o2 steht unter Druck. Die verschwundenen 12 Mio 1&1 Kunden tun offenbar mehr weh, als gedacht.
Im Festnetz hat o2 das Problem, dass sie nur Wiederverkäufer sind. Wenn also irgendein Problem auftritt, bin ich Spielball zwischen o2 und dem Original-Netzbetreiber (oft Telekom aber auch Vodafone-Kabel oder TeleColumbus Pyur). Da geh ich einfach zum Original.
Und wenn o2 die Preise radikal senkt, um "Neu"-Kunden zu erreichen, landen sie bei ihrem Einkaufspreis und haben keine Marge mehr, um das richtig gut zu machen.
Konkretes Beispiel:
Bei mir im Ort bekomme ich mit o2 maximal DSL 16.000, weil der HvT vom lokalen Energieangbieter in Sachen Vectoring-DSL "belegt" wurde. Als Original-Telekom Kunde kann ich aber DSL 100.000 bekommen, weil die Telekom im Großeinkauf (Wholebuy) beim lokalen Anbieter einkauft - außerdem bietet die Telekom noch Hybrid an (Mischung festnetz Funk, bei mir 250 MB/s down)
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o2 hingegen hat mit dem Energieanbieter keinen Vertrag und die Telekom darf (und will) das Wholebuy Angebot (höchstwahrscheinlich) nicht resalen.
Hybrid resaled die Telekom nicht und die BNetzA hats "erlaubt".
Also wird das für o2 nix.