Die Politik macht nur das, was denen Wählerstimmen sichert - nicht mehr und nicht weniger.
Warte mal ab, wenn die Rheinland-Pfalz Wahl am Sonntag vorbei ist, dann kommen die Reformen, Steuererhöhungen usw. - traut sich nur keiner, das jetzt schon zu sagen, weil kann ja den Sieg von CDU oder SPD gefährden ( in den neuen Bundesländern haben die eh nichts zu verlieren ).
Schlimmer, sie machen wovon sie meinen dass das Wählerstimmen sichert weil es das schon in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts getan hat.
Und liegen damit nicht selten grob daneben.
Dass Reformen bei Rente und Gesundheitssystem notwendig sind bezweifeln glaube ich die Wenigsten, und wenn die Belastungen dabei nicht überzogen hoch ausfallen und einigermaßen ausgewogen verteilt werden schadet das am Ende weniger als Reformen anzukündigen und Untergangsszenarien an die Wand zu malen und dann doch nichts zu tun.
Und ich glaube aber nicht dass die SPD nach der Wahl in RLP zu irgeneiner Reform bei den Ausgaben für Rente und Gesundheit bereit ist.
Höhere Beiträge und Beiträge auf Kapitalerträge o.ä verschieben das Problem nur da sich daraus auch zukünftige Leistungsansprüche ergeben die dann wieder über höhere Einnamen abgedeckt werden müssen, man vergrößert damit einfach nur den Schneeball, hat aber weitehin ein Schneeballsystem und entzieht auch noch der privaten Altersvorsorge Teile der Rendite.