Beiträge von Stromae

    Das ist doch kein Bashing und ob ich jetzt n3 oder B3 nutze macht eben für den normalen Kunden keinen Unterschied, die Kapazität ist die selbe und die Reichweite auch.


    Der wirkliche Vorteil ist von 5G ist die Modulierung mit 256-QAM statt 64-QAM das macht etwa 10% mehr Kapazität aber nur wenn das Endgerät ein sauberes und starkes Signal empfängt, ist das nicht der Fall muss auf 64-QAM reduziert werden und es gibt keinen Unterschied mehr.

    Ein weiterer Vorteil wäre 8x4 bzw 8x8 MIMO das werden wir aber wohl so bald nicht im Livebetrieb sehen, weil dafür ist einfach kein Platz in Smartphones und Antennen können Physikalisch nicht einfach verkleinert werden sondern die minimal Größe ist abhängig von der Wellenlänge und seit Jahren haben wir die minimal Größe bereits erreicht.


    Ein 5G Signal hat auch keine höhere Reichweite im Vergleich zu einem LTE Signal, wenn beide auf derselben Frequenz senden. Die Reichweite wird hauptsächlich durch die Frequenz bestimmt, auf der es gesendet wird, sowie durch die Sendeleistung, und die Art der verwendeten Antennen. Bei gleichen Bedingungen und gleicher Frequenz gibt es keine Grundlage dafür, dass ein 5G Signal eine größere Reichweite hat als ein LTE-Signal.

    HLR ist doch die ganz alte Bezeichnung aus den 90ern und UDM (Unified Data Management) die allerneuste Bezeichnung für cloudbasierte Cores. Denke die meisten Netzbetreiber dürften derzeit auf CSDB (Customer Service Data Base) oder SDM (Subscriber Data Management) sein, aber es ist ja zum Teil auch herstellerabhängig.

    Nö, ob das ganze Cloudbasiert ist oder nicht spielt keine Rolle.

    Ein HLR und ein UDM ist im Endeffekt das selbe, ein UDM ist ein erweitertes und verbessertes HLR und muss von jedem Betreiber genutzt werden der auch 5G SA anbietet. HÖR ist auch nicht die alte Bezeichnung aus den 90er sondern wird in GSM Netzten auch noch heute genutzt.


    Aber gerade die Konfiguration von Roaming ist ja sehr unfangreich. Da kann ich nicht glauben das da wirklich direkt alles im SDM steht, zumindest nicht in der Hauptdatenbank.

    Ne das ist sehr einfach, und doch das steht alles im UDM und muss dort auch stehen.


    Auf den Rest geh ich jetzt nicht mehr ein, du schreibst einfach viel viel viel zu viel Text um das alles zu beantworten.

    Bei den z.T, experimentellen Systemen von 1&1 wäre es riskant Kunden zusätzlich über eine Datenbank auszusperren. Die Begrenzung über das in der Simkarte gespeicherte Heimatnetz reicht aus um die 08/15 Kunden ins passende Netz zu lenken. Das Risiko von Abweichungen zwischen den verteilten Updates der SIM-Karte und der Datenbank kann nicht ausgeschlossen werden.

    Was? Irgendwie scheint hier das grundlegende Wissen zu fehlen wie ein Mobilfunknetz funktioniert.

    1&1 MUSS die passenden Einträge ins UDM eintragen, ansonsten ist kein Zugang zum Vodafone Netz möglich, Vodafone hat keine Informationen über einen 1&1 Kunden und bekommt diese von 1&1 wenn ein Kunde sich versucht einzubuchen.

    Man kann nicht einfach sagen, ja alles was eine 1&1 Netzkennung hat darf ins Netz, das öffnet 1. Haus und Tor für Manipulation und Betrug, 2. müssen ja auch andere Parameter übermittelt werden, zb


    • Informationen, die für die Authentifizierung der SIM verwendet werden, wie beispielsweise Schlüssel.
    • Informationen zu Netzwerkslices, die der SIM zugeordnet sind.
    • Authentifizierungsinformationen, die vom UDM für die Authentifizierung verwendet werden.
    • Richtlinien und Regeln, die die Dienste, die Qualität und andere Netzwerkrichtlinien für den Nutzer bestimmen.
    • IP-Adressen und QoS-Parametern
    • Informationen über den aktuellen Standort des Benutzers


    Und das ist nur ein kleiner Teil der Daten die bei 1&1 im UDM gespeichert werden müssen und bei jedem einbuchen ins Vodafone Netz übertragen werden müssen.

    Die Information ob der Kunde sich überhaupt einbuchen darf ist da das A und O eines Netzwerks.

    Also sorry wenn man es nicht schafft die einfachsten Dinge einzupflegen dann sollte man vielleicht einfach kein Moblifunknetzwerk betreiben.

    Ein HLR bzw UDM zu betreiben und zu pflegen ist das wichtigste überhaupt, ohne funktioniert das komplette Netzwerk nicht.

    Und mal ganz ehrlich heutzutage ist das doch keine Herausforderung mehr. Früher zum GSM Zeiten als man noch wirklich händisch in der Datenbank gearbeitet hat sah die Sache anders aus.


    Ist ja nicht so schwer jedem Neukunden statt der o2 Roaming eine VF Roaming Berechtigung einzutragen, das passiert ja automatisch beim erstellen der neuen IMSI.

    Altkunden die schon auf 262-23 migriert wurden , werden Blockweiße umgestellt, auch das geht innerhalb von Sekunden.


    um zu wissen, was alles "schief" gehen kann...

    Wenn ich danach geh, darf ich ja das Haus nicht mehr verlassen, aber selbst Zuhause kann mir das Dach auf den Kopf fallen, von daher :D;)

    Also es ist zweifelsfrei ausgeschlossen das es in der UDM-Datenbank von 1&1 Fehler vorhanden sein können die Nutzer aussperrt.

    Jetzt bei o2 klappt das Roaming doch auch warum sollte es in Zukunft irgendwelche Fehler geben.

    Das macht keinen Sinn...


    So ist das natürlich auch möglich, aber macht die Sache doch nur unnötig kompliziert, da man deswegen erstmal ein zusätzliches Datenfeld mit "Bestandskunde = o2 ja VDF nein" oder "Neukunde = o2 nein VDF ja" einpflegen muss. So ein eigentlich unnötiges Datenfeld macht nur Arbeit und ist ein zusätzliches Fehlerrisiko auch für die Zukunft.

    Einfach alle Kunden gleichzeitig ins Vodafone Netz lassen und das o2 Roaming auch für alle Kunden noch eine kurze Zeit beibehalten wäre viel einfacher.

    Kompliziert?


    Diese Datenbank ist genau dafür da ohne die funktioniert ein Mobilfunknetz nicht.

    Meine Güte, bin ich hier in einem Mobilfunk Forum oder geht es hier um Modelleisenbahn?

    Die sicherste Lösung ist Vodafone lässt alle Kunden mit 262-23 ins Netz

    Ja ein Idiot der keine Ahnung von seinem Job hat würde das so machen, jemand mit Ahnung würde das UDM (Unified Data Management) nutzten das genau für solchen Dinge zuständig ist. Vodafone selbst speichert gar nichts, sondern erkennt anhand der IMSI einen 1&1 Kunden, dann stellt das Vodafone Netz eine Anfrage an das 1&1 Netz ob der Kunde berechtigt ist sich einzubuchen. 1&1 prüft das im eigenen UDM und antwortet mit einer Ablehnung oder den passenden Authentifizierungsdaten welche Vodafone Temporär im eigenen UDM speichert so lange der Kunde eingebucht ist.



    Später wird Vodafone als Heimnetz eingetragen und beim einbuchen ins Vodafone Netz gibt es ein Update das Telefonica aus der Liste der Heimat-Netze löscht. Bei manueller Netzwahl des Telefonica Netz geht es schnell zurück zu Vodafone.

    Wenn 1&1 überzeugt ist das genug Kunden Vodafone als Heimat-Netz eingetragen haben verteilt man ein Update das Telefonica sperrt

    Wenn 1&1 wirklich so vorgeht ist gesichert das dort nur Flachpfeifen arbeiten, niemand der ernsthaft mal ein Mobilfunknetz betreut hat würde so vorgehen.

    Das wäre als würdest du dein Auto nur im 1 Gang fahren weil dir schalten zu kompliziert ist.

    Die Simkarte wird neben 262-23 nur ein weiteres Heimatnetz gespeichert haben.


    Ab den 29.8 verweigert Vodafone nicht mehr das einbuchen, aber die Karte wird bei manueller Verbindung schnell wieder wechseln da es kein Heimatnetz ist.


    Welche Kunden Vodafone Roaming nutzen können wird sich am Donnerstag zeigen.

    Was die Simkarte speichert ist erst einmal egal, und 1&1 kann durchaus unterscheiden zwischen Karten die ins o2 Netz dürfen und welche die ins VF Netz dürfen.

    Sollte es wirklich so kommen das ab dem 29.08 nur Neukunden ins VF Netz dürfen, dann werden Altkunden weiterhin abgelehnt.

    Letztendlich entscheidet ja die IMSI und ein Datenbankeintrag darüber welche Karte sich wo einbuchen darf.