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Original geschrieben von Sermen
Mir wäre wichtig, dass die Emails auf dem Server verschlüsselt werden. Dies verhindert natürlich nicht die Entschlüsselung im Einzelfall …
Dann kauf Dir ein Gebetbuch in dem 5000 Mal drin steht: „Meine E-Mails werden gar nicht gelesen.“ Was Du willst, ist nämlich ein Glaube. Dafür ist ein Gebetbuch am Einfachsten.
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Original geschrieben von Mozart40
DHE sorgt dafür …
Perfect Forward Secrecy (PFS) heißt die Idee. Eine Umsetzung davon heißt DHE. Übrigens, das kann ein Nokia Symbian übrigens schon seit dem Jahr 2006. Wenn Ihr Euren eigenen E-Mail-Server und VoIP-Server aufstellt, denkt dran, dass einzuschalten! 
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Original geschrieben von Mozart40
… daß der verwendete Schlüssel nicht über das Netz(werk) übertragen werden muß, sondern die beiden beteiligten Partner den Schlüssel selbst berechnen können.
Der Schlüssel wird in keinem Fall über das Netzwerk übertragen, mit oder ohne PFS.
Bei PFS geht es darum, wenn jemand – beispielsweise die Staatsmacht – vorbeikommt und den privaten Schlüssel des E-Mail-Anbieter verlangt. Hat man vorher ordentlich Vorratsdatenspeicherung betrieben, können dann alle E-Mails zu diesem Anbieter eingesehen. Alle. Mit PFS kann/muss jede Verbindung einzeln aufgebrochen werden. Oder anders ausgedrückt: Wird der private Schlüssel öffentlich, können alle aufgezeichneten Verbindungen gelesen werden. Zum Beispiel mache ich das hier bei mir zu Testzwecken, um meine SSL/TLS-Verbindungen zu debuggen. Mit einem PFS-TLS-Cipher sehe ich nur „Datenmüll“.
PFS und PGP bzw. S/MIME sind die praktikablen Werkzeuge, um sich gegen die Vorratsdatenspeicherung zu wehren. Wer zusätzlich oder alternativ „anonym“ sein will, braucht andere Werkzeuge. Kurz: Viel wichtiger wäre Überzeugungsarbeit zu leisten, dass jeder Anbieter endlich PFS bei sich aktiviert und PFS auch nutzt, falls der Client es kann. Die Einrichtung dauert genau zwei Minuten.