Und warum genau geht dann der Versicherungsschutz flöten, wenn man mit Sommerreifen in der Winterperiode einen Unfall verursacht bzw. daran beteiligt ist (und man muss dann nicht mal der Unfallverursacher sein)!?
Weil du den billigsten Schrotttarif abgeschlossen hast.
Für wenig Mehrpreis bekommt man i.d.R. weitgehndede Deckung in der Vollkasko wo nur sehr wenige Fälle ausgeschlossen sind (wie Fahren unter Alkohol/ Drogen, Überlassung an Fahrer ohne Fahrerlaubnis oder Teilnahme an Motorsortveranstaltungen)
Eine eventuelle Teilschuld wenn man nicht Unfallverursacher ist ist eh immer von der Haftpflicht gedeckt.
Die Logik zu den Winterreifen verstehe ich (mal wieder) nicht. Angenommen im Dezember sind 10°C und keine winterlichen Verhältnisse. Was soll der Vorteil sein, bis auf den letzten Drücker mit Sommerreifen zu fahren? Man verliert doch nichts, vernünftig vorbereitet in die Wintersaison zu starten, auch wenn sie spät kommt oder nur mild verläuft? Wenn ich zwei Sätze habe, dann ist es doch egal welche ich abfahre. Der vielleicht etwas höhere Verschleiß gleicht sich m.E. durch die üblicherweise günstigeren Preise der Reifen aus. Schließlich haben viele dafür schmalere und kleinere Räder.
Das mag für dich zutreffen, ich fahre bei WR eine vergleichbare Größe (10mm schmaler als die SR), da kosten die WR etwa das Gleiche.
Dazu fahren sich Winterreifen bei höheren Temperaturen erheblich stärker ab und werden im Gegensatz zu SR schon bei 4mm Restprofil weitgehend unbrauchbar.
Bei meiner Jahresfahrleistung von um die 20TKm wechsle ich daher so spät wie möglich auf WR (meist Anfang November) und so früh wie möglich auf SR (meist Mitte März, dieses Jahr war es wegen dem langen Winter Anfang Mai).
Fährt man nur 10TKm oder weniger im Jahr ist es in der Tat egal da man eh nach 5 -6 Jahren 2 Sätze mit genug Restprofil wegen Überalterung wegschmeißt