Beiträge von NoIdea

    Das was wären aber dann Zigtausende oder Millionen Einzelprojekte, und das ist sehr schwer durchzusetzen.
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    Einfach wird das nicht. Aktuell bekommen ja nichtmal Leute die es wollen in überschaubarer Zeit einen Handwerker die zu installieren.

    Nur wenn man sich die aktuelle britische "Erfolgsgeschichte" Hinkley Point C anschaut ist auch Kernkraft alles Andere als ein Selbstläufer.

    Und allein von den Kosten, bis zur Fertigstellung wird das jeden Briten fast 500 Euro gekostet haben, insgesamt werden für 35 Jahre Betrieb 200Mrd Euro geschätzt, also gut 3000 Euro für jeden Briten

    Und dafür wird es einmal rund 50W pro Kopf liefern, bei 100% 24/7 sind das 1.2kWh, das entspricht etwa dem übers Jahr gemittelten Ertrag einer 1kWp Solaranlage.
    Für 30000 Euro bekommt man locker eine 10kWp Solaranlage mit Speicher um die Nacht zu überbrücken (selbst wenn man einrechnet dass man auf 35 Jahre gerechnet einmal einen Ersatzspeicher brauchen wird und ein neuer Umrichter ist auch drin).

    Onlinevertrieb, zumindest den, den ich meine, geht doch über die Provider-Websites. Da gibt es keinen Händler dazwischen.

    Das ist klar, die Verträge die direkt bei VF abgeschlossen werden, sei es im VF eigenenn Shop oder auf der Website, lassen sich natürlich auseinanderhalten.

    Ich meine aber das was die TT Händler machen, da würde es mich wundern wenn die bei VF anders gebucht werden als ein Abschluss im Ladengeschäft eines Vertragshändlers (ggf. haben manche von den TT Händler auch ein Ladenlokal).

    Findet der klassische offline-Vertrieb, also Kunde geht in einen Shop und lässt sich „beraten“, überhaupt noch statt? Gibt es Zahlen dazu, wie viele Verträge über diesen Vertriebsweg noch verkauft werden?

    Lässt sich das für VF überhaupt von Onlinevertrieb wie ihn ja viele Händler hier im Forum anbieten trennen?

    Ich denke VF zahlt am Ende pro Abschluss egal wie der Händler den Vertrag mit dem Kunden geschlossen hat.

    Ein Atomkraftwerk kann man prinziiell an jeden Fluss oder jeden Küstenort der sich halbwegs per Bahn erschliessen lässt bauen. Der Flächenbedarf hält sich auch in Grenzen.

    Man könnte auch auf jedes Gebäude Solarzellen und in einen Speicher mit Kapazität für die Überbrückung einer Nacht installieren, damit hätte man bei Privathaushalten und nicht übermäßig stromintensivem Gewerbe den Großteil des jährlichen Strombedarfs gedeckt.

    Dann braucht man konventionelle Kraftwerke nur noch als Reserve für Flautephasen im Winter.

    Da das am Besten mit Gas geht würde es sich anbieten die Überproduktion im Sommer in Wasserstoff umzuwandeln und dann bei Bedarf damit Strom zu produzieren.

    Aber Ökostrom ist knapp und kann auf absehbare Zeit nur begrenzt ausgebaut werden, Atomstrom und Kohlestrom hingen könnte man einfacher ausbauen oder aus anderen Länder importieren und ist deshalb nicht wirklich knapp....

    Rund 51% Anteil am Strommix sind knapp? Und Atomausbau geht einfach?

    Was in der Tat fehlt sind Speicher für Wind und Solarenergie, wenn die an zu ertragreichen Tagen nicht mehr heruntergefahren werden müssen wäre der Anteil auch mit den bestehenden Kapazitäten noch höher.

    Ich glaube die bezeht sich in erster Linie auf Unternehmensplanungen, wobei bei U.S. Unternehmen schon 3 Monate eine mittel- bis langfristige Planung sind.Die Astronomie berechnet Ereignisse in Millionen von Jahren, Historiker rechnen eher in Jahrhunderten, bei jüngerer Geschichte in Dekaden.

    Ohne Betrachtung des Gesamtsystems ergbt eine absolute Definition IMHO wenig Sinn.

    Und politische Prozesse abseits von Revolutionen und Putschen finden eher in Jahren bis Jahrzehnten statt, da ist ein Monat keine relevante Zeitspanne

    Wenn ich dagegen kurzfristig etwas plane findet das innerhalb Stunden oder maximal Tagen statt, einen Langfristige Urlaubsplanung ist maximal ein Jahr.

    Da muss man sich denke ich nicht viel Hoffnung machen. Die Beispiele Belarus und Iran zeigen, wie Sattelfest solche Regime sind. Im Falle Russlands könnte bestenfalls das aktuell ziemlich strapazierte Militär Putin gefährlich werden, falls sich die Generäle einig werden sollten, dass es so nicht weiter geht. Das garantiert aber auch nicht, dass es hinterher besser wird. Auch dafür gibt es genügend aktuelle Beispiele, wie Myanmar oder Ägypten.

    Echte Militärs wären im Zweifelsfall gar nicht das Schlimmste, die größte Gefahr für Putin geht aktuell von den Söldnerführern Prigoshin und Kadyrow aus.

    Demokraten werden in Russland politisch noch viele Jahre keine Rolle spielen, dafür sind die ersten Demokratiebemühungen vom Gorbatchow und Jelzin aus Perspektive der normalen Bevölkerung kläglich gescheitert, es haben nur Großkriminelle davon profitiert.


    Ein EU-Beitritt der Ukraine in den 2020er und auch 2030er Jahren halte ich für völlig utopisch, sondern das ist eher was das für die 2040er Jahre oder vielleicht sogar erst 2050er Jahre denkbar wäre. Also das hat mit mittelfristig nichts mehr zu tun.

    Abgesehen davon dass 20 Jahre durchaus mittelfristig sind werden vor einem EU Beitritt i.d.R. schon gegenseitige Verträge getroffen um Personen und Warenverkehr zu erleichtern, von daher ist das mit dem formalen Beitritt irgendwann das i-Tüpfelchen,

    Vor der weiteren Aufnahme jeglicher weiterer Staaten in die EU sehe ich es allerdings als zwingend notwendig an dass das Prinzip der Einstimmigkeit abgeschafft wird, sonst wird die EU komplett handlungsunfähig.

    Und was wätre die Perspektive mit Russland ? Im Besten Fall wird Russland billiger Rohstofflieferant für China und Indien, und die Ukraine dürfte dann wieder billige Agrar- und Industrieprodukte für Russland liefern.

    Die USA ist aus Vietnam raus, die Sowjetunion aus Afghanistan. Es gibt auch für Atommächte Grenzen der Belastbarkeit und verlorene Konflikte…

    Und ist irgendeiner der amerikanischen oder russischen Kriegsverbrecher in Den Haag oder auch nur vor nationalen Gerichten verurteilt worden?