Wer einen Schottergarten anlegt will nichts grünes im Garten was Arbeit macht. Daran ändert auch ein Verbot nichts. Ich würde den Schottergarten dann Pflastern und zum Parkplatz erklären. Ein Parkplatz muss nicht begrünt sein.
Zum Parkplatz darfst Du schon mal gar nichts erklären, dafür brauchst Du eine Genehmigung. Und oft musst Du auch die Versiegelung der Fläche genehmigen lassen, anderenfalls musst Du dafür sorgen, dass das Regenwasser auf dem Grundstück versickert wird, in einer Sickergrube, und die nimmt oft unterirdisch noch einmal die Fläche der versiegelten Oberfläche ein.
Du kannst auch das Wasser auf Gemeindegrund leiten, das kostet dann aber Geld. Und wenn Du meinst die Gemeinde mit so einer Maßnahme verarschen zu müssen, wird sie die Gebühren für die Regenwassereinleitung so weit anheben, dass Du kotzt, und froh bist, wenn das Regenwasser einfach in Deinem Garten versickert.
Die Regenwasserleitungen der Gemeinden sind für eine bestimmte Menge Wasser ausgelegt - versiegeln alle, wird das zu viel und die Nachbarn saufen ab, und Du auch.
Bei uns zahlt man noch je nach Fläche, Geld an den s.g. Wasser und Bodenverand. Die sorgen letztendlich für die Entwässerung auf den Feldern, d.h. sie geben den Landwirten Geld, dass sie ihre Gräben auf den Feldern und evtl. vorhandene Drainage in Schuss halten, oder geben Aufträge an Firmen das zu machen.
Dem letzten Trottel sollte spätestens seit der Katastrophe im Ahrtal klar sein, was Wasser anrichten kann, und ich spreche da auch aus Erfahrung - zum Glück nicht aus eigener.
Das Wasser, das auf eine Fläche fällt und nicht versickert muss zwangsweise irgendwo hin, das ist ein Naturgesetz! Ich denke das leuchtet ein.
Wohnungsbau verdichtet und versiegelt schon viel zu viel Fläche, da muss man nicht noch zusätzlich aus Dummheit Fläche versiegeln.
Manchmal ist es ganz gut, wenn Politik das Denken übernimmt.