Beiträge von Abi99

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    Original geschrieben von Alexander84
    … auf jedenfall wieder Windows …

    Mutig.


    Egal. Wenn Du Dir das Lumia 735 gönnen würdest, dann wette ich mit Dir, dass Du Dich nicht lange entscheiden müsstest. Der Bildschirm des Lumia 640 ist schon arg, besonders die Entspiegelung. Außerdem hatte ich ewig Probleme mit dem Kompass – die Fußgänger-Navigation war dadurch praktisch unbrauchbar. Das Lumia 650 hat einen PenTile-Display übelster Sorte – das konnte auch die Retina-Auflösung nicht ausgleichen. Das Lumia 735 und Lumia 830 waren noch ordentliche Geräte und auch Windows 10 Mobile tauglich.

    Kann alles Unmögliche sein, bis hin zu Chipset im WLAN-Router mag kein Apple oder ein Fehler in der App. Was Du machen kannst, wäre mal den Hersteller und das Modell der WLAN-Box zu posten. Und auch die genaue Bezeichnung des Medion Lifetabs. Das original Apple iPad Air konnte noch kein 802.11ac.

    Das Hauptproblem ist, dass Du merkst, das was ausgefallen ist. Ansonsten kannst Du Dich auch nicht beschweren bzw. manuell umleiten. In VoIP kann alles Mögliche und Unmögliche kaputt gehen. Daher sind diese Prozentzahlen total für den Affen – außer Du bist ein Großkonzern und schleppst Deinen Anbieter vor den Kadi. Spannend an Business-Tarifen finde ich nur eines: deren Hotline.


    Auf ISDN als Fallback zu setzen, verschleppt das Problem nur. Weil ISDN bald Geschichte ist. Als Nachteil erkaufst Du Dir teure Hardware. Im Notfall werden die Mobiltelefone der Mitarbeiter als Fallback ausreichen.


    Mein Tipp: Vor der Umstellung alle Rufnummern auf Mobiltelefone leiten. Nach der Umstellung richtest Du diese fallweise Umleitung ein, aktuell unter: 1&1 Control-Center » Vertrag » Einstellungen » Weiterleitung » Rufnummer wählen » Weiterleitungen » Anrufe weiterleiten » wenn nicht am VoIP-Server angemeldet » andere. Dann noch eine Prepaid-SIM mit UMTS-Stick irgendwo hinlegen, damit Ihr im Notfall ins Internet könnt†; beispielsweise den Vodafone K5005 in eBay schießen. Inzwischen erlauben alle Mobilfunk-Anbieter wieder VoIP/SIP. So hast Du Deinen Fallback auch für das Internet. Dann noch DUStel starter besorgen, aufladen und einrichten. Fertig.


    Ich stehe mehr auf Vorsichts- und Ausweichmaßnahmen als auf Prozentzahlen auf irgendeinem Blatt Papier. Wer es bis in Telefon-Treff.de schafft, der wird im Falle eines Ausfalls auch lange auf eine Lösung warten – weil der Ausfallgrund dann bestimmt nicht trivial ist. Daher hilft die Hotline auch nur, dass Du sicher gehen kannst, dass der Hotti überhaupt weiß, was er tut. Und nicht beim nächsten Anruf wieder Autoreifen verkauft.


    † Um einen UMTS-Stick mit der FRITZ!Box zu nutzen (macht auf Wunsch automatisch Fallback), brauchst Du eine Box mit USB – also reicht die FRITZ!Box 7412 dann nicht mehr aus. Die FRITZ!Box 7362 SL wäre eine Alternative.

    Probieren. Im Internet schreiben einige Nutzer, dass bei niedrigem Akkustand das Gerät neu starte. Allerdings war der Akku nicht kaputt (lieferte einen falschen Ladestand) sondern die Ladekontakte waren unterbrochen (Wackelkontakt). Es half auf der Gegenseite zu den Ladenkontakten ein Papier dazwischen zu klemmen, so dass der Akku fester gegen die Kontakte gedrückt wird.


    Ich habe hier kein Lumia 950 XL, um dies zu bestätigen. Bei meinem Lumia 950 kann ich mir das kaum vorstellen, weil die Akku-Kontakte extra so ausgelegt sind, viele Millimeter Spiel zu haben. Aber bitte, im Internet schreiben das einige User. Und probiert ist das schnell.


    Wenn das Problem nicht immer auftritt – wie bei klausN80X – dann könnte auch einfach helfen, das Telefon auszuschalten bevor Du es auflädst. Windows-Telefone schalten sich ja dann automatisch wieder ein. Aber durch das Ausschalten stellst Du sicher, dass sich „verlaufene“ Apps nicht mehr im Arbeitsspeicher (RAM) befinden.

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    Original geschrieben von Kirkage
    Wie würde ich das ganze chronologisch angehen?

    Beide Verträge so schnell wie möglich kündigen. Einer dürfte früher enden. Oder? Den nimmst Du dann als Anschluss. Danach portierst Du die anderen Rufnummern und machst den quasi leer. Ich kenne die internen Vorgänge bei Versatel nicht im Detail: Je nach Anbieter kannst Du sogar alle Rufnummer vorher rausportieren – manche Anbieter lassen nicht eine Rufnummer vorher raus. Wenn eine Rufnummer im zweiten Vertrag verbleiben muss, buchst Du Dir vorher ein zusätzliche Rufnummer. Die Frage würde ich in einem Versatel zentrierten Diskussionsforum stellen. 1&1 und Versatel gehören zwar beide zu United Internet. Puh, aber wie eine Portierung Konzern intern zwischen diesen Töchtern konkret abläuft – keine Ahnung.


    Das mit der Entstörung ist so eine Sache. 1&1 bietet auch bei Privatkunden die Möglichkeit im Fehlerfall (bei Nicht-Registrierung) automatisch auf ein Mobiltelefon umzuleiten. Das richtest Du einmalig ein. Die Umleitung klappt im Störungsfall nicht immer und sofort, aber dürfte viele Fehler schon abdecken. Im Notfall kannst Du die Rufumleitung über einen anderen Internet-Anschluss selbst schalten. Abgehend löst Du über einen zweiten Telefon-Anbieter, der erlaubt Deine Rufnummer anzuzeigen – auch das richtest Du einmalig ein, beispielsweise DUStel starter auf Guthabenbasis. Diese Notfall-Prozedur (selbst umschalten auf Handy, abgehend über anderen Anbieter) übst Du einmal und schreibst alles auf.


    Am Ende musst Du überlegen, ob es den Aufpreis bzw. das Risiko wert ist. Business-Tarife sind quasi eine Versicherung. Allerdings muss ich zugeben, dass bei meinen Business-Tarifen – warum auch immer – die telefonische Produktunterstützung auffallend gut war.

    Guter Einwurf mit dem Bumper. Zwar verkratzt das das Telefon auf Dauer (feiner Staub kommt dazwischen), aber hilft bei Dauer-Runterfallern.

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    Original geschrieben von SAR
    Die Rückseite ist aus Glas.

    Ich stehe gerade auf dem Schlauch, warum das ein Ausschlusskriterium ist. Bitte erklären. Das Sony Xperia Z3 Compact bekommt im Gegensatz zum Sony Xperia Z1 Compact noch vom Hersteller die Security-Updates und bekam extra diese Gumminoppen an den Ecken.

    Warum nicht beide Anschlüsse zusammenlegen – also die Rufnummer(n) des zweiten ISDN-Anschluss auf den IP-basierten Anschluss portieren?


    So bräuchtest Du nur noch für einen Anschluss zu zahlen. Außerdem hättest eine größere Auswahl bei den Zugangsboxen, weil Du nicht unbedingt eine mit ISDN nehmen musst. Wenn Du alle analogen Telefon gegen DECT-Mobilteile eintauschst, brauchst Du kein zwei sondern nur noch eine TAE-Buchse (für das FAX). Dann hast Du noch mehr Zugangsboxen zur Auswahl und könntest sogar beim kostenlosen 1&1 DSL-Modem bleiben, weil das aktuell eine FRITZ!Box 7412 ist.


    Als DECT-Mobilteile entweder das Gigaset A540 CAT, Gigaset HX-Reihe oder ein FRITZ!Fon nehmen. Das FRITZ!Fon M2 bekommst Du für 30 € direkt bei 1&1 auf Wunsch mitgeliefert (Bestellung über Telefon). Seit dieser Woche kann die FRITZ!Box 7412 nämlich jetzt auch CAT-iq 2.0 in DECT.

    Sony Xperia Z3 Compact oder neuer.


    So wie Du das schilderst, brauchst Dein Sohn kein echtes Outdoor-Handy sondern lediglich ein Telefon, welches ordentlich konstruiert wurde. Daher dürfte ein IPxx zertifiziertes Gerät wie manche Modelle aus der Sony Xperia-Reihe völlig ausreichen. Zusätzlich ist vielleicht auch ein Training bezüglich Auge-Hand-Koordination sinnvoll.

    Microsoft macht seit Oktober 2016 keinen Support mehr für seine eigenen Geräte. Auch das haben die verkauft. Nach den Meldungen im Internet zu urteilen, kann dieser neuer Dienstleister B2X gar nicht mehr reparieren sondern nur noch komplett tauschen. Folglich ist Dein Telefon für lange Zeit weg, Du wirst es ein paar mal unrepariert wieder bekommen – dann gleich wieder abgeben –, solange bis entweder Dein Händler aufgibt und Dich ausbezahlt oder Du ein neues Gerät bekommst. Mehr dazu in diesem Thread…


    Wenn Du diesen Umstand scheust, kannst Du
    A) das mit dem Recovery-Tool probieren,
    B) ein Papier unten am Akku festmachen, damit die Kontakt oben fest sitzen und/oder
    C) einen Ersatz-Akku in eBay kaufen.

    Sony SmartWatch 3


    2,5 Jahre später. Die Tage hat Google (indirekt) verkündet, dass Uhren der 1. Generation kein Upgrade auf Android Wear 2.0 bekommen. Bei der SWR50 vermutet XperiaBlog als Grund deren Broadcom-Chipsatz. Ob die App-Hersteller in Zukunft zwei Varianten ihrer Apps programmieren werden – für Android 1.x und Android 2.x –, ist mehr als fraglich. Eigentlich hätte ich erwartet, dass ein Konzern wie Google lernfähig ist, und die Ökosystem-Fehler vom angestammten Android nicht auch auf neue Betriebssysteme wie Android-Wear überträgt. Auch hat sich mal wieder die Bedienung ganz schön geändert – also war die erste Generation unausgegoren.


    Mal sehen, ob wenigstens weiterhin Sicherheitsupdates kommen.


    Was ich mich frage, ob die Uhr noch weiter im Preis fällt. Als Digital-Armbanduhr wird man sie weiterhin nutzen können†. Einige Online-Händler scheinen immer noch auf ihren Exemplaren zu sitzen. 80 € mit Sport-Armband und 125 € mit Gliederarmband waren für kurze Zeit die Bestpreise.


    Schön an der SWR50 war, dass ich kein Extra-Ladegerät brauchte, sondern direkt Micro-USB nehmen konnte. Der Buchse dafür war auch dank IP68-Zertifizierung fummelig – aber immerhin kein extra Ladegerät. Auch dass man die Software mittels Xperia Companion am Windows-Computer sauber neu aufspielen konnte: Top!


    Eigentlich war die Idee mit einem Uhren-Korpus und wechselbaren Armbändern toll (Sony Mobile SWR510). Nur deren Verfügbarkeit? Wenigstens finden sich von Dritt-Herstellern 24-mm-Armband-Adapter. Und obwohl Sony seit dem Jahr 2006 mit den vorherigen Uhren einige Erfahrungen hätte haben müssen, fragt man sich dann doch, warum nicht drei Korpus-Größen oder wenigstens zwei Größen wie bei Apple herausgekommen sind. Auf der anderen Seite hatte Sony bereits im Jahr 2014 den Riecher auch WLAN, GPS und NFC einzubauen und bis zu IP68 zu schützen. Im Haus unterwegs sein und doch überall benachrichtigt werden. Mal ohne Handy joggen. Oder direkt mit der Uhr bezahlen. Das wäre es gewesen. Aber auch diese Entscheidungen können Zufall gewesen sein – war halt beim Broadcom-Chipsatz dabei – hat man halt mit eingebaut. Für alles andere gab es das Sony SmartBand (SWR30).


    Naja, soviel dazu. Lasst uns alle weiter auf die Killer-App warten, damit solche Uhren sinnvoll werden. Die Firmen Casio und Seiko suchen danach schon seit Mitte der 70er-Jahre …


    † Android Wear 1.x braucht bei der ersten Nutzung eine Kopplung mit der App Android Wear. Erst danach kann man die Uhr standalone nutzen.