Beiträge von Stromae

    Wie sind dann die Stationen konfiguriert, bei denen immer noch Band 3 und n3 gleichzeitig aktiv ist, z.B. eNB 70544? Mit fest definierten Bandbreiten für LTE und 5G?

    Stimmt, die hätte ich fast vergessen, gibt davon in meiner Region nicht mehr viele, aber um deine Frage zu beantworten, in meiner Region wird dann in der Regel 5MHz für GSM genutzt und die restlichen 15MHz werden per DSS zwischen LTE und 5G geteilt.

    Also nutzt o2 doch noch DSS, es ist aber zumindest in meiner Region mittlerweile selten geworden.

    Ein Trafo kostet kaum mehr als der Kilopreis des Materials, in den USA machen die das in der Pampas bei jedem Hausanschluss so.

    Das mühsamste dürfte bei uns die Bürkratie sein um die Mittelspannungleitung anzuzapfen.


    Es geht ja nicht um die Kosten des Trafos, sondern die Kosten die der Netzbetreiber dafür verlangt, das Teil dort anzubringen.

    Das geht bei "mir" mangels Glasfaserkabel noch mit Richtfunk bei o2 (1800MHz DSS mit 2G und 2100MHz LTE).

    Moderner Richtfunk auf kurzer Strecke (1-5KM) hat keinen wirklichen Nachteil zu Glasfaser. Oft sind Richtfunkstrecken aber noch älter und bieten daher nicht so hohe Bandbreiten.

    Es gibt übrigends auch kein DSS (Dynamic Spectrum Sharing) zwischen GSM und LTE bzw 5G, es werden also nicht die selben Frequenzen genutzt sondern es wird einfach ein kleiner Teil des Band, fest für GSM genutzt und der Rest für LTE oder 5G.

    Bei DSS nutzten beide Technologien die selbe Frequenz und teilen diese je nach Auslastung Dynamisch auf.

    Ein Mast mit einer Mittelspannungsleitung, an dem ein Trafo für 400V Haushaltsstrom hängt. Erst mal nichts besonderes.


    Es handel sich dabei um die eNB 170993 / gNB 570993 auf dem Eisenkopf, nördlich von 67752 Wolfstein im Landkreis Kusel.

    War sicherlich nicht günstig dieser Anschluss, aber wohl günstiger als ein Kabel von der nächsten Siedlung zu legen.

    Kommst du aus der Region Kusel?

    Also ich habe auch im Keller und im Supermarkt Empfang und das ganz ohne n28 und B20

    Nebel ist vielleicht problematisch für mmWave aber nicht für Frequenzen bis 6000MHz

    n28 ist keine Grundversorgung, sondern einfach eine gute Möglichkeit große Teile ländlicher Regionen kostengünstig mit 5G zu versorgen, nachteilig ist natürlich die eingeschränkte Bandbreite.

    Aber gerade in urbanen Regionen sollte man mit n28 sparsam umgehen und auf n3 oder n78 setzten, womit man auch problemlos Gebäude versorgen kann.