Bilder würden Helfen
Beiträge von Stromae
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Ich würde mal behaupten die Infrastruktur, incl Backbone, oder Miete für ein Backbone wie bei o2, Stromkosten, Frequenzkosten, Netzverwaltung und was alles dazu gehört wird wohl 40-50% der Unkosten eines Netzbetreibers ausmachen.
Aber das ist nur geschätzt, vielleicht lieg ich auch falsch.
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Wenn man mal bei deiner Rechnung bleibt, zahlen je 1000 Karten einen Standort ab.
Rechnet man um es einfach zu halten mit 10€ Umsatz pro Karte, wären es 120.000€ in Jahr.
Aber so einfach ist es natürlich nicht, der Standort kostet Unterhaltungskosten welche nicht unerheblich sind, die Frequenzen mussten bezahlt werden usw.
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Also ganz grob über den Daumen gepeilt 2'000 € pro Monat Nutzung bzw. 2 € pro Vertrag und Monat über alles. Damit nur ein Bruchteil von dem, was im Schnitt tatsächlich gezahlt wird. Laufender Betrieb kommt natürlich noch dazu, aber deckt sich im Rahmen der Genauigkeit mit meiner Rechnung.
Kannst du mit mal vorrechnen was genau du das berechnest?
Vielleicht bin ich auf den Kopf gefallen aber ich versteh es einfach nicht.
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Mobilfunknetz macht derzeit natürlich ziemlich Verlust, aber »Materialaufwand« ist dort auch bloß 710 Millionen. Umsatzkosten waren 912 Millionen, und zumindest da sind explizit schon National Roaming bei Vodafone und Kosten für die Frequenzen dabei. Das ist jedenfalls nicht alles nur Technik (auch hier schon wesentlich weniger als 90%). 2025 war wahrscheinlich noch ein gewisser Anteil Telefonica separat abgerechnet und vielleicht auch sonstige kleinere Posten.
Mit den Zahlen kann ich jetzt erst einmal wenig anfangen, weil ich die 1&1 Geschäftszahlen nicht kenne bzw. mir diese noch nicht angeschaut habe.
Man weiß auch gar nicht wie 1&1 den Ausbau überhaupt bezahlt, wird die Hardware von 1&1 selbst gekauft oder bezahlt 1&1 ein Generalunternehmen welches sich dann auch um den Hardwarekauf kümmert.
Allerdings weiß ich sehr genau wie teuer ein Mobilfunksender ist, und auch wir kaufen unter anderem für Netzbetreiber Hardware bei Nokia, Ericsson, Samsung etc. und bieten somit alles aus einer Hand.
Das sind Kosten die bei uns üblich sind. Die Preise können je nach Standort arg variieren.
Kategorie / Gewerk Beschreibung & Details (40m Greenfield Gittermast) Kostenbereich (€) Anteil 1. Planung, Akquise & Gutachten Site Acquisition, Pachtvertrag, Baugenehmigung, Statik, Baugrundgutachten, Umwelt, BNetzA-Bescheinigung, Bauleitung 25.000 € – 45.000 € ~10 % 2. Passive Infrastruktur & Tiefbau 40 m Gittermast, Fundamentierung, Erdbau, Zufahrt, Umzäunung, Outdoor-Kabinette, Netzanschluss VNB 130.000 € – 220.000 € ~45 % 3. Aktive Systemtechnik (inkl. RRUs & AAUs) 3x n78 AAUs, Multi-Band RRUs (Low-/Mid-Band), Passiv-Antennen, BBU-Rack, USV/Batterien, 40m Kabeltrassen/Feeder 95.000 € – 140.000 € ~30 % 4. Backhaul / Anbindung Glasfaseranschluss (FTTS) inkl. Tiefbau zum nächsten Backbone-Knotenpunkt 25.000 € – 60.000 € ~15 % Gesamtsumme (CAPEX) Schlüsselfertiger Greenfield-Standort (40m Mast) 275.000 € – 465.000 € 100 % Kategorie / Gewerk Beschreibung & Details (Urban Rooftop Co-Location) Kostenbereich (€) Anteil 1. Planung, Akquise & Statik Mitnutzungsvertrag (Erstnutzer/Eigentümer), komplexe Dach- & Mastenstatik, Windlastberechnung, BNetzA, Bauleitung 20.000 € – 35.000 € ~15 % 2. Dach-Infrastruktur & Montage Erweiterung Dachträger, Schwerlast-Kran/Dachlasten, Kabeltrassen, Outdoor-Kabinette, Blitzschutz/Erdung 35.000 € – 60.000 € ~22 % 3. Aktive Systemtechnik (inkl. RRUs & AAUs) 3x n78 AAUs, Multi-Band RRUs (Low-/Mid-Band), Passiv-Antennen, BBU-Rack, USV/Batterien, kurze Kabelwege 90.000 € – 130.000 € ~48 % 4. Strom & Backhaul (Glasfaser) Eigene Zählerzuleitung aus NSHV im Keller, Glasfaseranbindung (FTTS) über Gebäude-Infrastruktur 20.000 € – 45.000 € ~15 % Gesamtsumme (CAPEX) Urbaner Co-Location Dachstandort 165.000 € – 270.000 € 100 % -
Wer sich von Apple das Geld aus der Tasche ziehen lässt, kann auch die Telekom Preise zahlen.

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Aber da möchte man doch auch ein Netz haben?
Ziehst du beim Skifahren eine Glasfaser hinter dir her?
Wir sprechen vom Glasfaser Ausbau!
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Deutschland hat ca. neunmal soviel Einwohner, und damit entsprechend mehr Steuerzahler und mehr potentielle Kunden als die Schweiz.
Ja die Schweiz hat aber auch wesentlich weniger Ausgaben als Deutschland.
Die Dichte in der Schweiz ist wesentlich höher als in Deutschland!
Über 60 % der Schweiz bestehen aus Alpen, Voralpen, Seen und Waldflächen, die als Bauland ungeeignet oder geschützt sind. Die Bevölkerung und der Wohnungsbau konzentrieren sich extrem stark auf das Schweizer Mittelland (Zürich, Bern, Basel, Genfersee)
Bezogen auf das bebaubare/nutzbare Gebiet (Dauersiedlungsraum):
Schweiz: ca. 700 bis 750 Einwohner/km²
Deutschland: ca. 250 bis 260 Einwohner/km²
Daher ist die Schweiz weder beim Festnetz noch beim Mobilfunk mit Deutschland vergleichbar. Wenn du vergleichen möchtest, dann gerne Frankreich, Spanien oder auch Italien.
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Ganz klares, wie sehr Staatsnetz ist es und braucht man. Schau dir Paketdienste auf der Straße an, haben alle ein ähnliches produkt zu ähnlichen Preisen, die Innovation passiert wo anders. Beim Tracking. Bei der Integration von anderen Verkehrsträgern etc.
Es gibt durchaus mehr Paketdienste als DHL, Hermes, DPD, GLS und UPS.
Und auch hier gibt es spezialisierte Dienste die nicht die Straße nutzen oder nicht nur.
Schau dir die Schweiz an wie es dort mit einem ähnlichen Konzept läuft. Vor allem kann dort etwas passieren was in der freien Wirtschaft selten möglich ist. Langfristige Investitionen, die sich über Jahrzente abschreiben lassen.
Was genau ist in der Schweiz so tolles passiert? Auch dort wird Privatwirtschaftlich gebaut, nur gibt es dort eben bestimmte Vorgaben. Immer P2P und mindestens 4 Fasern pro Wohneinheit. 1 Faser ist für den Betreiber und 3 Fasern sind für Konkurrenz, welche auf Wunsch ein Vorleistungsprodukt bestellen können oder auch die Faser selbst beschalten dürfen.
Hätte man in Deutschland auch machen können, wäre aber nicht bezahlbar gewesen. Man kann so kleine Länder wie die Schweiz einfach nicht mit wo großen Ländern wie Deutschland vergleichen.
Auch bei Mobilfunk kann es helfen wenn es Standorte gebe die sich diskriminierungsfrei mieten lassen. Niemand sagt das der Saat das komplette Netz bereit stellen soll, aber Standorte, Funktürme und Basis Infrastruktur an Ort wo sonst das Netz zu schlecht wäre, oder nicht vorhanden, das wäre meiner Meinung nach eine gute Sache und fördert auch dort dann den Wettbewerb mit Dienstleistungen und Innovation die auf einer solchen Basis aufbauen können.Dafür gibt es MORAN und MOCN, und niemand verbietet es dem Staat oder den Ländern Türme in die Landschaft zu stellen, ob diese dann auch gemietet werden ist eine andere Geschichte.
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Also ich sehe 3 Antennen, eine am rechten Mast und 2 am linken Mast, passt also doch.