Die Mineralölfirmen sind dabei den Spritpreis pö a pö zu erhöhen, um sich die Steuersenkung einzustecken, und zwar machen die das auf einem langen und scheinbar unauffälligem Weg, und sind fast am Ziel.
Mein Nachbar betreibt zwei Tankstellen einer großen Marke, und hat das bestätigt. „Bei Euch wird nichts hängenbleiben“ sagte er. Bei ihm als Pächter natürlich auch nicht.
Im Zusammenhang mit dem Treffen in Davos, wurde gesagt, dass sich der Umsatz der Mineralölfirmen weltweit in diesem Jahr wohl mindestens verdreifacht, eher vervierfacht, ausgehend von ca. 1,5 Billionen Dollar - ich meine das war die Einheit. Und damit natürlich die extreme Gewinnerhöhung.
Gerade zur Sommerzeit wo die meisten Urlaub haben, und die Straßen übervoll sind - da dann auch noch den Sprit subventionieren, wo dann auch die meisten Pendler Urlaub haben. Dazu das 9,-€ Ticket. Eher eine Unterstützung für die Tourismuswirtschaft, Hotels, Gastronomie, usw., denn für den Bürger. Typischer Poltitikstil und Klientel der FDP eigentlich.
9,-€ Ticket ok. Aber nicht so, und dann auch für einen längeren Zeitraum, bitte! Ich will mich doch nicht in übervolle Züge quetschen!
Der damalige Finanzminister und Erbsenzähler Hans Eichel hatte damals schon Steuersenkungen auf Sprit abgelehnt, weil er der Meinung war, dass sich die Minerlölwirtschaft die Differenz einsteckt. Jetzt sehen wir es!
Außerdem muss ich sagen - wenn ich sehe was auf den Straßen los ist, geht es den Autofahrern anscheinend nicht wirklich schlecht!
Am meisten sparen durch die Subvention doch die die am meisten verbrauchen, und das sind oft große, unnötige s.g. SUV-Panzer. Die dann eh oft Firmenfahrzeuge sind, also keine Mehrwertsteuer auf den Sprit pluss Absetzen von den Geschäftskosten.
Da die meisten Fahrzeuge bzw. ein extrem großer Teil als Firmenfahrzeuge laufen, oder als Mitarbeiterfahrzeuge mit 1% Regelung, muss man da unbedingt ran, wenn man etwas verändern will.
In der Company in der ich gearbeitet habe, war den Kollegen der Verbrauch und die Fahrweise völlig egal, Sprit, auch privat und Urlaub ging auf Firmenkosten.