Beiträge von NoIdea

    Da fragt ich mich schon um welche Art von Wohnungen wir sprechen bei 500€ Mieterhöhung? Wenn ich 25% fuer die 500€ ansetze wuerde das bedeuten das die Miete von 2.000€ auf 2.500€ erhoeht wurde. In der Preisklasse kann man aber wohl nicht mehr von einer Wohnung sprechen sondern das muss dann schon eher ein Kleines Schloss sein.


    In München oder Hamburg kannst du das locker für eine <100qm Wohnung loswerden.

    Ach so, um etwa 50€ Steuern zu sparen, soll man als Kunde auf die Vergleichbarkeit der technischen Daten zu den Life-Cycle Kosten eines 50.000€ Produktes verzichten. Macht "Sinn". ;)


    Wer nicht das allerneueste Modell hat kann sich auch auf Spritmonitor ein Bild machen, da sieht man die reale Spannbreite.
    Der reale Verbrauch hängt eben maßgeblich vom individuellen Fahrstil und Fahrprofil ab, das kann kein Zyklus universell abbilden
    Ich kenne Kollegen die das gleiche Modell fahren wie ich und 1l/100km weniger verbrauchen, andere brauchen 1l/100km mehr.
    Auf wen von uns würdest du einen Vergleichszyklus abstimmen?
    Für mich wär es ausreichend wenn die Hersteller die Kennfelder für den spezifischen Kraftstoffverbrauch und die Fahrwiderstandskoeffizienten veröffentlichen würden.
    CO2 Steuer nach Prüfzyklus ist eh fürn Arsch, wenn man das auf den Spritpreis aufschlagen würde bezahlt jeder die Steuer automatisch nach real ausgestoßenem CO2.

    ...


    PPS: die glorreichen Deutschen haben die Physik im Griff. Laut NEFZ brauchen in Traumland BMWs mit 240 kW keine 5l auf 100 km. Zwar gilt das nur bei 45 grad Hangneigung im Vakuum, aber der blöde Michel glaubt’s und kauft.


    Da ich beim Verbrenner die Steuer maßgeblich nach dem Zertifizierungsverbrauch bezahle ist mir das sogar sehr recht wenn "mein" Hersteller da die Grenzen des Zulässigen ausnutzt, den Realverbrauch zahle ich unabhängig davon eh an der Zapfsäule.
    Und das ist doch bei Elektro auch nicht besser, die Fahrwiderstandskurven und der Normverbrauch (bzw. die daraus berechnete Reichweite) werden nach der gleichen Methode ermittelt.
    Ich hab 2 Bekannte mit E-Autos (i3 bzw. Zoe), die erreichen im normalen Fahrbetrieb die Herstellerangaben auch bei Weitem nicht, und da rede ich nicht von Hochsommer mit maximaler Kliamanlage oder tiefstem Winter mit kaltem Akku und Heizung.

    Metallteile sehr präzise zu verarbeiten können heute viele Lieferanten. Batteriezellen dagegen stellen praktisch nur 3 Hersteller weltweit her. Und das werden auch absehbar nicht mehr, weil die Eintrittsbarriere nicht in einer CNC-Maschine sondern in 20 Mrd. Euro besteht. Selbst Bosch hat diesbezüglich im Schwanzvergleich den Kürzeren gezogen und verfolgt keine Fertigung mehr. Spannend, sich dann in Hände der Drei zu begeben und zu glauben, man sei noch selbständig. Überlässt man den Chinesen und Koreanern den Zellenmarkt, bedeutet das, dass die sich auch die Rohstoffe sichern und den Hahn öffnen und schließen können, wie es ihnen beliebt. Zu glauben, man könne später bei der Nächsten Akkugeneration in Deutschland in die Produktion einsteigen, grenzt IMHO ebenso am Selbstbetrug wie es bei vielen anderen deutschen Themen nur noch Selbstbetrug gibt. Und letztlich ist es doch beim eAuto beinahe wie bei den großen Themen, die ebenso zur Vernichtung Deutschlands taugen. Man schließt die Augen vor den Realitäten die anderswo tatsächlich schon real sind und pfeift seine naive Melodie.


    Die Situation ist heute schon in einigen Zulieferbereichen kaum anders, Dieseleinspritzsysteme, ESP und andere ESP Systeme ,auch wenn es nicht so spektakulär wie der Antriebsakku ist, sowas entwickelt man auch nicht mal eben schnell, und ohne verkauft man keine Autos.
    Un ein europäischer Akkuproduzent wäre beim Lithium trotzdem auf China angewiesen. Ggf. wird Südamerika die Förderung ausbauen, aber derzeit ist China wohl noch Hauptlieferant.

    Zitat


    15-20 Jahre. Wenn die Chinesen weiter so vorpreschen, dauert es keine 10 Jahre mehr und Deutschland ist autotechnisch die Butter vom Brot genommen. Und da ist es vollkommen Wurscht, welche Karre Anna dann fährt, denn die Musik spielt nicht im Land der Massenmigration. Hätten VW und Benz nicht die Chinesen, wäre der feuchte Traum heute schon ausgeträumt. VW verdient in China pro Auto 3500€. In Deutschland dagegen keine 400€. Da fragt sich letztlich, wer wen am Sack hat.


    Die deutsche Blase platzt, sobald Autonomie aufkommt. Dann ist die Marke komplett egal und es zählt ausschließlich der Preis pro Kilometer. Da ist man dann, wie bei Mobilfunkverträgen der Doofe, wenn man für wenig Transportleistung viel Geld zahlt, nur weil das autonome Auto aus Stuttgart kommt und von einem schwäbischen Hauptschüler aus chinesischen Komponenten montiert wurden.


    Also ich sehe da einen längeren zeitlichen Horizont. Auch die Chinesen können bei den Kosten nicht zaubern. Die meisten Zulieferteile "Deutscher" Autos kommen eh schon aus Billiglohnländern die ein erheblich niedrigeres Lohnniveau als China haben, damit bleibt der Kostenvorteil der Chinesen noch im Engineering und in der Endmontage.
    Dass Dacia den europäischen Markt nicht schon komplett aufgerollt hat zeigt mir klar dass für die Meisten ein Auto immer noch mehr als eine Zündkerze mit Dach ist, und ich glaube nicht dass diese Klientel in den nächsten 10 Jahren komplett von der Bildfläche verschwindet.


    Die "Generation Smartphone" sind vermutlich die ersten die kaum noch ein emotionales Verhältnis zum Auto haben, wenn deren Kinder dann in ein Alter kommen wo sie ein Auto kaufen wird frühestens die Mehrheit in Richtung derer kippen denen ein Auto nur den Anspruch erfüllen muss möglichst billig von A nach B zu kommen.
    Bis dahin sind dann mit ganz viel Glück auch vollautonome Fahrzeuge (also solche wo der Fahrer nicht mehr eingreifen muss, vielleicht auch nicht mehr kann) in greifbarer Nähe.

    Jemand hier der vom z5c auf das xz1c gewechselt hat? Überlege gerade ob man damit was falsch machen könnte?
    Wichtig wäre mir AndroidAuto und BT Support im Auto am VW Radio CM2.


    Ja, ich.
    Ausgerechnet bei Android Auto hab ich es aber bei beiden Geräten geschafft dass es nicht funktioniert. Zur BT Kompatibilität mit VW kann ich auch nichts sagen, aber im XZ1c Thread war was zu einem Audi dass die Anzeige von Metadaten nicht richtig funktioniert hat.
    Bis auf das Gehäuse (die Ecken bei Z1C sind nicht gut für Hosentaschen und die Materialanmutung beim Z5C ist erheblich besser) ist das XZ1c in allen Belangen einen Tick besser als das Z5c und wird halt noch mit Updates versorgt, wobei glaube ich aktuell beim Z5C keine kritische Sicherheitslücke bekannt ist und ich hab beim Z5C nicht wirklich was vermisst, von daher sehe ich außer "haben will" keinen wichtigen Grund zu wechseln.
    Bereut hab ich aber auch nicht.

    Und ob Leute bei Batterien nicht differenzieren würden? Wodurch rechtfertigen Varta und die Eneloops denn weltweit ihre über den NoNames liegenden Preise? Für eneloops zahlst du hier in Amerika mehr als das 2,5-fache gegenüber auf dem Papier vergleichbaren NoNames. Varta nimmt mindestens das Doppelte von Supermarktware, wenn Varta im Angebot ist. Regulär ist es eher das 3-fache. Das war in Deutschland auch so, aber offenbar nicht dort, wo du und Anna wohnen. Bei euch kosten Batterien alle gleich. Da habt ihr es echt gut.


    Ich kaufe wenn ich Mignon oder Micro Zellen Akkus brauche Eneloops weil ich da weiß was ich kriege. Supermarktware für 2.99 der 4er Pack kann ähnlich gut sein, aber genausogut Kernschrott. Und gibts nicht unbedingt gerade dann wenn ich welche brauche
    Wenn ich ein Elektrogerät mit eingebautem Akku kaufe ist es mir aber vollkommen Schnuppe wer den Akku zugeliefert hat, das Gerät muss vernünftig funktionieren und aus die Maus.

    Da fragt man sich doch, warum die Autohersteller die Motoren selbst bauen und diese nicht vom Motorenbaukombinat aus China zukaufen. Verbrenner wären wegen der vielen Teile ggf. sogar deutlich besser skalierbar als Batterien.


    Tun sie faktisch oft schon. Köpfe, Block, Kurbelwelle... kommt oft schon direkt vom Zulieferer und wird dann nur noch in einem eigenen Motorenwerk montiert.
    Von der Motorabstimmung ganz zu schweigen, das machen bei den meisten Hersteller schon lange Dienstleister wie FEV, IAV, Bosch Engineering oder Ricardo.
    Die Akkupacks werden die Hersteller zukünftig sicher auch selbst konfektionieren, aber nackte Zellen sind reine Massenprodukte die möglichst billig sein müssen.


    Zitat


    Beim Elektroauto ist die Batterie unwichtig, die Software kommt von Google oder Apple. Und am Ende bildet ihr euch ein, dass es ausreichen soll, vorne ein BMW-Logo drauf zu kleben, um für Arbeiter mit Hauptschulabschluss Gehälter auf Ingenieurniveau zu rechtfertigen. Spannende Auffassung.


    Weißt du von welchem Hersteller der Akku in deinem Smartphone ist? Spielt das eine Rolle für dich? Für mich nicht. Wichtig ist nur die Akkulaufzeit und dass das Handy möglichst klein und leicht ist und dass er einige Jahre hält.


    Zitat


    Wenn es um die nackten Kosten geht ist Deutschland bei nahezu allem vom Markt. Und wenn man die Batterie als das Herzstück zukauft, ist es nicht mehr „Made in Germany“, was aktuell das Argument für höhere Preise ist. Warum sollten Chinesen Autos mit chinesischen Batterien kaufen und dafür mehr bezahlen als für echte chinesische Autos? Die sind zwar kleiner als wir und haben alle eine Haarfarbe, aber deshalb sind sie noch lange nicht dämlich.


    Weil das Gesamtpaket besser ist. Wobei die Chiesen mittelfristig im euriopäischen Markt sicher eine Rolle spielen werden.

    Nur weil es das "Herzstueck" ist muss man es noch lange nicht selbst produzieren.
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    Eben. Eine Batterie ist (abgesehen vom Energieinhalt und damit der Reichweite) kein für den Kunden wahrnehmbares Unterscheidungsmerkmal.
    Solange man es nicht billiger oder zum vergleichbaren Preis besser herstellen kann als die Firmen die am Markt etabliert sind lohnt das nicht.
    Ein Zulieferer der mehrere OEMs beliefert hat viel höhere Stückzahlen und Rückmeldungen von verschiedensten Märkten die in Produktverbesserungen und zukünftige Entwicklungen einfließen können, als ein einzelner Herstelller hat man da höhere Kosten und landet schnell technologisch auf dem Abstellgleis.


    Und für gut verdienende Angestellte sind sie nicht geeignet, oder wie ;)?


    Wenn man so gut verdient dass es zusätzlich zur selbstgenutzten Immobilie ist ggf. ja, aber dann kommen wir wieder zu Risikosteruung, wenn man damit dann 100% der zusätzlichen Altersvorsorge in Immobilien hat ist das auch nicht ideal.
    Für selbstgenutzte Immobilie + vermiete Immobilie + >50% weitere Kapitalanlagen muss man schon eher das Gehalt eines leitenden Angestellten haben.


    Ich betachte mich mit >90k Brutto schon als gut verdienenden Angestellten, das würde für eine selbstgenutzte Immobilie reichen (wegen einigen privaten und beruflichen Unwägbarkeiten hat sich dazu bis jetzt nicht die Gelegenheit ergeben), aber nicht für für eine selbstgenutzte Immmobilie + eine vermietete Immobilie.
    Im Raum Mainz/ Wiesbaden muss ich für ein EFH oder ein größeres Appartment Richtung Ried bzw. Alzey inkl aller Nebenkosten derzeit rund 500.000Euro rechnen und hab dann 20-40km mehr Entfernung zur Arbeit als jetzt.


    Zitat


    Richtig wäre gewesen:
    Eine Immobilie ist eine riskante Geldanlage mit niedriger Rendite, und darf in einem Anlageportfolio immer nur einen Anteil belegen (wenn überhaupt dann max. 25%).


    Jede Anlage die mehr Zinsen bringt als Festgeld ist potentiell riskant. Bei einer Immobilie in einigermaßen Lage hat man abgesehen von Totalverlust durch nichtversicherte Elementarschäden oder eine geplatzte Finanzierung immer noch den Sachwert und Mieteinnahmen.


    Zitat


    Für eine Altersvorsorge von Selbstständigen ist das sinnvoll, was z.B. die Profis von den Versorgungswerken und Lebensversicherungen mit dem Geld ihrer Kunden machen: Risikostreuung, Vermögenserhalt als oberstes Ziel! Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold.


    Wem nichts einfällt, der kauft einfach Anteile an einem ETF, und fährt damit viel besser als mit einer Immobilie.


    Auch Profis sind schon mit Geldanlagen baden gegangen. Kein Risko, keine Arbeit und gute Rendite gibts nirgends.
    Daher keine Frage dass Risikostreung das oberste Gebot ist, aber sich allein auf Profis zu verlassen (die denken auch primär an ihre Rendite wenn die Geldanlagen vermitteln) ist auch kein Allheilmittel.


    @Anja:Um als Selbständiger deine komplette Altersvorsorge privat abzusichern musst du deutlich mehr als 400.000Euro beiseite bringen.
    Keine Frage dass das bei Weitem nicht jeder Selbständige schafft, derjenige hat dann im Alter aber auch ein Problem.
    Daher versuche ich die bei mir verbleibenden 15-20 Jahre bis zur Rente mit anständig bezahlter Nichtselbständiger Arbeit zu schaffen, auch wenn die gesetzliche Rente nicht üppig ist hab ich damit meine Fixkosten dann in Etwa gedeckt so dass die private Altersvorsorge dann nur den Lebensstandard absichern muss.

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    Fazit: Ich wuerde lieber erstmal in Geld und Wertpapieren sparen, und eine Zweitimmobilie erst dann kaufen, wenn man soviel Geld zusammen hat, das man sie cash bezahlen kann und immer noch genuegend übrig bleibt. Um das zu schaffen muesste man allerdings schon exzellent gut verdienen was nur wenigen vergoennt ist. Die meisten von uns muessen schon froh sein wenn sie sich ueberhaupt eine selbstgenutzte Erstimmobilie leisten koennen.


    Wie ich weiter vorne geschrieben hatte, fremdgenutzte Immobilien sind in erster Linie für Selbständige interessant, und auch nicht als alleinige Altersvorsorge, daher ist da nicht die Frage Immobilien oder Wertpapiere, sondern eher welche Anteile.
    Als nicht leitender Angestellter kann man froh sein wenn man sich selbst ein anständiges Häuschen leisten kann, für eine lohnende Immobile zur Vermietung zusätzlich muss man schon gut erben.