!) wurde mir knapp € 140 Gutschrift erstellt für die vergessenen Rabatte und das Geld war kaum eine Woche später schon auf dem Konto. Die schlechte: Diese Erstrechnung habe ich nie zu Gesicht bekommen. Online nicht und per Post war man offensichtlich unfähig sie zuzuschicken, obwohl ich mehrfach bei der Hotline darum gebeten habe.
    Die Rechnung für Januar lag dann aber doch online zur Verfügung. Und da war dann die Gutschrift über € 29,99 für den Januar, denn O2 berechnet die GG immer monatlich im Voraus, ich habe aber schon zum 31.12.2015 gekündigt, weil ich von O2-DSL auf das 100GB-Angebot via O2-LTE für € 19,99 Ende November 2015 umgestiegen bin.
    Kurzum: Ich habe mittels Hotline und Taschenrechner nachrechnen können, dass der via E-Mail angezeigte Betrag der Erstrechnung korrekt ist nach Abzug des wieder gutgeschriebenen Rabatts und habe es dabei beruhen lassen, dass O2 mir diese Rechnung nie zugeschickt hat.


    Für dich heißt das: Irgendwann kommt die Rechnung also doch und dann wird da ALLES berechnet, wenn's blöd kommt sogar erstmal ohne Rabatte. Darauf solltest du finanziell vorbereitet sein! Deswegen das Geld unbedingt zurücklegen (und wenn es in bar unters Kopfkissen ist, damit es nicht anderweitig verbraucht wird), wenn du es nicht bei O2 einzahlen willst. Sonst haste irgendwann eine € 500 Rechnung an der Backe, die binnen 10 Tagen abgebucht werden soll...

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Du meinst sicherlich die BASE GO Aktion und die VVL 100 GB bei O2. Sowas ist aber schwer zu bekommen, wenn man z.B. nicht bei O2 Mobilfunkkunde war. Außerdem schlecht, wenn gerade deren LTE Netze in der Region nicht vorhanden sind, wo man wohnt.


    Ja, aber nicht nur das. Es gibt noch den ADAC Sicherheitsgurt-Tarif für 50 € mit unlimitierter Flat.
    Und 2006 und 2007 hat BASE sogar komplett unlimitierte Datenflats verkauft. Es hat wohl später Kündigungswellen bei einigen Kunden gegeben, die konnten aber den exakt selben BASE-Tarif via Mobilcom-Debitel erneut buchen. Mir ist jedenfalls nie zu Ohren gekommen, dass BASE mal alle Bestandkunden gekündigt hat. Ergo müsste es da draußen immer noch einige Fullflat-Kunden geben, die all die Jahren die Auf und Abs des E-Plus-Netzes ausgehalten haben.


    Das mit den alten WLL-Frequenzen erscheint mir inzwischen als ein echt plausibles Argument, warum Thorsten Dirks immer wieder mit stark voluminösen Datentarifen experimentieren lässt (erst bei BASE und dann bei O2). Vielleicht will er ja doch DSL-Ersatz auf diesen Frequenzen mit LTE realisieren? Telefonica ist ja der einzige Mobilfunkanbieter, der kein kabelgebundenes Netz besitzt, das bis zum Endkunden reicht. Die Telekom hat eins und Vodafone hat in 13 von 16 Bundesländern ebenfalls eins. Beide müssen so keine TAL-Miete bezahlen. Telefonica könnte sich das nur mit LTE sparen. (Oder sie durchkreuzen die Pläne von Vodafone und kaufen Unitymedia und haben zumindest in 3 sehr lukativen Bundesländern eine Coax-Kabel-Endkundenleitung.)

    Wer LTE als DSL-Ersatz in Deutschland haben will, muss eben die Augen offen halten! Es hat schon mehrfach Angebote mit unlimitierter Flat oder hohen Volumina 50 oder 100 GB gegeben.
    Als TT'ler kriegt man doch sowas mit! Dann heißt es zuschlagen. Auf dem normalen Markt kommen solche Angebote nicht.


    In Portugal bekommen Touristen dagegen schon an der Tourist-Info am Flughafen Lissabon eine SIM-Karte vom Provider MEO mit 15 GB für 15 Tage für € 15. Nachschlag zum selben Preis möglich.
    https://www.meo.pt/connectedholidays


    Die Deutsche Telekom stellt dagegen gerade neue Magenta-Tarife vor mit 55 € für 6 GB...
    Da braucht man sich keine Hoffnungen auf große Datenpacks zu machen. Unmöglich ist LTE als DSL-Ersatz in Deutschland aber nicht. Die entsprechenden Tarife werden aber gut versteckt.

    Naja, machen wir uns nichts vor. O2 hatte noch nie den Anspruch an sich gestellt die Landbevölkerung besonders gut Tu versorgen. Als Spätzünder und kleinster Netzbetreiber hatten sie schon vom Start weg Dur lukrativen urbanen Gebiete im Blick und haben mit innovativen Ideen pfiffig den etablierten Netzbetreibern die Kunden abgejagt. Siehe Genion. Nun ist günstiger LTE beim Discounter das Zugpferd. Während anderswo Datenvolumen wie Gold verkauft wird, ist es bei o2 ein Alltagsgut, das der moderne Stadtbewohner en masse braucht, nicht nur um sein urbanes Leben zu gestalten,sondern auch für den Zeitvertreib in der Stadt z B. Beim Warten auf die Straßenbahn oder den Bus.


    Die o2-Kunden auf dem Land dürften daher vornehmlich ältere Menschen sein, die nur telefonieren wollen. Dafür reicht GSM und das ist mittlerweile auch bei o2 gut ausgebaut. Die anderen Kunden dürfte die Telekom längst abgegrast haben mit ihrem forcierten LTE-Ausbau. Nun lohnt es sich für o2 erst recht nicht da noch zu investieren, die Kunden sind ja eh schon weg Da es aber verglichen mit den Kunden in der Stadt nur wenige sind, ist es kein Wunder, dass o2 jetzt eher über LTE1800 nachdenkt, um die vielen Kunden in der Stadt weiter bei Laune zu halten.
    Nach wie vor ist o2 unter Studenten sehr beliebt und tut viel dafür sie von Anfang an langfristig anddie eigene Marke zu binden. Uni-Standorte sind daher fast immer mit LTE ausgebaut.

    Meine Karte hat sich vor der ersten Tagesflat Buchung ebenfalls nicht in's LTE-Netz eingebucht
    Nach der Buchung aber nach einmal Handy neu starten sehr schnell.
    Ich blieb auch nach der Drossel im LTE-Netz, konnte aber auch maximal nur mit 7,2 Mbit/s surfen. Nach auslaufen der Tagesflat blieb ich weiterhin mit LTE online, die Datenverbindung wird also auch ohne Guthaben aufgebaut. Aber natürlich kann man dann nicht einfach kostenlos surfen. Datenanfragen werden auf eine spezielle mobile Seite von o2 umgeleitet, auf der man seinen Tarif verwalten kann, also Guthaben einsehen und Optionen buchen. Aufladen, etc. Das reicht also sogar für einen kurzen ersten kostenlosen Test, ob LTE vor Ort vorhanden und nutzbar ist. Die mehr als kleine erste Vorabtests von LTE sehe ich auch keinen Nutzen der LOOP Karten. Die Tarife sind ja so was von unattraktiv. Da ist jeder Drillisch-Tarif besser. Aber es ist doch ganz nett, das man nun eine Möglichkeit hat sich für lau einen ersten Eindruck vom o2 LTE-Netz zu verschaffen, bevor man irgendwo einen Vertrag eingeht, und sei es auch nur einen mit einem Monat Laufzeit. Die Anschlussgebühr fällt ja trotzdem an und liegt meistens bei 30 Euro.


    Als ich im Frühjahr 2015 das o2 LTE Netz ausprobieren wollte, musste ich damals mangels Prepaid LTE noch einen WinSIM-Vertrag mit 1 GBfür 3,99 Euro monatlich abschließen und immerhin eine ermäßigte Anschlussgebühr von 9,99 Euro löhnen. Gut ich habe dann natürlich nicht bloß einen Tag getestet, sondern den Tarif den ganzen Sommer über bis Ende September behalten, auch weil ich mit o2 LTE an einigen für mich im Sommer wichtigen orten mobiles Internet nutzen konnte, wo ohne o2 LTE von den anderen Anbietern nur GPRS oder EDGE zur Verfügung stand.