Beiträge von Abi99

    oo7x, Nokia ist nur die Marke. Dahinter steckt irgendein Hinterhof-Laden.


    Kamera:
    Auf GSM-Arena.com findest Du Vergleiche… indem Du „Review“ und dann (unten rechts) „Kamera“ wählst. Alternativ kannst Du direkt auch „Pictures“ wählen. Kurz: Wenn Du das Nokia 8 nimmst, wirst Du kaum einen Unterschied merken.


    Google Android:
    Jeder Hersteller muss AOSP an seine Telefon-Modelle anpassen – selbst Google. Allerdings verzichtet Nokia darauf allzuviel am Launcher herumzudoktern. Fraglich ist eher, wie die Zukunft um Versionsupdates und Sicherheitspatches aussieht. Bisher hält HMD einigermaßen mit. Aber ähnlich verhielt sich auch BlackBerry am Anfang – und die sind inzwischen bereits aus dem Tritt gekommen. Ist im Lager von Sony Xperia nichts für Dich dabei?

    Zitat

    Original geschrieben von magichs
    Gegen die Router spricht nur das Geld.

    Du bekommst eine FRITZ!Box 7412 bzw. 7362 SL für unter 40 € bei eBay. Ansonsten von einer Drittpartei mieten… die Gigaset DX800A buchst Du dann entweder direkt in die IP-Telefonie der Telekom ein, oder Du nutzt den internen SIP-Registrar der FRITZ!Box.


    Die Telekom-Zugangsboxen haben eine schlechte Software-Qualität. Vieles geht nicht. Noch mehr geht falsch. Kümmern tut sich keiner. Bei der Telekom mieten lohnt nicht, weil man mindestens fünf Jahre lang mieten muss – erst danach hat man den Router abgezahlt. Ansonsten hier ein Thread über Mieten bei Drittparteien…

    Zitat

    Original geschrieben von Lux
    Es gibt Mesh-WLAN, WLAN Roaming, Zero-Handover und noch einiges mehr – was jeweils das eine vom anderen abgrenzt, habe ich nicht gerallt.

    Lux, Du hast Deine Lösung gefunden, aber nur nochmal für Mitlesende:


    WLAN-Roaming macht der WLAN-Client. Er sucht sich den besten Access-Point raus. Dazu muss der WLAN-Name und die WLAN-Verschlüsselung gleich sein. Der WLAN-Kanal kann und sollte unterschiedlich sein: 1-5-9-13 oder 1-6-11. Die Verschlüsselung muss auf allen Access-Points exakt gleich sein. Also am einfachsten alles auf WPA2-only und überall WPS ausmachen. Danach nochmals kontrollieren, beispielsweise über den Wifi Analyzer für Google Android und/oder in Apple macOS über die Kommando-Zeile…


    Im geschäftlichen Umfeld (WPA2-Enterprise) existieren noch WLAN-Roaming-Beschleuniger. Bei WPA2-Enterprise besteht das Problem, dass ein Roaming so lange dauert, dass beispielsweise ein VoIP-Telefon zu lange ohne Assoziierung wäre. Du hättest während eines Telefonats Tonaussetzer. Aber mit WPA2-PSK benutzt Du WPA2-Personal und hast dieses Problem nicht – der Wechsel geht schnell genug.


    Roaming-Steering macht der Access-Point bzw. ein Controller. Dabei zwingt er den WLAN-Client ein WLAN-Roaming auszulösen. Macht der Access-Point das Steering, kann er das nur für sein eigenes 2,4 GHz-Netz bzw. 5 GHz-Netz machen. Das nennt sich oft Band-Steering. Ein Controller macht Roaming-Steering zentral über alle Access-Points. Roaming-Steering ist eine gefährliche Sache, weil das nirgends definiert ist. Ich habe schon Implementierungen gesehen, die die Namensauflösung von Domains (DNS) blockieren und so hoffen, dass der WLAN-Client wechselt. Mobiltelefone machen das. Computer bleiben oft kleben und haben dann „kein“ Internet.


    Ein Mesh erlaubt WLAN-Zugangspunkte hintereinander zu schachteln bzw. beliebig zu verketten. Oft kommt auch noch Steering zum Einsatz.


    Was Du brauchst, ist ein WLAN-Access-Point mit ordentlicher Signalstärke und Software-Qualität. Daher ist ein gebrauchter Telekom Speedport oft keine gute Wahl, weil Speedports in diesen beiden Punkten nicht selten von Haus aus bereits Murks sind. Lief der Speedport bereits lange, kann der WLAN-Chip beschädigt sein – WLAN-Chips gehen irgendwann (teilweise) kaputt. Daher bin ich abgekommen, gebrauchte Ware aufzubrauchen. Man hat nur Ärger.


    Ich habe einiges durchprobiert und bin aktuell bei AVM gelandet. Bei mir ist das Mesh noch aus, auch weil ich nicht weiß, was AVM da macht. Aber auch damit habe ich bei einigen WLAN-Clients auf 5 GHz weiterhin so meine Problemchen. Daher bin ich durchgehend bei 2,4 GHz – also lauter AVM 450E. Ubiquiti UniFi konnte mich nicht wirklich überzeugen, auch wenn deren Signalqualität toll ist – anfangs hatte ich einen Bug und keiner hat sich drum gekümmert. Dann dieser Controller, den ich laufend aktualisieren muss, um die neuste Firmware aufzuspielen. Auch preislich muss ich bei Ubiquiti echt schlucken – wenn ich 3×3 auf beiden Bändern haben will, müsste ich bereits zum UAP-AC-PRO greifen. Der ist im Vergleich zu einem AVM 1750E doppelt so teuer. Wenn ich 3×3 nur auf 2,4 GHz nähme, müsste ich bereits zum UAP-AC-LR greifen. Der ist im Vergleich zu einem AVM 450E oder AVM 7362 SL ebenfalls doppelt so teuer. Klar kann UniFi mehr. Aber das brauche ich alles nicht. Daher bin ich aktuell bei AVM.

    Zitat

    Original geschrieben von DARKHALF
    [Wie können] Geräte aus der im Prinzip selben Baureihe, vom selben Hersteller so unterschiedliche Klangqualität haben?

    Samsung hat noch aus Zeiten der Feature-Phones mehrere Entwickler-Teams. Jedes Team baut haufenweise Modelle. Jedes Team ist autark, sitzt viele hundert Kilometer entfernt und hat ganz andere Test-Abläufe. Das ist Risikostreuung auf koreanisch. Ein echtes Kultur-Problem. Am Ende entscheidet das Marketing über den „Namen“. Dieser Name suggeriert lediglich eine Baureihe.


    Folglich presst das Marketing ein bereits fertiges Produkt in eine Verkaufsschiene, je nach Gutdünken. Also bedeutet Samsung kaufen, nichts anderes als Lotto spielen.


    Theoretisch kann die Ursache auch in der Herstellungsstreuung liegen. Aber praktisch liegt die Ursache entweder an der Produktionsstraße – nicht alle sind gleich eingestellt – bzw. eben am ursprünglichen Entwickler-Teams.


    Nichts desto trotz verstehe auch ich nicht, warum man solche Dinge nicht über das Management wieder abfängt. Solch unterschiedliche Qualität sollten trotz dieser Gründe nicht passieren! Hier stehen sich Koreaner selbst im Weg. Mal sehen, wann sich Samsung traut, einen Ausländer kommen zu lassen, um mit solchen Dinge aufzuräumen.

    Zitat

    Original geschrieben von klausN80X
    Da hast du in der Tat was verpasst. Die offizielle Version ist tatsächlich die 1709.

    Mobilemeister meinte, dass die Lumia 640-Serie kein Windows 10 Mobile in Version 1709 erhält, sondern offiziell bei 1704 das Ende erreicht wurde. Mobilemeister, über den Umweg Windows-Insider dürftest Du noch eine Weile dran kommen (Quelle).

    Zitat

    Original geschrieben von Abi99
    Aber selbst Windows 10 Mobile hilft Dir wenig, weil ich nicht wüsste wie Du auf eine aktuelle Version (1607, 1703, 1709) kommen könntest.

    Im Internet finden sich noch ein paar Anleitungen mittels Registry-Hack die Kennung auf ein „Lumia 950“ zu ändern. Dadurch sollen für ein Lumia 920 auch neuere Windows-Versionen möglich sein. Aber selbst habe ich das nie probiert.

    Zitat

    Original geschrieben von NRWTom
    Der Breitbandanschluss ist sehr wohl rückkanal-fähig …

    Ja, weiß ich. Mit „Leitung“ meinte ich aber etwas anders als Du verstanden hast. Mir ging es um den Receiver. Dieser spricht nicht mit dem Netz. Jedenfalls wäre mir das neu. Außerdem kannst Du immer noch Hausanschlussverstärker ohne Rückkanal verbauen. So mache ich das.

    Zitat

    Original geschrieben von NRWTom
    Am Ende ist es vollkommen egal, ob DSL oder Kabel oder Funk zw. TK-unternehmen und Kunden besteht, das ist eine reine Übertragungsstrecke, die eigentliche Technik dahinter ist bei allen die selbe mit den selben Möglichkeiten.

    Nein.

    Zitat

    Original geschrieben von NoIdea
    Du kannst bei Triple Play über TV-Kabel einen ganz normalen Fernseher mit DVB-C und ein analoges Radio anschließen …

    Ja, weiß ich und hatte ich ausgeführt. Aber der Abschnitt bezog sich auf „Triple-Play über Telefon“.

    Zitat

    Original geschrieben von NoIdea
    Updates kriegt mein Fernseher gar nicht, der funzt im Auslieferungszustand völlig problemlos und ist offline so dass da auch keine Sicherheitslücken zu stopfen sind.

    Die Übertragungsstandards ändern sich bzw. nutzen manchmal Dinge aus, die der Hersteller vorher nicht richtig getestet hatte. Daher sind Updates auch für Offline-Receiver sinnvoll.

    Bei einem Breitbandkabel-Anschluss kurz Kabelfernsehen spricht der Receiver am Fernseher nicht mit Deinem Anbieter, er lauscht lediglich. Diese Leitung ist nicht Rückkanal-fähig. Daher weiß Unitymedia nicht, was Du am Fernseher schaust. Beim Telefon-Anbieter ist das anders – hier ist das technisch gegeben und Du musst Dich bei der Telekom Deutschland auch aktiv aus der „Vermarktung“ nehmen, mehr dazu…


    Bei Vodafone weiß ich es nicht. Ob sich der Telefon-Anbieter daran dann hält, musst Du ihm glauben, mehr dazu…


    Das ist ein Grund, warum Triple-Play mir nicht über Telefon ins Haus kommt. Niemand geht etwas an, was ich für Radio bzw. welche Kanäle ich sehe. Daher geht auch mein Fernseher nicht ins Internet und ich ziehe Firmware-Updates nur über USB – ansonsten wüsste dessen Hersteller, was ich mache. Egal wie langweilig ich bin, ich sehe das nicht ein irgendwelche Grundrechte hier aufzugeben.


    Problematisch sehe ich in diesem Zusammenhang auch nicht nur Behörden sondern viel mehr Hacker-Angriffe bzw. Marketing-Firmen.


    Die Internet-Leitung kann bei beiden aufgezeichnet werden. Um Inhalte zu schützen, hilft nur vermeiden oder verschlüsseln, also E-Mail (OpenPGP bzw. S/MIME) und VoIP ([D]TLS mit sRTP). Ich mache das so mit meiner Familie und meinem Bekanntenkreis. Nicht aus Verfolgungswahn (oder doch?), sondern einfach weil ich es kann. Besonders wenn sich mein Gegenüber aktuell im Ausland aufhält und man sich einfach nur austauschen will, sehe ich nicht ein, warum unsere Gesprächsinhalte zum Freiwild werden.


    Das war das Thema Inhaltsschutz. Was Du ganz schwer schützen kannst, sind Verkehrsdaten (wer mit wem, wann, wie lange). Hier müsstest in den Bereich Anonymisierung eintauchen, also aktuell Lösungen wie Tor benutzen. Aber auch das ist einfacher als man manchmal denkt. Bevor Du den Schritt gehst, überprüfe, ob Du nicht dauerhaft im „privaten“ Modus Deines Internet-Browsers surfen kannst. Passwörter legst Du in einen Passwort-Manager, beispielsweise Mozilla Firefox oder Apple Schlüsselbund. Der Web-Browser gibt Dir dann automatisch die Daten, wenn Du auf der entsprechenden Anmeldeseite bist. Dadurch machst Du es diesen Trackern schwerer. Die sich aber wie eine Pest in Deinem Smartphone ausbreiten, weil die App-Anbieter nicht auf Deiner Seite sind.


    Die Tracker-Industrie möchte das ganze wie ein Katz- und Maus-Spiel aussehen lassen. Nach dem Motto: Mir zu kompliziert, ihr seit eh schlauer, ich lasse es. Allerdings kann man wirklich mit den obigen Tricks einige abschütteln, ohne das man irgendwie an Komfort verliert.