Ich finde die Diskussion hier ein wenig lustig. Ich bin zwar bekennder Nokia Hasser, aber hier muss man Nokia ein wenig in Schutz nehmen. Wenn wir "Early-Adopter" hier über ein Mobiltelefon herziehen, was gar nichts für uns ist (< 5xxx Serie), dann wird etwas komisch.
Wenn ich mir die Spezifikationen vom 3220 anschaue, dann ist die Software ganz gut - eben Series 40 Version 2. Infrarot und Bluetooth sind halt Komponenten, die "wir" haben wollen, aber eben leider auch ein wenig die Stückkosten hochtreiben. Außerdem scheint man laut nokia.com auch das Nokia USB Datenkabel (DKU-5) mit der Nokia PC Suite betreiben zu können. Ich frage mich nur, warum es kein DKU-2 sein muss…
Ich mag dieses "Zielgruppen" denken von Nokia auch nicht so, aber das ist eben deren Masche. Ungefähr 50 Modelle. Folglich kann man auch maßgeschneidert für jede durchs Marketing "gefundene" Zielgruppe eine Gerät basteln.
Wenn wir sowas diskutieren, dann doch mal allgemeiner:
Müssen diese 50 Modelle wirklich sein, reichen nicht auch weniger Modelle?
Und die andere Frage: Bekommen wir auch in jedem Telefon (aus dem gleichen Quartal) den gleichen Software Funktionsumfang? Hier rafft Nokia immer noch nix. Wenn ich in das Nokia 3220 im Unter, Unter, Untermenü z.B. SyncML verstecke, dann schadet es niemanden (auch nicht der Produktunterstützung). Warum fehlt das interne Modem? Sonst wären die Daten aber nahe am Nokia 6230. Wer keine MMC, IrDA und Bluetooth braucht, der nimmt das Gerät. Warum muss man dann noch mehr abspecken?