Beiträge von NoIdea

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    Und ein Verbot von Neuwagen mit Benzin-/Dieselmotor ab 2035 spielt für Deine Kaufentscheidung heute doch gar keine Rolle. Bewegst Du dich im Gebrauchtwagensegment, wirst Du noch lange Zeit auf Verbrenner zurückgreifen können.

    Oh doch. Autos haben bei normalen Jahesfahrleistungen eine Lebenserwartung von 15 Jahren und mehr.

    Und jedem der bis 3 zählen kann dürfte klar sein dass die Politik mit CO2- und Kraftstoffbpreisung so schnell wie es geht Verbrenner aus dem Bestand zu verdrängen um die CO2 Ziele zu erreichen und nebenbei die Straßen etwas zu entlasten da sich nicht mehr jeder Beruftstätige ein Auto bzw. dessen Betrieb leisten kann.

    Ein Bekannter der immer Jahres- oder Neuwagen gekauft hat und die dann 10-15 Jahre fährt bis die auseinanderfallen hat sich zuletzt einen älteren Gebrauchten gekauft um weniger Kostenrisiko zu haben und er hofft dass es dann Richtung 2030 wenn der Wagen "fertig" ist bezahlbare Elektroautos die einen Verbrenner auch beim Anhängerbetrieb einigermaßen ersetzen können gibt.

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    Aber mal gegen die German Angst argumentiert: Wäre es so ein Drama hin und wieder mal für um die 35 Ct./kWh zu laden? Meist könnte ich hier jedenfalls unter 25 Ct./kWh kommen, hin und wieder sogar noch deutlich weniger. Das würde es doch wett machen, oder nicht? (Die Preise inkl. aller Steuern, Abgaben, Netznutzung usw..)

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    Nee, 35 Cent/kWh ist günstig, bis ca. 50Cent/kWh bist du billiger als mit einem Verbrenner.

    Das Problem sind Preise von 60Cent+ / kWh wenn man dummerweise gerade die falsche Ladekarte hat.


    Und genau das ist das Problem! Gestern auch wieder. So typisch! Einer mit einer Telekom C-Klasse fährt wie selbstverständlich mit Benzin auf den Aldi Ladeplatz. Aber warum sollte er das Kabel anschließen? Macht ja Arbeit und womöglich müsste er den Euro dann noch aus eigener Tasche zahlen. Aber wichtig E-Kennzeichen und Steuern sparen. Da krieg' ich nen Hass! Ist bei "Was geht Euch auf den Keks?" wahrscheinlich besser aufgehoben.

    Warum muss das auch so ein Gemurkse sein? Gut lesbares Preisschild dran was die kWh kostet, Anstöpseln, Laden. Wenn fertig Karte dranhalten und Bezahlen.

    Tankkarten haben die Firmen ja eh (können damit allerdings auch nur bei Vertragspartnern tanken), damit könnte man auch Strom bezahlen wenn die Anbieter mitmachen würden.

    Aber bei Strom ist das leider ein kompletter Anbieter und Tarifdschungel, das muss man schon als Hobby betreiben wenn man nicht heftig draufzahlen will.

    Oder ganz komfortabel wärs ja per Authentifizierung übers Ladekabel, dann auf dem Display vom Lader den Preis anzeigen und bestätigen um das Laden zu starten.

    Aber nein, man muss erstmal welcher Anbieter es ist, was es mit der vorhandenen oder ohne Ladekarte kostet, ggf. noch per App bestätigen...

    Um Verbrenner schneller aus dem Markt zu drängen würde es reichen Sprit Tanken genauso umständlich zu machen.

    Bequemlichkeit ist der schnellste Innovationstreiber.

    Ich weiß zwar nicht wie du es schaffst mit einem Hybrid 1l/100km Mehrverbrauch hinzukriegen, ich komme wenn ich mal einen fahre eher 1l/100km niedriger raus.

    Da müsste ich ja einen nassen Hut auf haben dann auch noch das Doppelte für einen reinen Verbrenner zu bezahlen.

    Dienstwagenparkplätze haben bei uns außerdem auch Wallboxen so dass ich den Weg zur Arbeit problemlos rein elektrisch fahren könnte.

    CATL hat einen neue Akkutyp mit fast doppelter Energiedichte nach eignenen Angaben bereit für die Serienproduktion,

    https://www.electrive.net/2023…attery-mit-500-wh-kg-vor/

    500Wh/kg sind echt eine Anssage, auch wenn da natürlich wie bisher auch Overhead für Chashschutz, Batterie- und Thermomanagement draufkommt reduziert das das Gewicht einer 50kWh Batterie an die 100kg.

    Hauptzielgruope sind zwar wohl erstmal Luft- und Raumfahrt, im PKW Bereich kommts halt noch mehr auf Preis und vor Allem Dauerhaltbarkeit an.

    Ja, da hat sich in den letzten 2-3 Jahren wirklich viel getan, Edge hat ist bei mir mittlerweile selbst auf dem Westerwald eher die Ausnahme.

    Beim Stopfen von Funklöchern ist noch Luft nach oben, aber klar, das ist deutlich teurer und aufwendiger als bestehende Standorte aufzurüsten und setzt immer auch voraus überhaupt einen guten Standort genehmigt zu bekommen.

    Apropos. Da hatte die Welt diese Tage mal wieder einen recht reißerischen Artikel am Start. Bemerkenswert fand ich, das das EU-Land mit dem höchsten Anteil an E-Auto-Neuzulassungen (45%), ein im Verhältnis doch geringes Ladesäulennetz (12,2/100km) hat. Schweden, welches auch von der Fläche nicht gerade klein ist. Ob der Schwede ein Wort für Reichweitenangst hat?

    Gut die Hälfte sind allerdings Plug In Hybride. Und ein Großteil der Schweden lebt in den südlichen ~300x300km des Landes, auf den langen Stecken im Norden (im Wesentlichen 2 Hauptrouten + 4 Querverbindungen von der Küste bis nach Norwegen) war zumindest im Winter wenn ich da mal gefahren bin gerade was PKW anbelangt ziemlich wenig los.

    In Nordschweden gibts auch an vielen öffentlichen Parkplätzen 220V Steckdosen um Verbrenner vorzuheizen (ob die auch im Sommer in Betrieb sind weiß ich nicht).

    Sowas ist am Ende aber auch eine Frage der politischen Rahmenbedingungen (Steuern, Strompreis, Spritpreis, Fahrverbote bzw. Sonderrechte).

    In Deutschland wundert mich der eher niedrige Anteil insofern dass der Löwenanteil der Neuzulassungen geschäftlich sind die von der 0.5% Besteuerung extrem profitieren, Wenn ich einen Dienstwagen hätte würde ich doch keinen reinen Verbrenner mehr nehmen auch wenns dann halt ggf. ein Benzin Hybrid werden müsste.