Fazit nach (fast) 2 Jahren
Haltbarkeit
Hatte ich ausgehend von den Kommentaren zum Nokia 6300 ohne i die Befürchtung, dass der Display und der Akkudeckel schnell verkratzen, kann ich heute nur zwei Mini-Kratzer erkennen. Hatte ich mich darauf eingestellt, eine Menge Staub unter dem Display anzusammeln, kann ich heute nur ein einziges kleines Korn entdecken. Allerdings entfernte ich alle zwei Monate, wenn ich mal den Akkudeckel ab hatte, darunter angesammelten Staub. Knackende Tastatur, klackende Lautstärketasten – zwar alles gehabt, dies hat sich aber genau so schnell wieder von selbst erledigt wie es kam.
Software
Die Landkarten haben mir oft geholfen. Auch ab und an einmal Raumträumen ist so schön. Leider verkraftet das Gerät kein neueres Landkarten-Material als #9 (April 2008). Auch wenn viele auf NAVTEQ als Lieferanten schwören, bieten die Karten von Tele-Atlas viel mehr POIs mit Name und Telefonnummer. Die POIs ersparten mir nicht selten langwierige Anrufe mit der telefonischen Auskunft. Bedauerlicherweise ist der Lautsprecher auf der Rückseite statt an der Seite und die Lautstärke wird deswegen je nach Untergrund gedämpft. Die Vibration ist mir zu schwach. VoIP ersparte mir im Ausland viel Geld. Inzwischen habe ich mich an Opera Mini gewöhnt. Telefon-Treff.de macht mir damit sogar richtig Spaß. Allerdings stoße ich doch schon an die Grenzen der Series 40 …
Kamera
Selbst die Kamera schießt für mich annehmbare Bilder – am Tag. Da ich lediglich Erinnerungen und Online-Abzüge erstelle, habe ich die Auflösung auf 640 × 480 umgestellt. Dadurch kann ich nicht nur tausende Bilder schießen (1 GB ~ 15.000 Bilder), sondern die allseits kritisierte Denkpause während des Speichern hält sich in Grenzen. Die Bilder in der Galerie des Nokia 6300i sind so ideal zum Herumzeigen. Bei noch geringeren 320 × 240 erkennt man bereits in der Galerie starke Qualitätseinbußen. Am Computer sind die Farben allerdings hoffnungslos falsch. Wer nicht nur Landschaftsaufnahmen sondern ab und an Portraits schießt und Abzüge auf Papier machen will, soll bitte ein anderes Mobiltelefon holen. Dass dies alles (besonders aber die Farbtreue) besser machbar gewesen wäre, zeigt mein Nokia 6260 slide eindrucksvoll. Zusätzlich hat die in beiden Modellen verwendete Series 40 den Vorteil, dass die eh schon zu hohe Kompression (Nokia typisch?) bei meiner niedrigen Auflösung nicht schlimmer wird. S60 meint bei kleinerer Auflösung noch mehr als bereits sonst komprimieren zu müssen.
Während der Aufnahme zu vergrößern (manchmal auch Zoomen genannt) sollte man vermeiden. Das Kameramodul des rechnet nicht jedes gezoomte Bild auf die aktuell eingestellte Auflösung um, sondern behält bei weiterem Zoom die Auflösung, die am Chip ankam. So kann ich bei meiner geringen Einstellung doch drei Stufen zoomen, ohne dass ich einen Qualitätsunterschied feststelle. Ehrliche Sache das. Zoome ich weiter, dann wird die Auflösung geringer. Leider zeigt sich das erst im Ergebnis. Man muss sich merken, aber welcher Zoomstufe die Auflösung wechselt.
Wer viel mit seinem Mobiltelefon fotografiert, kann ich nur empfehlen neben den Grundregeln des Bildaufbaus auch so oft wie möglich Bilder zu machen – wenn möglich alle auch abwegige Einstellungen und deren Kombinationen zu testen. Nur so lernt man die Eigenheiten des verbauten Kameramoduls kennen. Die Frage ist aber, ob ich von Digitalkameras die Ahnung habe. Solche Beurteilungen sollten eher Foto-Enthusiasten treffen.
Nokia PC Suite
Von der PC Suite kann ich außer zum Backup-Erstellen nur Abraten (Content Copier). Mit der neusten Version verhagelte ich mir mein Adressbuch: Ich hatte eine Lücke in der Liste und mehrere Kontakte waren nicht mehr erreichbar. Selbst ein Scrollen im Adressbuch war nicht mehr möglich. Nicht nur das komplette Adressbuch sondern auch jede Gruppe einzeln wollte gelöscht sein löschen, denn sonst überschreibt der Content-Copier beim Rückspielen nicht, sondern fügt nur hinzu. Das war ein Chaos. Nach zehn Jahren sind Nokias Programme nicht in der Lage, das Adressbuch sauber zu verwalten. Das muss man erstmal hinbekommen.
Auch beim Erstellen des Backup, darf man Nichts erwarten. Tausende Kleinigkeiten (E-Mail-Postfächer, Zertifikate, Java-MIDlets, Lesezeichen, Orte auf der Landkarte, WLANs) werden nicht gespeichert, geschweige denn auf andere Telefone desselben Modells oder derselben Plattform übertragen. Ich dachte immer, Nokia will neue Telefone verkaufen?
Kurzfassung
Es gab und gibt zwar viel zu meckern, aber das Nokia 6300i ist ein angenehm praktisches Teil. Aber weiterempfehlen, damit tue ich mich schwer. Hier nochmals die wichtigsten Neuerungen der I-Variante:
VoIP bietet die Möglichkeit daheim das Nokia als Telefon für die Festnetznummer zu nutzen. Unterwegs bietet sich VoIP zum Anti-Roamen an. Einfach Hotelzimmer mit WLAN buchen. Im Idealfall hat man nur noch ein Telefon mit einem Adressbuch aber eben zwei Rufnummern.
- Text-Datei anlegen (dazu gleich mehr)
AAUTHNAME und AAUTHSECRET anpassen
- libwbxml laden
- wbxml2-0 aus dieser ZIP-Datei entpacken
- Windows » Start » Programme » Zubehör » Eingabeaufforderung
- xml2wbxml -o Beispiel.prov Beispiel.xml
Diese Zeile kopieren und in der Eingabeaufforderung über Rechts-Klick » Einfügen. Wer wie ich nicht so gut in der Eingabeaufforderung von Windows ist, legt sich den Ordner wbxml2-0 direkt auf die C-Partition, gibt in der Eingabeaufforderung cd \wbxml2-0 ein und betätigt dann mit der Eingabetaste. Erscheint „Failed to open Beispiel.xml“ ändert die Aufforderung in xml2wbxml -o Beispiel.prov Beispiel.xml.txt
- Computer » Bluetooth » Datei senden … » Beispiel.prov
Benutzt Du die Microsofts Bluetooth-Software versteckt sich dieser Befehl im Bluetooth-Icon in der Taskleiste. Apple Mac OS X Nutzer finden den Befehl in der Menüleiste: Bluetooth-Icon. Wichtig ist, dass diese prov-Datei nicht in der Galerie landet (= OBEX-FTP = Gerät-Durchsuchen), sondern mittels Datei-Senden (= OBEX-Push) übertragen wird. Wie dies in Deiner Bluetooth-Software geht? Einfach in dieser Diskussion fragen und den Hersteller der eigenen Bluetooth-Software (nicht den Hersteller des Sticks) nennen: Broadcom/Widcomm, IVT, Toshiba, AVM, …
- Nokia » Anzeigen » Akzeptieren
Im Folgenden findest Du eine Beispiel-Datei für 1&1 und AVM FRITZ!Box Fon WLAN (7170, 7270, 7390). Text auswählen, kopieren, in Microsofts Editor einfügen und im Speichern-Dialog unten bei „Codierung“ unbedingt „UTF-8“ auswählen, ansonsten erhältst Du: „xml2wbxml failed: Parsing of XML Document Failed“. Als Dateiname wählst Du Beispiel.xml.
1&1
<?xml version="1.0" encoding='UTF-8' standalone='yes'?>
<!DOCTYPE wap-provisioningdoc PUBLIC
"-//WAPFORUM//DTD PROV 1.0//EN"
"http://www.wapforum.org/DTD/prov.dtd"
Series 40 = Nokia 6300i (03.41)
S60R2 = Nokia E90 Communicator (300.34.84)
S60R3 = Nokia N86 8MP (21.006)
<characteristic type="BOOTSTRAP">
<!-- Series 40: displayed name for configuration -->
<parm name="NAME" value="1und1" />
<characteristic type="APPLICATION">
<parm name="APPID" value="w9010" />
<!-- virtual link ID for VoIP/TO-APPREF -->
<parm name="APPREF" value="1und1" />
<!-- S60: displayed name for SIP setting (SMS) -->
<parm name="NAME" value="1und1" />
<!-- reference to default (current/unknown) access point -->
<parm name="TO-NAPID" value="INTERNET" />
S60R3: reference to Internet destination network (w904C)
Otherwise a new destination network is created with the
name of ? and without any access points (= empty); the
user would have to modify destination network himself.
<parm name="NETWORK" value="Internet" />
<!-- S60: displayed name for SIP setting (menu) -->
<parm name="PROVIDER-ID" value="1und1" />
<!-- S60: required in S60; default in Series 40 -->
<parm name="PTYPE" value="IETF" />
<parm name="PUID" value="49…@sip.1und1.de" />
<!-- S60R3: otherwise proxy is ‘Auto’; not required before -->
<parm name="APROTOCOL" value="UDP" />
<characteristic type="APPADDR">
<!-- follows APROTOCOL but defaults to UDP (no Auto) -->
<parm name="ADDR" value="sip.1und1.de" />
S60: only for ‘SIP/VoIP Setting’ tool
(VoIP » Options » Import » XML file in file system)
otherwise this characteristic is ignored creating
an empty proxy address without loose routing
<characteristic type="PORT">
<parm name="PORTNBR" value="5060" />
<!-- Series 40: not required in S60 -->
<characteristic type="APPAUTH">
<parm name="AAUTHNAME" value="49…" />
<parm name="AAUTHSECRET" value="Dein Passwort" />
<!-- S60: not automatically received from first REGISTER -->
<parm name="AAUTHDATA" value="1und1.de" />
<!-- Registrar (UDP; Auto: UDP/TCP did not work) -->
<characteristic type="RESOURCE">
<!-- does not follow APROTOCOL, defaults to Auto -->
<parm name="URI" value="sip.1und1.de;transport=UDP" />
<parm name="AAUTHNAME" value="49…" />
<parm name="AAUTHSECRET" value="Dein Passwort" />
<!-- S60R2: not automatically received from first REGISTER -->
<parm name="AAUTHDATA" value="1und1.de" />
<characteristic type="APPLICATION">
<parm name="APPID" value="w902E" />
<!-- S60: displayed name for NAT/FW setting (SMS) -->
<parm name="NAME" value="1und1" />
<characteristic type="NW">
<!-- has to match domain part of SIP/PUID -->
<parm name="DOMAIN" value="sip.1und1.de" />
<parm name="STUNSRVADDR" value="stun.1und1.de" />
<!-- S60: only for ‘SIP/VoIP Setting’ tool -->
<parm name="STUNSRVPORT" value="3478" />
<!-- Default: 1200 seconds; IMAP IDLE: 1740; Reality: -->
<parm name="NATREFRESHTCP" value="895" />
<!-- Default: 28 seconds; override with custom IAP to 160 -->
<parm name="NATREFRESHUDP" value="28" />
<!-- S60: see Series 40 VoIP Tutorial chapter 4 -->
<parm name="CRLFREFRESH" />
<!-- S60R3: otherwise (default) is ‘on’ -->
<parm name="SHAREDSECRET" value="0" />
S60R3: STUN (w902E) has to be after VoIP (w9010),
otherwise APROTOCOL is ‘UDP’ and not ‘nokia.stun’.
If it is not ‘nokia.stun’, STUN does not work at
all and there wont be incoming voice (RTP) data.
Overriding it here (different order), had no effect.
<characteristic type="APPLICATION">
<parm name="APPID" value="w9013" />
<!-- reference to SIP/APPREF -->
<parm name="TO-APPREF" value="1und1" />
<!-- displayed name for VoIP setting (normal user interface) -->
<parm name="NAME" value="1und1" />
<!-- reference to default (current/unknown) access point -->
<parm name="TO-NAPID" value="INTERNET" />
<!-- S60: displayed name in ‘SIP/VoIP Setting’ tool -->
<parm name="PROVIDER-ID" value="1und1" />
<!-- S60: boolean according documenation; int in real-world -->
<parm name="ALLOWVOIPOVERWCDMA" value="1" />
<!-- S60: enables incoming and outgoing Caller-ID -->
<parm name="VOIPDIGITS" value="7" />
<parm name="IGNDOMPART" value="1" />
<parm name="MOMAXALERT" value="0" />
<parm name="MTMAXALERT" value="0" />
<parm name="SMPORT" value="30000" />
<parm name="EMPORT" value="30019" />
<!-- 1&1: both settings worked; no DTMF out-of-band -->
<!-- <parm name="NODTMFOOB" /> -->
<!-- 1&1: SIPS/SRTP not offered -->
<parm name="SECURECALLPREF" value="0" />
<parm name="RTCP" value="1" />
<!-- 1&1: ITU instead of RFC bit-order -->
<!-- <parm name="G726RFCPAYLOADFORMAT" /> -->
if you use your phone at home or at very well manged WLANs,
consider to reverse this list to get better quality
S60R3: G.726 removed because otherwise CODEC list is empty
<characteristic type="CODEC">
<parm name="MEDIASUBTYPE" value="0" />
<parm name="PRIORITYINDEX" value="0" />
<parm name="OCTET-ALIGN" />
<!-- S60: iLBC with default values -->
<characteristic type="CODEC">
<parm name="MEDIASUBTYPE" value="1" />
<parm name="PRIORITYINDEX" value="1" />
<!-- G.729 with default values -->
<characteristic type="CODEC">
<parm name="MEDIASUBTYPE" value="10" />
<parm name="PRIORITYINDEX" value="2" />
<!-- *G.711 a-law (PCMA) with default values -->
<characteristic type="CODEC">
<parm name="MEDIASUBTYPE" value="3" />
<parm name="PRIORITYINDEX" value="3" />
<!-- *G.711 µ-law (PCMU) with default values -->
<characteristic type="CODEC">
<parm name="MEDIASUBTYPE" value="4" />
<parm name="PRIORITYINDEX" value="4" />
<!-- CN Comfort noise with default values -->
<characteristic type="CODEC">
<parm name="MEDIASUBTYPE" value="9" />
<parm name="PRIORITYINDEX" value="5" />
Alles anzeigen
FRITZ!Box Fon
<?xml version="1.0" encoding='UTF-8' standalone='yes'?>
<!DOCTYPE wap-provisioningdoc PUBLIC
"-//WAPFORUM//DTD PROV 1.0//EN"
"http://www.wapforum.org/DTD/prov.dtd"
AVM FRITZ!Box Fon WLAN 7270
Series 40 = Nokia 6300i (03.41)
S60R2 = Nokia E90 Communicator (300.34.84)
S60R3 = Nokia N86 8MP (21.006)
<characteristic type="BOOTSTRAP">
<!-- Series 40: displayed name for configuration -->
<parm name="NAME" value="FRITZ!Box Fon" />
<characteristic type="APPLICATION">
<parm name="APPID" value="w9010" />
<!-- virtual link ID for VoIP/TO-APPREF -->
<parm name="APPREF" value="FRITZ!Box Fon" />
<!-- S60: displayed name for SIP setting (SMS) -->
<parm name="NAME" value="FRITZ!Box Fon" />
<!-- reference to default (current/unknown) access point -->
<parm name="TO-NAPID" value="INTERNET" />
S60R3: reference to Internet destination network (w904C)
Otherwise a new destination network is created with the
name of ? and without any access points (= empty); the
user would have to modify destination network himself.
<parm name="NETWORK" value="Internet" />
<!-- S60: displayed name for SIP setting (menu) -->
<parm name="PROVIDER-ID" value="FRITZ!Box Fon" />
<!-- S60: required in S60; default in Series 40 -->
<parm name="PTYPE" value="IETF" />
<parm name="PUID" value="620@fritz.fonwlan.box" />
<!-- S60R3: otherwise proxy is ‘Auto’; not required before -->
<parm name="APROTOCOL" value="UDP" />
<characteristic type="APPADDR">
<!-- follows APROTOCOL but defaults to UDP (no Auto) -->
<parm name="ADDR" value="fritz.fonwlan.box" />
S60: only for ‘SIP/VoIP Setting’ tool
(VoIP » Options » Import » XML file in file system)
otherwise this characteristic is ignored creating
an empty proxy address without loose routing
<characteristic type="PORT">
<parm name="PORTNBR" value="5060" />
<!-- Series 40: not required in S60 -->
<characteristic type="APPAUTH">
<parm name="AAUTHNAME" value="620" />
<parm name="AAUTHSECRET" value="Dein Passwort" />
<!-- S60: not automatically received from first REGISTER -->
<parm name="AAUTHDATA" value="fritz.box" />
<!-- Registrar (UDP; Auto: UDP/TCP did not work) -->
<characteristic type="RESOURCE">
<!-- does not follow APROTOCOL, defaults to Auto -->
<parm name="URI" value="fritz.fonwlan.box;transport=UDP" />
<parm name="AAUTHNAME" value="620" />
<parm name="AAUTHSECRET" value="Dein Passwort" />
<!-- S60R2: not automatically received from first REGISTER -->
<parm name="AAUTHDATA" value="fritz.box" />
<characteristic type="APPLICATION">
<parm name="APPID" value="w902E" />
<!-- S60: displayed name for NAT/FW setting (SMS) -->
<parm name="NAME" value="FRITZ!Box Fon" />
<characteristic type="NW">
<parm name="DOMAIN" value="fritz.fonwlan.box" />
<parm name="STUNSRVADDR" value="0.0.0.0" />
<!-- S60: only for ‘SIP/VoIP Setting’ tool -->
<parm name="STUNSRVPORT" value="3478" />
<!-- Default: 1200 seconds; IMAP IDLE: 1740; Reality: -->
<parm name="NATREFRESHTCP" value="895" />
<!-- Default: 28 seconds; override with custom IAP to 160 -->
<parm name="NATREFRESHUDP" value="28" />
<!-- S60: off, otherwise (even without STUN) refresh -->
<!-- <parm name="CRLFREFRESH" /> -->
<!-- S60R3: otherwise (default) is ‘on’ -->
<parm name="SHAREDSECRET" value="0" />
S60R3: STUN (w902E) has to be after VoIP (w9010),
otherwise APROTOCOL is ‘UDP’ and not ‘nokia.stun’.
If it is not ‘nokia.stun’, STUN does not work at
all and there wont be incoming voice (RTP) data.
Overriding it here (different order), had no effect.
<characteristic type="APPLICATION">
<parm name="APPID" value="w9013" />
<!-- reference to SIP/APPREF -->
<parm name="TO-APPREF" value="FRITZ!Box Fon" />
<!-- displayed name for VoIP setting (normal user interface) -->
<parm name="NAME" value="FRITZ!Box Fon" />
<!-- reference to default (current/unknown) access point -->
<parm name="TO-NAPID" value="INTERNET" />
<!-- S60: displayed name in ‘SIP/VoIP Setting’ tool -->
<parm name="PROVIDER-ID" value="FRITZ!Box Fon" />
<!-- S60: boolean according documenation; int in real-world -->
<parm name="ALLOWVOIPOVERWCDMA" value="1" />
<!-- S60: enables incoming and outgoing Caller-ID -->
<parm name="VOIPDIGITS" value="7" />
<parm name="IGNDOMPART" value="1" />
<parm name="MOMAXALERT" value="0" />
<parm name="MTMAXALERT" value="0" />
<parm name="SMPORT" value="30000" />
<parm name="EMPORT" value="30019" />
<!-- FRITZ!Box Fon: both settings worked; no DTMF out-of-band -->
<!-- <parm name="NODTMFOOB" /> -->
<!-- FRITZ!Box Fon: SIPS/SRTP not offered -->
<parm name="SECURECALLPREF" value="0" />
<parm name="RTCP" value="1" />
<!-- FRITZ!Box Fon: ITU instead of RFC bit-order -->
<!-- <parm name="G726RFCPAYLOADFORMAT" /> -->
<!-- Codec G.711 a-law (PCMA) without VAD/CN -->
<characteristic type="CODEC">
<parm name="MEDIASUBTYPE" value="3" />
<parm name="PRIORITYINDEX" value="0" />
Alles anzeigen
Eigener VoIP-Anbieter
Überall da wo „1und1“ steht, schreibst Du den Namen Deines Anbieters rein. Dafür bietet sich Suchen/Ersetzen an. Bei PUID steht value und dahinter ein Text in Anführungszeichen. Diesen Text löschst Du komplett und tauscht ihn gegen Deine Internet-Adresse (SIP-URI) aus. Die Anführungszeichen links und rechts müssen so stehen bleiben. Leerzeichen dürfen sich dazwischen nicht einschleichen. Dein Benutzernamen muss in das value-Feld von AAUTHNAME. Das Passwort kommt dann zu AAUTHSECRET. Die Zeile mit AAUTHDATA komplett löschen. Im nächsten Schritt ist wieder Suchen/Erstzen hilfreich: Überall da wo „sip.1und1.de“ steht, dürfte der Text nach dem „@“ Deiner SIP-URI hin. Nutzt Du einen STUN-Server, den Text stun.1und1.de anpassen. Macht Dein Anbieter von sich aus ein Keepalive (manchmal nennt sich das Refresh) solltest Du keinen STUN-Server nutzen und trägst in dieses Feld 0.0.0.0 ein. Wer mehr wissen will, findet in den vier jetzt alten Beiträgen noch Puzzlesteinchen.
VoIP-Allgemein
Nokia » Menü » Einstellungen »
- Anrufe » Anruftyp » Alles bloß nicht „Nur Sprachanruf“ wählen.
- Anrufe » Eigene Internetnummer senden » Ja oder Nein.
- Internet-Telefon » Verbindungs-Töne » Ein oder Aus (quietscht dann immer kurz beim Einbuchen bzw. Ausbuchen; auch im Lautlos-Profil)
Jetzt kannst Du eine Rufnummer eingeben und wählst Optionen » Internetanruf.
Wird Dir nur die Rufnummer aber nicht der Name aus dem Adressbuch angezeigt: Der Text nach dem @ während des Anrufs muss dem PUID entsprechen. Die Beispiel.xml anpassen und erneut rüber schicken. Schickt Dein Anbieter dort Unsinn oder wechselnde Texte, dann hast Du verloren. 1&1 ist so ein Kandidat, da die immer versuchen die Netze Anderer zu nutzen.
Die obige 1&1-Konfiguration ist lediglich ein Beispiel zur Vorlage für Deinen eigenen Anbieter. Kein mir bekanntes Nokia ist mit 1&1 kompatibel. Kein Series 40, kein S60 und auch nicht Maemo. Alle haben Probleme mit dem CRLF-Refresh (Maemo: Keepalive). Dies hat zur Folge, dass Du nach einiger Zeit nicht mehr erreichbar bist. Warum sich überall Anleitungen für 1&1 finden, ist mir ein Rätsel. Aber weil ich nur eine „übernommene“ Rufnummer nutzte, die ich (erst) nicht direkt anrufen konnte, merkte auch ich das lange Zeit nicht. Selbst nach dieser Erkenntnis, brauchte ich für die Analyse der Ursache und deren Bestätigung mehrere Tage. Lösung: FRITZ!Box-Konfiguration nutzen oder sich schlau machen …
Zitat
Original geschrieben von Abi99
Die FRITZ!Box versteht das Plus-Zeichen nicht.
Mit der aktuellen Labor-Firmware (= Beta-Software) für den Telefon-Bereich klappt das nun hervorragend. Sowohl über Festnetz als auch Internet.
Zitat
Original geschrieben von Abi99
Am analogen Festnetz-Anschluss verschleppt die FRITZ!Box das Klingelzeichen um drei Takte.
AVMs aktuelle Beta-Firmware löst dies bis auf einen Takt auf. Dieser eine Takt ist nötig, da sonst die Rufnummernanzeige nicht klappt.
Schlusswort (Allgemein)
Euch wird das wenig interessieren, schließlich war kaum jemand bereit den Mehrpreis zum Vorgänger zu bezahlen, wenn dann noch ein Klassiker wie ein Nokia E51 lockt. Ohne die Updates zum Nokia 6300 ohne I hätte ich aber nicht zugegriffen. So nutze ich meines inzwischen als Festnetztelefon und dank IMAP-IDLE als Hinweis auf neue E-Mail-Nachrichten. Dazu brauche ich nicht einmal die WLAN-Suche den ganzen Tag an zu haben. E-Mail-Eingang als Schnellzugriff abgelegt, wähle ich diesen mit einem Tastendruck an, warte bis mich das Nokia fragt online zu gehen, wähle mein WLAN und schon verbindet sind VoIP automatisch mit. Warum bekomme ich das ohne Zusatzprogramme in S60 nicht genauso schön gebacken? Und ein Nokia N900 sieht im Vergleich unfertig aus. Erstaunlicherweise gehen dort aber wieder Dinge, die in der Series 40 seit Jahren nicht möglich seien. Beispiel: Der Hotspot-Bericht bemängelte das fehlende Sicherheitszertifikat der Deutschen Telekom. Inzwischen musste ich noch eine halbes Dutzend weiterer Zertifikate installieren. Im Nokia N900 sind alle bereits vorinstalliert. Im Apple iPhone (T-Mobile) und im Samsung H1 (Vodafone) sind die ebenfalls alle bereits drin. Und dann musste ich mir Jahre lang anhören: „Das liegt an den Netzbetreibern.“ Sicher. 
Wendete ich mich Anfang 2000 aufgrund Nokias Konzept eines Smart-Followers ab, kam ich erstaunt und optimistisch zurück als 2004 die Funktionsklobberei begann. Viele Konkurrenten sind deswegen kaputt gegangen. Aber einige konnten sich trotzdem diesem Konzept komplett entgegenstemmen. Wenn Nokia nicht endlich seinen Marketing-Unfug unterlässt und stattdessen endlich die Produkte kundenorientierter macht, sehe ich für den Laden wirklich Schwarz. Entwicklern oder Info-Managern Honig um den Bart zu schmieren, ist zwar nett, aber das Produkt ist und bleibt das Wichtigste. Dann macht das allen Stakeholdern Spaß. Wer aber so weiter macht und solch einen Kram in der Qualität abliefert … die letzten beiden Jahre hat Nokia bereits an sich vorbeiziehen lassen. Hoffentlich kann mein Nokia 6260 slide diese Leidenszeit überbrücken. Lange mache jedenfalls ich das so nicht mehr mit.