Beiträge von surfmobile

    Ich nutze zum faxen seit Neuestem den Service von easybell. Um Gegensatz zu sipgate verlangen sie auch im kostenlosen Basis-Account keine Faxgebûhr von 49 cent Pro Fax. Andererseits kann man die Faxfunktion ohne Ortsrufnummer nicht sinnvoll nutzen und die Ortsrufnummer wiederum ist bei easybell nicht ganz kostenlos zu haben. Im ersten Jahr schon, aber danach kostet sie 79 Cent pro Monat. Das sollte aber wohl verschmerzbar sein, wenn man mehr als ein Fax im Monat verschickt. Die Ortsrufnummer aus dem Vorwahlbereich des eigenen Wohnortes (Achtung! Adressverifikation per Brief erforderlich!) funktioniert auch für eingehende Faxe im Fax-to-Mail-Verfahren. Es.lässt sich bei abgehenden Faxen, die im Webinterface einfach als PDF-Datei hochgeladen werden, auch eine andere Nummer als Absender konfigurieren.
    Was an.easybell auch schön ist: es wird im postpaid Verfahren abgerechnet. Das lästige Guthaben aufladen bei sipgate entfällt also.

    Ich habe eine ähnliche Erfahrung mit einer 01777-Nummer gemacht. Habe mich erst über die Triple-7 gefreut, aber es hat sich bald gezeigt, dass das für viele zu überraschend ist. wenn man nul-eins-sieben-sieben-sieben-[Atempause]-[weitere Zahlen] sagt, kommt beim Gegenüber doch nur 0177 an. :(

    So ist es. In der Stadt wird zwar noch mehr telefoniert als auf dem Land, sodass es unwahrscheinlicher scheint, dass man dort allein mit GSM-900 klar kommen soll, wenn das doch schon hier und da auf dem Land nicht reicht. Aber in der Stadt gibt es ja auch UMTS und LTE, sodass die Telefonie hauptsächlich über CSFB und 3G läuft, wobei da Entlastung durch VoLTE in Sicht ist, aktuell sicherlich aber noch eher unbedeutend ist. Also im Prinzip läuft die Telefonie weitgehend über 3G. Genau dieses Netz wurde daher auf den technisch höchsten Standard gebracht. Nicht umsonst hat Thorsten Dirks noch als E-Plus-Chef UMTS als das Arbeitspferd bezeichnet.
    2G-Telefonie wird demgegenüber sicherlich nur eine nachrangige Bedeutung spielen und hauptsächlich für bessere Indoor-Abdeckung benötigt, da ist dann GSM-900 aber ohnehin sinnvoller als GSM-1800. Und wenn es eine Telekom mit ihren Eco-Modus 3G-Sendern schafft ohne GSM1800 in den Städten auszukommen, dann wird es Telefonica mit den indoor-starken 3G-Sendern von E-Plus und der großen 3G-Dichte von O2 doch auch schaffen. Es gibt nicht mehr so viele Handy, die über kein 3G-Modul verfügen.

    Zitat

    Original geschrieben von StevenWort
    Jetzt muss ich aber mal nachfragen, was die Zielgruppe von Telefonica ist?
    Nur die Stadtbevölkerung? ;)


    Stadtbevölkerung. Studenten, Geringverdiener, Sparsame/geizige/Schwaben. ;-)
    Generell alle, die ohne hohen Kostenaufwand je Nutzer versorgt werden können.


    Die Telekom ist dagegen da für: Geschäftskunden, Reiche/Banker, Regierungsbeamte/Geheimdienstmitarbeiter und Verschwender. Und eben auch für die Landeier, derer sich sonst keiner annehmen will beim Netzausbau.

    Re: Beispiel französische Karte


    Zitat

    Original geschrieben von telcafe
    In Frankreich gibt es ein wunderbares Informationssystem bei dem es alle interessanten Infos gibt:


    Hey, vielen Dank für den Link! Das ist ja cool! Bin oft in Frankreich unterwegs. (Ist von hier nur 70 km weg.) Ist dann ganz nett, wenn man vorher schonmal checken kann, was vor Ort so ausgebaut ist. LTE ist für mich als BASE-Kunde leider nicht nutzbar, aber dafür alle 3G-Netze, wobei Boygues immer bevorzugt wird.


    Wäre wirklich toll, wenn man sich auch hier in Deutschland so transparent informieren könnte. Da kann die BNetzA sich von den frz. Kollegen echt mal abschauen, wie man so eine Karte bürgerfreundlich gestalten kann.