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Original geschrieben von Triple-M
Suchen sich iPhone, iPad, Macbook das "beste" heraus?
In OS X kannst Du über den WLAN-Status in der Menüleiste sehen, welches Band Du nutzt. Dazu drückst Du gleichzeitig die Alt-Taste. Noch mehr siehst Du über den letzten Menüpunkt (Diagnose) » Menüleiste » Fenster » Dienstprogramme » Leistung.
In iOS lädst Du das Apple AirPort Utility, gehst in die Einstellungen des iOS-Geräts » AirPort » WLAN-Suche: An und danach öffnest Du das AirPort Utility » (oben, rechts) WLAN-Suche » Scannen. Über diese App kannst Du lediglich Deine Abdeckung überprüfen, leider zeigt Apple nicht an in welcher Basis Du gerade eingebucht bist.
Mit gleichem Name und gleicher Sicherheit machst Du WLAN-Roaming. Bei WLAN-Roaming wählt der WLAN-Client den Access-Point und dessen Frequenzband aus. Bei Apple- und AVM-Geräten macht ein Access-Point von sich aus nichts – allein der Client, also Dein iPhone oder iPad wählt. Also kein WLAN-Controller-Roaming sondern ausschließlich Client-Roaming. Weil ein Apple-Gerät nach jedem Aufwachen erstmal mit dem 5 GHz-Band anfängt und erst danach die Signalstärke auf allen Bändern anschaut (RSSI), bekommst Du ganz ordentliche Senderaten.
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Original geschrieben von Mega93NoName
Für WLAN AC werden beide Bänder genutzt, weshalb statt 300 Mbit im 2,4 GHz und 450 Mbit im 5 GHz Band Gesamt bis zu 1750 Mbit/s möglich sind.
AC funktioniert ausschließlich im 5 GHz Band. Die höheren Geschwindigkeiten sind möglich, weil nun mehr als 2 Kanäle zusammengelegt werden können – also statt HT40 jetzt HT80. Bei sehr gutem Empfang ist zusätzlich die neue Modulation 256-QAM möglich. Die englische Wikipedia fasst das zusammen in zwei Tabellen …
Ergo: Hast Du keinerlei 2,4 GHz-only Clients mehr, könntest Du das 2,4 GHz Band ausschalten. Oder wenn Du eine sehr gute 5-GHz-Abdeckung hast, könntest Du Dir überlegen, eine eigene SSID für jedes Band zu nehmen. Beides würde ich nicht machen, weil „sehr gut“ bedeutet überall im Haus mindestens -70 dBm zu haben. Das wiederum bedeutet bei einem Apple iPhone, dass in jedem Raum ein Access-Point stehen müsste. In einer Firma oder auf einer Messe mit vielen sich bewegenden Nutzern sieht das alles schon wieder anders aus – aber hier sind wir in einem Eigenheim.