Beiträge von Abi99

    Bin momentan noch bei Telekom […] zwei

    Klingt so, also suchst Du einen Internet-Anbieter, bei dem Du gehend mehr Leitungen erhältst.


    Ganz andere Idee: Du trennst Telefonie und Internet. Denn Du kannst die Rufnummer zu einem anderen Telefonie-Anbieter raus-portieren (Easybell, dus.net, Sipgate, …). Einige erlauben sogar „unendlich“ viele gleichzeitige Gespräche, also lediglich die Internet-Anbindung ergibt Deine Begrenzung. Parallel wechselst Du zum günstigsten Internet-Anbieter in Deiner Region … und vielleicht geht es sich so preislich aus. Aber Telekom Deutschland erlaubt auch eine Weg-Portierung aus einem aktuellen Vertrag heraus. Folglich musst Du nicht beides wechseln.


    Einwurf: Wenn Du aktuell bei Telekom Deutschland bist, ist fraglich, ob Du überhaupt „Vodafone DSL“ bekommen kannst. War/ist das nicht so, dass wenn „Vodafone Kabel-Internet“ möglich ist, man gar kein Vodafone DSL buchen kann? Bin in dem Punkt nicht auf dem aktuellen Stand.

    goes, geht mir ganz genauso wie Dir. Nur 60€ im Jahr für Vectoring (100/40) mit viermal so schnellem Upload. Ich habe es nicht gebucht. An Super-Vectoring (250/40) möchte ich gar nicht denken – auch weil es bezüglich Upload nichts bringt –, und das obwohl ich die Modem-Hardware für Super-Vectoring sogar bereits in dreifacher Ausführung hier rumliegen habe. Für Pärchen ohne Kinder (und Single-Haushalte sowieso) ist 50/10 aktuell noch wahnsinnig schnell. Ich persönlich würde mir eher einen zweiten Anschluss auf einem anderen Träger holen (LTE oder Breitband-Kabel), um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Aber auch das hätte ich dankenswerterweise in den letzten 15 Jahren genau zweimal gebraucht.

    Daher würden sich die Ausbaukosten […] auf die Anschlussleitung bis zum Verteilerkasten beschränken.

    Die dann immer noch fünf-stellig werden dürften. Ich möchte gar nicht wissen, was allein der öffentliche Teil, also der Bau-Antrag und die Bau-Planung für 10 Meter kosten – also wenn „der Kasten“ zufällig bei Dir in der Nähe hingestellt wird. Wenn nicht nur eine Straße aufgerissen (Bürgersteig) sondern auch noch untergraben (gequert) werden muss … puh. Glück könntest Du nur dann haben, wenn „der Kasten“ direkt an Deinem Grundstück liegt. Und dann hast Du immer noch die Hubarbeiten auf Deinem Grundstück. MBfm sehe ich als (nette aber nützliche) Spielerei für Super-Reiche. Wenn ich allein sehe, was offiziell bei der Telekom Deutschland der Austausch eines APL ohne Kulanz kostet. Puh.


    Auf jeden Fall berichte mal, (a) ob Du Dich erst nach dem Bau anmelden darfst oder (b) ob Du Dich in den Bau einklinken könntest.

    Soweit ich das verstehe, bekommst Du nach der Anmeldung erstmal einen Rückruf. Dabei kannst Du klären, ob FTTC eine Voraussetzung für MBfm ist. Also ob Du erst danach einen Auftrag stellen kannst. Aber Du hast noch eine andere Frage: Können beide Baumaßnahmen (FTTC + FFTH) zusammengelegt werden – mit der Hoffnung, dass es so ein wenig günstiger wird. Mein Tipp: Frag das auch mal im onlinekosten.de Forum.


    Vier Einwürfe:

    • Du redest hier ganz schnell über fünf-stellige Geld-Beträge.
    • Lebst Du in einem Mehr-Parteien-Haus, hast Du auch noch den Wirr-Warr mit der Verkabelung im Haus, denn selbst Super-Vectoring überfordert bereits viele Haus-Verkabelungen.
    • Die nächste Frage ist, ob die Telekom Deutschland nach dem Anschluss auch noch die Erstversorgung machen möchte, also ob Du Dich zwei Jahre an die Telekom binden sollst (oder es ansonsten noch teuer wird). Die Telekom Deutschland ist nämlich als Internet-Anbieter nicht unbedingt die Wahl …
    • FTTH ist ideal für Familien mit zwei (oder mehr) Jugendlichen, also Haushalte in denen mehrere Personen gleichzeitig Internet konsumieren. Bist Du allein oder seit Ihr perspektivisch bald wieder allein, müsstest Du viel Geld in Dein Heimnetz investieren, um FTTH ausnutzen zu können: Gigabit-Ethernet-Verkabelung und/oder in jedem Raum ein Access-Point mit Wi-Fi 6E, weil …

    Auch wenn MBfm interessant klingt, ist es selbst für Vermieter von Studenten-Wohnungen bzw. Boardinghouses ein Angebot, das durchgerechnet werden will. Ideal wäre, wenn in Eurem Straßenzug ganz viele mittel-junge Familien wohnen, also wo jeweils mehrere Kinder, jeweils um die 10 herum sind. Dann sehe ich eine Chance, dass Du alle in ein Boot holst und Ihr Euch die Kosten teilt. Für Single-Haushalte ist heute Vectoring mit 100 Down/40 Up schon wahnsinnig schnell. Mich würden wirklich mal die Zahlen der Internet-Anbieter interessieren, wieviele Kunden noch auf 50 Mbit/s und weniger hängen, obwohl Vectoring oder gar Super-Vectoring möglich wäre.

    schnuris Frage ist berechtigt: Wenn Du oben einen analogen Anschluss hast, kannst Du die 1. TAE dorthin verlängern. Daher sollten wir uns zusammen anschauen, ob Du die FRITZ!Box wirklich nicht nach oben bekommst. Der nächste Schritt wäre

    B) der AVM FRITZ!DECT Repeater 100 (cxccs Vorschlag) oder

    C) statt einer analogen DECT-Basis eine ISDN basierte DECT-Basis (NoIdeas Vorschlag) z.B. eine Gigaset CX610A (eBay), Gigaset SX810A (eBay), Gigaset DX600A (neu), Gigaset DX800A (neu) oder

    D) statt einer analogen DECT-Basis eine IP-basierte DECT- Basis z.B. eine Gigaset GO-Box 100.


    Du hast also vier Möglichkeiten ohne die Mobilteile auszutauschen. Wenn die Reichweite der FRITZ!Box oben ausgereicht hatte, ist diese Alternative die Schönste und sollte bevorzugt werden. Aber wenn Geld keine Rolle spielt, würde ich die Gigaset GO-Box 100 nehmen. Dann hast Du perfekte Menüführung an den Mobilteilen und ein zukunftssicheres System. Dafür brauchst Du aber Internet an der Stelle, wo die Basis hinkommt. Wenn kein Ethernet-Kabel möglich ist, kann das auch eine WLAN-Bridge mit Ethernet-Buchse sein, z.B. der AVM FRITZ!Repeater 1200. Besser als ein DECT-Repeater wäre immer noch eine ISDN-Basis. Die bekommst Du in eBay nachgeworfen. Gibt noch ältere Modelle, aber zu weit weg von Deinen Gigaset SL400 sollte das Veröffentlichungsdatum nicht liegen – besser ein wenig neuer. Daher die vier genannten ISDN-Basen. Dafür brauchst Du irgendwo im Haus eine Buchse mit mindestens vier Adern. Analog hat manchmal nur zwei.

    Der Zeitschriftenverlag Heise kann es nicht lassen und bringt seit meinem Post oben (Sailfish OS 3.2) bei jedem größeren Update einen Artikel. Neuerdings werden auch Kommentare gepostet. Wer also in Deutsch mitfiebern oder einfach nur lesen will, was Andere so denken, hier die Links. Auch deswegen, weil Heise – warum auch immer – kein einheitliches Keyword/Tag für Sailfish OS benutzt und bei jedem Artikel ein neues Unterforum aufmacht … schon schwer, dieses Internet.

    Zum eigentlichen Artikel gelangt Ihr über die Überschrift im jeweiligen Unterforum.

    impliziert […] Erwerb eines fabrikneuen Gerätes

    Stört mich auch irgendwie. Ich hole mir in eBay normalerweise Betreiber-Ware aus Vertragsverlängerungen. Also eine Kombination aus Barkauf+Vertragsverlängerung. Ab und zu fehlt Zubehör – aber damit kann ich bereits Wände tapezieren. Und mein Haupt-Handy läuft genau wie bei Sprite.

    Was ist draus geworden?

    Länge mit max. 135-140mm

    Die Hersteller haben erkannt, dass die Kunden dünne, schmale Handys wollen, aber dass die durchaus lang sein dürfen. Inzwischen sind wir schon bei einem Bildschirm-Verhältnis von 21:9. Ich denke, dorthin wird die Richtung gehen. Daher würde ich anders ansetzen, und die Verstauung – also die Hose oder die Jacke – ändern. Warum? Bereits heute findet sich im Android-Lager quasi nichts mehr kürzeres … das letzte ernsthafte Modell war das Sony Xperia XZ2 Compact. Und das bekommt bereits seit einem halben Jahr keine Security-Updates mehr. Das Palm könntest Du als Zweithandy nehmen.

    Hast Du immer noch Dein Nokia 108?


    Wirklich meiden … gibt heute am Markt viel China-Ware, die immer noch kein gar kein LTE, VoLTE oder VoWiFi bietet. Auch kommt immer mehr Telemetrie zum Einsatz – man wird indirekt überwacht. Dann kommen immer noch Mobiltelefone mit einem Bildschirm mit weniger als 300 ppi Pixeldichte auf dem Markt. Immer noch kommen Bildschirme mit PWM auf dem Markt. Immer noch kommen Kameras ohne Auto-Fokus oder Blitz-Licht auf dem Markt.


    Du solltest Dich für ein Ökosystem entscheiden, also Apple iOS oder Google Android. Und Du solltest sehr gute Gründe haben, warum Du Dir kein Apple iPhone holst (z.B. selbst Apps schreiben oder Speicherkarten-Einschub). Folglich würde ich die Frage anders herum stellen:

    1. Apple iPhone SE (2020), warum nicht?
    2. Google Pixel 4a, warum nicht?
    3. Sony Xperia 10 II, warum nicht?

    Beim Sony Xperia 10 (ohne römisch 2) bist Du neuwertig für weiter unter 150€ dabei und bekommst ein Top-Gerät noch immer Software-Security-Updates. Willst Du in eBay zuschlagen, nimmst Du das aktuelle Sony Xperia 10 II. Das liegt leider aktuell bei 300€. Aber tiefer würde ich nicht gehen. Hier mal ein Vergleich der drei Modelle … das Problem ist, selbst wenn das Datenblatt gut aussieht und Du auf so Dinge wie Pixeldichte, PWM und Auto-Fokus achtest, es gibt noch viel mehr, wie die Entspiegelung des Displays aber auch die Anpassung und Pflege der Software-Treiber. Sony Xperia hat jetzt nicht die besten Kamera-Treiber, aber wenn man für unter 150€ schon ein Sony Xperia 10 bekommt, wüsste ich nicht, warum man noch tiefer greifen sollte.

    CPU- und Grafikleistung

    Das sind Dinge, die Du anhand von Belastungen messen kannst. Die Frage ist dabei, ob der Chipsatz mit der gewünschten Aufgabe (Algorithmus) zurechtkommt. Ein Algorithmus rechnet etwas. Was Du in LTE und WLAN hast ist ebenfalls eine Be- bzw. Auslastung. Aber was Du untersuchen möchtest, ist keine Berechnung sondern ein Test auf Interoperabilität. Das Ergebnis hängt von der Gegenstelle, von der Gegebenheit an. Daher findet man dazu so wenig. Im Grunde findest Du laufend Software-Bugs, die dazu führen, dass Dein LTE-Anbieter bzw. Dein WLAN-Router nicht die erwarteten Auslastung bieten. Ganz schwer. Dazu müsste man Deine Gegenstellen testen. Und auch noch in die Zustände kommen, die bei Dir Probleme machen. Das kann Informatik heute noch nicht leisten. Das ist daher nichtmal Softwaregüte oder ein Qualitätskriterium, sondern alles Zufall.


    Das muss auch gar nicht der Chipsatz selbst, sondern kann die Software-Treiber-Anbindung sein. Oder ein veralteter Software-Treiber. Aber auch das ist egal. Du bist auf einen oder mehrere Software-Bugs gestoßen. Und das kann Dir – Zufall – überall passieren. In der Informatik existieren Ansätze dazu, zum Beispiel Software-Tests oder Issue-Management … am Ende bleibt nur die Faustregel, dass weitverbreitete Systeme, ohne irgendwelche besonderen Konfigurationen, stabiler sind – weil der Druck höher ist, dass dies bereits jemand getestet hat.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn Du so ein Problem hast, jedes Problem einzeln in die Tiefe analysieren oder abbrechen und wild die ganze Hardware auswechseln. Bei WLAN lohnt sich, den WLAN-Access-Point testweise ohne 5 GHz zu fahren, ohne WPS, ohne PMF und WPA2-only. Wenn es dann besser scheint, stufenweise wieder hochschrauben, als mit maximal Wi-Fi 4 in 5 GHz anfangen. Bei LTE bleiben Dir wenig Test-Alternativen als eine zweite SIM eines anderen Netz mitzunehmen und gegenzutesten.