Und für gut verdienende Angestellte sind sie nicht geeignet, oder wie ;)?
Wenn man so gut verdient dass es zusätzlich zur selbstgenutzten Immobilie ist ggf. ja, aber dann kommen wir wieder zu Risikosteruung, wenn man damit dann 100% der zusätzlichen Altersvorsorge in Immobilien hat ist das auch nicht ideal.
Für selbstgenutzte Immobilie + vermiete Immobilie + >50% weitere Kapitalanlagen muss man schon eher das Gehalt eines leitenden Angestellten haben.
Ich betachte mich mit >90k Brutto schon als gut verdienenden Angestellten, das würde für eine selbstgenutzte Immobilie reichen (wegen einigen privaten und beruflichen Unwägbarkeiten hat sich dazu bis jetzt nicht die Gelegenheit ergeben), aber nicht für für eine selbstgenutzte Immmobilie + eine vermietete Immobilie.
Im Raum Mainz/ Wiesbaden muss ich für ein EFH oder ein größeres Appartment Richtung Ried bzw. Alzey inkl aller Nebenkosten derzeit rund 500.000Euro rechnen und hab dann 20-40km mehr Entfernung zur Arbeit als jetzt.
Zitat
Richtig wäre gewesen:
Eine Immobilie ist eine riskante Geldanlage mit niedriger Rendite, und darf in einem Anlageportfolio immer nur einen Anteil belegen (wenn überhaupt dann max. 25%).
Jede Anlage die mehr Zinsen bringt als Festgeld ist potentiell riskant. Bei einer Immobilie in einigermaßen Lage hat man abgesehen von Totalverlust durch nichtversicherte Elementarschäden oder eine geplatzte Finanzierung immer noch den Sachwert und Mieteinnahmen.
Zitat
Für eine Altersvorsorge von Selbstständigen ist das sinnvoll, was z.B. die Profis von den Versorgungswerken und Lebensversicherungen mit dem Geld ihrer Kunden machen: Risikostreuung, Vermögenserhalt als oberstes Ziel! Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold.
Wem nichts einfällt, der kauft einfach Anteile an einem ETF, und fährt damit viel besser als mit einer Immobilie.
Auch Profis sind schon mit Geldanlagen baden gegangen. Kein Risko, keine Arbeit und gute Rendite gibts nirgends.
Daher keine Frage dass Risikostreung das oberste Gebot ist, aber sich allein auf Profis zu verlassen (die denken auch primär an ihre Rendite wenn die Geldanlagen vermitteln) ist auch kein Allheilmittel.
@Anja:Um als Selbständiger deine komplette Altersvorsorge privat abzusichern musst du deutlich mehr als 400.000Euro beiseite bringen.
Keine Frage dass das bei Weitem nicht jeder Selbständige schafft, derjenige hat dann im Alter aber auch ein Problem.
Daher versuche ich die bei mir verbleibenden 15-20 Jahre bis zur Rente mit anständig bezahlter Nichtselbständiger Arbeit zu schaffen, auch wenn die gesetzliche Rente nicht üppig ist hab ich damit meine Fixkosten dann in Etwa gedeckt so dass die private Altersvorsorge dann nur den Lebensstandard absichern muss.