noreason4nothing, ich bin bei dem Thema auch recht neu. Auf der T-Mobile Webseite rechts unter Downloads findest Du ein Dokument „HotSpot - Sicherheit“. In dem ist das ganze auf Seite 8, rechte Spalte ganz nett erklärt. Mit den T-Mobile HotSpots hast Du das Problem, dass jeder alles mitverfolgen kann – dazu braucht „nur“ jemand in die Nähe von Dir zu sein und seinen Wireless-LAN-Adapter passiv schalten. Daher solltest Du jede Übertragung falls möglich über SSL bzw. TLS abwickeln, dann hat der Angreifer (nach meiner heutigen Kenntnis) nur eine Chance, wenn Du wild Zertifikat-Abfragen wegklickst (Man-in-the-Middle). Surfst Du aber ungesichert, wie zum Beispiel hier bei Telefon-Treff.de, kann der Lauscher alles sehen.
Um offene HotSpots abzusichern, habe sich schon viele einige Gedanken gemacht. In Schulen findest Du daher oftmals zwei Netzwerke: Einmal offen für Gäste und einmal geschlossen (WPA-Enterprise/EAP) für bekannte Benutzer. T-Mobile scheint diesen Weg nicht gehen zu wollen – hätte wahrscheinlich auch zu viele Änderungen an der Infrastruktur-Hardware bedeutet. Eine Alternative ist ein so genanntes VPN: Man surft zwar immer noch in einem offenen, auf WLAN-Ebene ungesicherten Netzwerk, allerdings werden die übertragenen Daten geschützt und zwar von Deinem Endgerät bis zur Infrastruktur Deines Internet-Anbieters also der Schule bzw. in diesem Fall T-Mobile. Der entsprechende Admin (und noch viele andere, wenn die Infrastruktur von Deinem Anbieter Mist ist) kann dann immer noch alles Ungesicherte von Dir mitlesen, aber eben der Lauscher am Café-Tisch gegenüber nicht mehr. Kurzum, Surfen wird dann ähnlich sicher wie daheim am Computer. Richtig?
Payton, wird halt vielleicht nicht gehen. Für Account/Passwort die HotSpot-Einwahldaten nehmen. Aber probier mal unter Gruppe „T-Mobile[hybrid]“. Sollte auch gehen, konnte ich bis jetzt aber nicht testen. Bei Schlüssel ebenfalls „T-Mobile“.