Ich habe vor einiger Zeit mal die Gelegenheit gehabt als Gast-Hörer auf einem mehrtägigen "Schlaf-Seminar" für Ärzte teilzunehmen. Daher ein paar Kommentare zum Konzept des Weckers. Das Gerät selbst kenne ich nicht.
IMHO ist bei einem solchen Gerät kein 100%iger Erfolg garantierbar. Oder anders gesagt, es gehört immer ein bischen "Esoterik" dazu 
1.) Die Ausführungen zu den Schlafphasen und die Verbindung zum Verhalten / "Plattsein" nach dem Aufwachen sind zutreffend. Grds. kann so ein Gerät also funktionieren.
2.) Die Identifikation der Schlafphase erfolgt im Schlaflabor an Hand der Hirnströme. Ob dieses Armband auch nur annähernd an die Genauigkeit heran kommt, würde ich persönlich bezweifeln. Das ist ein bischen so wie bei billigen Pulsuhren oder Körperfettwagen.
3.) Die Weckphase von 30 Minuten ist zu kurz, weil der Schlafzyklus länger ist. Andererseits ist es natürlich auch nicht anders machbar. Man würde sich sicherlich nicht freuen, wenn der Wecker einen um 4:45 aus dem Bett wirft, wenn man erst um 6:00 geweckt werden wollte, nur weil es von der Schlafphase her gerade so gut passte 
4.) Man darf die Wirkung nicht überschätzen. Der Körper hat ein natürliches Schlafbedürfnis und daran ändert auch dieser Wecker nichts. Wenn man nur 5 Stunden schläft (regelmäßig), obwohl der Körper gerne 7 Stunden hätte, hilft einem der Wecker nicht weiter.
Mein Fazit: Ob der Wecker hilft, ist in erster Linie ein Lotterie-Spiel. Er muss erstens die Schlafphasen richtig einschätzen können, zweitens muss sich die günstige Aufweck-Phase dann auch noch gerade im 30 Minuten-Raum befinden. Man kann sicherlich ausschließen, dass beides jeden morgen erreicht werden kann. Mal wird man Glück haben, und mal nicht. Und das ist dann letztlich nicht anders, wie bei einem konventionellen Wecker auch. Der kann nämlich auch durch Zufall die richtige Phase erwischen 