Seit Firmware 2, kann man alles auch ohne einen BlackBerry nutzen.
Kontakte, Kalender und E-Mail sind standalone inzwischen so gut – wenige andere Plattformen können hier mithalten. Die Anbindung über Microsoft Exchange ActiveSync, Cisco VPN, Microsoft VPN, Juniper SSL VPN, CardDAV/CalDAV und sogar IMAP-IDLE ist vorbildlich. Die Funktionen in diesen Apps sind spitze! Apples iOS kommt an diese Connectivity hier nicht ran. In Googles Android müsste massiv nachgerüstet werden. Lediglich Samsungs Bada hat eine ähnliche Qualität.
Leider fehlt ein Retina-Bildschirm und die Schriften sind teils verwaschen. Auch strotzen manche Bereiche nur so von Bugs. Tolle Funktionen verstecken sich oben im unsichtbaren Menü – hier musste ich wie bei der Android-Optionen-Taste viel trial-and-error durchexerzieren. Wegen der fehlenden Scroll-Leiste, erkannte ich meist nicht, ob es noch mehr gab. Doch ich kam überall gleich zurecht! Und irgendwie ist alles sehr warm; Apple iOS wirkt dagegen nüchtern und kalt.
64 GB für aktuell 179 € bzw. 159 €. WLAN sogar mit 802.11a. Bluetooth-Anbindung über Dual-Up Networking (DUN) ist Kinderleicht. Leider kein Bluetooth-PAN, womit iOS und Android rausfallen. Wer aber ein Nokia hat, kann so über Bluetooth auch unterwegs surfen, ohne dass die Akkus gleich schlappt macht. Knapp 1,5 Mbit pro Sekunde sind möglich, was einfachem DSL entspricht. Selbst mit billigen Samsung Mobiltelefonen für 60 €. Die beigelegte Tasche muss man sich bei Anderen oft teuer nachkaufen.
Kurz: Ja, dass das PlayBook so gut ist, hätte ich vorher nicht gewusst. Wer auf Apps verzichten kann, bekommt ein tolles Multimedia-Teil.
Zitat
Original geschrieben von FraDi
das verschieben von Dateien vom PC auf das Playbook ist minimal aufwendiger
Einstellungen » Speicher und Freigabe » Einschalten: Dateifrage, Wi-Fi-Freigabe (entspricht SMB über WLAN) und Kennwortschutz. Danach kannst Du das PlayBook als Laufwerk sehen. In Mac OS X direkt in einem Fenster des Finders » Freigaben doppelklicken. Mehr zu dem Thema unter Hilfe » Verbindungen » Freigeben von Dateien zwischen Ihrem Computer und Ihrem Tablet über Wi-Fi.
Geschwindigkeitsrekorde sind allerdings nicht zu erwarten, denn mehr als 3 MByte pro Sekunde (ungefähr VDSL 25) sind auch unter günstigsten Bedingungen nicht drin. Zwar unterstützt das PlayBook 802.11n, allerdings wie so gut wie alle anderen mobilen Geräte lediglich in der Spar-Version …
Zitat
Original geschrieben von FraDi
… [weil] das [PlayBook] nicht einfach als Wechseldatenträger erkannt wird, [stattdessen] muss vorher eine Software installiert werden (was aber nach [erstmaligen] Anschluß des [PlayBook] automatisch passiert)
Steht im PlayBook die USB-Verbindung auf „Automatische Erkennung“, wird beim ersten Einstecken eine Software installiert. Unter Mac OS X leider eine sehr schlechte, weil sie sich sehr tief ins System vergräbt und selbst der eigene Un-Installer so gut wie nicht macht. Die Software ist so schlimm, dass sogar laufend der Prozessor am Arbeiten ist. RIM hat USB leider noch immer nicht im Griff und erfindet stattdessen solchen *'(/!&"(" – offensichtlich sind selbst nach 15 Jahren USB, IT-Spezialisten mit Schwerpunkt USB weiterhin Mangelware. Ist der Rest quasi Top, ist das hier und der fehlende Speicherkarten-Slot schon Flop. Bzw. totaler Unsinn, denn im Google Nexus und Apple iOS will man weg von Dateien hin zu Medien-Haufen – deswegen wird kein Datei-Browser, DLNA oder Speicherkarten-Slot angeboten. OK.