Beiträge von Abi99

    Übersicht


    Das beste was es zur Zeit gibt, ist entweder 100GB/5400RPM oder 60GB/7200RPM. Wenn es intern sein soll, ist 80/5400RPM zur Zeit das beste Preisleistungsverhältnis. Für die Preisdifferenz holt man sich dann im Sommer eine 100GB.

    Du kannst doch selbst feststellen, welche Kabel Du hast:
    Einfach beide Enden anschauen, in die gleiche Richtung drehen und die Kabelfarben vergleichen. Sind die Farben "vertauscht", dann hast Du ein Crossover Kabel. Alle Farben gleich, 1:1.


    Achte auch darauf idealerweise jeweils ein voll beschaltetes 8-adriges Kabel liegen zu haben, da ISDN und Ethernet andere Kabelbelegungen haben. ISDN nimmt die mittelern vier. Bei Ethernet ist das etwas durcheinander. Bei der AVM FRITZ!Box überall (außer zu den analagen Telefonen) 1:1 Ethernet Kabel nehmen wohl alle 8 Adern belegt sind (bei Ethernet eigentlich normal) und gut sollte es gehen. Wenn Du ein wenig mehr Geld ausgeben willst, kannst Du auch überall zusätzlich STP statt UTP nehmen. Bringt aber technisch bei Deinem Aufbau wenig - ist allerdings zukunftssicherer. Man weiß ja nie.

    Wer erkennt was nicht? Du meinst Dein IrDA USB Adapter wird nicht richtig in Windows angmeldet? Erst den Treiber der Installations CD-ROM installieren und dann erst den IrDA USB Adapter anschließen.

    Testbericht


    Nokia CA-42 gekauft, angestöpselt und es lief: Mac OS X und Mac OS 9!


    Um zu funktionieren braucht jedes USB Gerät einen Software-Treiber. Entweder wird dieser Treiber vom Hersteller mitgeliefert, ein Dritthersteller bietet einen Software-Treiber an oder der Treiber ist bereits im Betriebssystem enthalten. USB hat sich auch zur Aufgabe gemacht, für bestimmte Geräte Klassen (z.B. Klasse Mäuse, Klasse Tastaturen, Modems, GSM Datenkabel und vieles mehr) entsprechende USB Klassen Spezifikationen zu entwickeln. Der Vorteil davon: Will ein Hersteller ein Gerät einer bestimmten Klasse auf den Markt bringen und der Hersteller hält sich 100% an die entsprechende USB Spezifikation der jeweiligen Klasse, dann spart man sich oft die Entwicklung spezieller Software-Treiber für den PC. Bei vielen Geräten (z.B. Mäusen, Tastaturen Bluetooth und Kartenlesegeräte) sind die Treiber heute bereits fest im Betriebsystem verankert.


    Für Geräte wie das Nokia DKU-5 und das CA-42 Datenkabel, die USB auf RS-232 Wandler darstellen, gibt es ebenfalls eine Geräte Klasse mit der Abkürzung: USB CDC WMC. Dazu muss sich Nokia nur an bestimmte Dinge halten. So muss sich die Firmware auf dem DKU-5/CA-42 nur der Spezifikation entsprechend am Computer anmelden (Stichwort USB Deskriptoren: USB Device Class, USB Device Subclass und USB Device Protocol) und auf Befehle vom Computer der Spezifikation entsprechend reagieren und antworten.


    Das Nokia DKU-5 tat dies nicht. Es war nach der Nokia D211 GSM PC Card, wohl das dämlichste Produkt, das Nokia je raus gelassen hat. Es meldet sich wunderbar als Hersteller-spezifisches Datenkabel. Dies sagt dann einem nur, dass unbedingt ein Treiber von Nokia nötig ist. Es sagt nicht aus, welche Klasse das Gerät angehört oder wie es angesprochen wird. Ohne Dokumentation von Nokia kann man dafür kaum einen Treiber schreiben. Andere Hersteller wie Siemens oder Sony Ericsson verwenden wenigstens den Prolific PL-2303 USB/RS-232 Chip. Dieser Chip hält sich zwar auch nicht komplett an USB CDC aber es gibt von Prolific für alle möglichen Betriebsysteme Treiber (Mac OS 9, Mac OS X, UNIX und Windows).


    Das Nokia CA-42 meldet sich dagegen als USB CDC WMC Kapitel 6.2 Gerät und akzeptiert scheinbar auch die Befehle richtig. In meinen kurzen Tests konnte ich das Datenkabel anstöpseln, sofort eine Terminal Emulation öffnen und AT Kommandos an das interne Modem meines Nokias senden. Dies bedeutet, es war nicht nötig irgendeinen Software-Treiber zu installieren, da Mac OS 9 und Mac OS X bereits mit einem USB CDC Treiber ausgeliefert werden. Geschwindigkeiten konnte ich alle durchspielen und auch alle Flusskontrollen sind akzeptiert worden. In den USB Logs (der USB Device Developer Kits von Apple) werden allerdings ab und zu ein paar Fehler gemeldet. Ich konnte aber keine Beeinträchtigungen an der Funktionalität feststellen. Damit ist das Nokia CA-42 das beste Datenkabel im Mobilfunksektor, was ich bis jetzt gesehen habe. Abgesehen vom Nokia DKU-2, welches aber nur die USB Funktionalitäten des Mobiltelefons durchgereicht. Motorola hatte es geschafft ein USB CDC WMC Kabel auf den Markt zu bringen, hat aber unverständlicherweise bei den USB Deskriptoren geschlampt, so dass es ein wenig komplizierter ist.


    Äußere Merkmale - der Vollständigkeit halber
    Die Stecker sind nun im Nokia Blau gehalten anstatt Schwarz wie beim Nokia DKU-5. Auf dem USB Stecker steckt Nokia eingraviert und auf dem Typenschild Nokia CA-42. Es ist 120 cm lang. Soviel zum Äußeren. Die Verpackung ist im Gegensatz zur DKU-5 Verpackung um einiges kleiner und quadratisch. Ich mache da jetzt aber keine Bilder von.
    :D


    Treiber (für Windows)
    Nicht getestet.


    Kompatibilität
    Das Nokia CA-42 funktioniert laut Nokia bei allen Nokia DKU-5 kompatiblen Geräten. Also vermutlich alle Mobiltelefone mit Nokia Pop-Port. Wenn das DKU-2 geht, sollte man aber dieses kaufen, da es besser und billiger ist. Das Original ist bereits mit Rechnung/MwSt. ab EUR 15,- bei eBay erhältlich.


    USB Kennung (unter Mac OS 9) – für die ganz Interessierten

    Fazit
    Alle Nicht-Windows Nutzer sollten das Nokia DKU-5 meiden wie die Pest. Für die ist das DKU-5 reiner Hardware-Schrott. Für alle reinen Windows (98 Second Edition oder höher) Nutzer ist es egal. Aber beim Neukauf sollte man darauf achten, ein original Nokia CA-42 zu nehmen. Man weiß ja nie, ob man mal doch das Betriebsystem wechselt.
    Nokia hat scheinbar endlich begriffen auf offene Spezifikationen zu setzen. Die Nokia Mobiltelefone mit DKU-2 Anschluss waren bereits Weg weisend. Das Nokia CA-42 versöhnt nun alle alten Nokia Modelle mit allen Betriebsystemen. Natürlich sollte man weiterhin darauf achten ein DKU-2 kompatibles Nokia zu kaufen, wer aber bereits den Fehlgriff getan hat, der wird mit dem Nokia CA-42 nun doch noch ein wenig aus seinem Gerät rausholen können. Endlich…


    Wichtig
    Erst das Datenkabel am Mobiltelefon anschließen und die Meldung „Datenzubehör angeschlossen“ abwarten. Dann erst das Datenkabel an den Computer anstecken. Beim Trennen empfiehlt sich erst das Kabel vom Mobiltelefon und dann vom Computer zu trennen.
    Windows Benutzer sollten trotzdem die Treiber installieren und sich an die Angaben im Handbuch halten: Nokia PC Suite deinstallieren, alte Treiber deinstallieren, neue Treiber installieren und erst dann das Kabel anstecken.


    Weder Nokia noch ich garantieren für die Funktionalität des Nokia CA-42 unter von Nokia nicht unterstützen Betriebsystemen. Nokia wird sich wahrscheinlich wegen der Produktunterstützung hüten, Mac OS oder UNIX Kompatibilität zu bewerben.

    Zitat

    Original geschrieben von der Chef
    Soll das heissen wenn ich nen Bernd Müller habe und ich synce habe ich nen Bernd M?ller im Tel?

    So ähnlich. Ist noch ein wenig perverser, da UTF-7 übernommen wird. Sind dann so drei bis vier Zeichen statt einem Umlaut.


    iMacAlex
    Siemens S65? Auch in Einträgen (Namen) die zu erst am Mac erstellt worden sind? Vielleicht hat Siemens in den neusten Firmware Versionen UTF-7 nachgerüstet, damit Apple iSync geht. Das wär ja mal was. Ich hatte damals die 10er, also noch die allererste öffentliche Firmware.