Dass man nicht mit Knüppeln zur Arbeit geprügelt wird, sollte ja einleuchten. Man macht alles wegen dem Geld, ansonsten könnten die Leute ja unentgeltlich arbeiten. Machen ja nur wenige Leute.
Kann ich nicht bestätigen. Andererseits hast Du auch wieder recht. Nämlich dann, wenn auch der allerbeste Job zur Routine wird, und man erkennt, dass selbst das beste berufliche soziale Engagement nichts nützt, bzw. ein Kampf gegen Windmühlen ist.
Die Leute sind dann ausgelaugt bzw. resigniert. Und dafür muss dann am Ende auch Geld auf den Tisch gelegt werden, und keine 1600,- netto, und die Bürotussy geht mit Zweifünf Netto nach Hause.
Meine Freundin ist Physiotherapeutin, verdient viel zu wenig, hat aber nach über 26 Jahren im Job immer noch richtig Bock darauf. Das gibt es eben auch bei den Altenpflegern und Krankenpflegern.
Eine mindestens annerkennenswerte Bezahlung im Vergleich zu anderen Berufsständen sollte Standard sein. Ist es aber nicht, leider! Das ist von Branche zu Branche extrem unterschiedlich. Liegt oft auch an den Gewerkschaften. Siehe die sehr guten Löhne und Bedingungen im Metall- und Chemiebereich.
Jedenfalls lockt man mit Geld AUF DAUER keine Leute, sondern eher mit den Rahmenbedingungen. Und selbst die werden zur Routine. Als Arbeitgeber kann ich sagen, dass Arbeitnehmer sich nichts nehmen mit Arbeitgebern, die ja immer die eigentlichen Bösen sind.
Arbeitnehmer können genau solche Arxlöcker sein wie Arbeitgeber, da hilft auch kein Geld. Man muss nur einmal in die Postbranche und in die Verwaltungen gucken. Die freie Wirtschaft bildet da keine Ausnahme.
Anektdote: Ich habe einem Mitarbeiter mal angeboten mehr Verantwortung zu übernehmen, und natürlich mehr Geld. Er sagte, er wolle lieber weniger arbeiten, und dafür weniger Geld verdienen. 🥶😅
Am Ende kam durch den Hinweis eines Kunden von mir raus, dass seine Frau anschaffen geht. Der Kunde war natürlich nie bei ihr, der wusste das von einem Freund. Sagte er. 😂🤘🏻👍🏻🚀🆘
Die Dame hat auf Nachfrage bei meinem Mitarbeiter, ca. 7000,- bis 8000,- Netto im Monat nach Hause gebracht. Überwiegend steuerfrei würde ich sagen. Das war noch zu Deutsche Mark Zeiten, meine ich. Um und bei 2002.
Mein Fazit nach weit über 20 Jahren Selbstständigkeit: NUR mit Geld lockt man auf Dauer keinen hinter dem Ofen hervor.
Und das deckt sich auch mit den Aussagen die man oft vom Pflegepersonal hört. Die wollen erstmal Entlastung, das ist das Wichtigste, und dann kommt das Geld. Auf Dauer voll unter Strom hält keine Sau aus. Die Mischung machts.
Gruß, Obelix65!